Stadt Hilchenbach

Ginsburg

Die Ginsburg - Hilchenbachs Wahrzeichen!

Ginsburg: Ruine mit besonderer Bedeutung
 

Die Ginsburg ist eine im 12. Jahrhundert errichtete, nassauische Grenzfeste. Seit 1961 befindet sich die Ginsburg im Wiederaufbau. Im Jahr 2008 wurde neben den Burgruinen auch der 1968 eingeweihte Turm unter Denkmalschutz gestellt.

Bis September 2009 wurde das Hilchenbacher Wahrzeichen außen vollständig saniert. Die weitere Renovierung im Innern des Turmes konnte 2010 erfolgreich abgeschlossen werden. 

Seit dem Abschluss der Bauarbeiten bietet der Turm weitere Nutzungsmöglichkeiten. Dabei setzt der Siegerländer Burgenverein e.V. neben kulturellen Angeboten auch auf das Grüne Klassenzímmer als Raum für Schulausflüge und andere Veranstaltungen für junge Menschen im Hilchenbacher Wahrzeichen.

Weit fällt der Blick über die bewaldeten Höhen des Siegerlandes, von der Aussichtsplattform der Ginsburg. Im Vordergrund ist der Bahnhof Vormwlad.

Ginsburg: Eröffnungsort und Höhepunkt des Rothaarsteigs!

Es ist kein Zufall, dass die Eröffnung des Rothaarsteigs auf der Hilchenbacher Ginsburg stattfand. Die Anlage ist nicht nur ein zentraler Anlaufpunkt des beliebten Wanderweges der Sinne, sondern verschafft den Besuchern auch die wohl schönste Aussicht entlang der Strecke. Vom restaurierten Turm der Ruine (Fußpunkt 587,6 m über NN, Turmhöhe 16 m) bietet sich ein fantastischer Blick über das „Land der tausend Berge" und ein Eindruck des Naturerlebnisses, das Gäste in Hilchenbach und Umgebung erwartet.

Doch nicht nur in der Gegenwart hat die strategisch sehr günstig gelegene Ginsburg eine besondere Bedeutung. Besucher der im 12. Jahrhundert errichteten, nassauischen Grenzfeste erfahren, welchen Einfluss dieser Ort auf die geschichtliche Entwicklung der Niederlande hatte. Hier sammelte Wilhelm von Oranien im Jahre 1568 sein Heer für den Kampf zur Befreiung unseres Nachbarlandes. Heute hält eine Ausstellung im Inneren der Burg die Erinnerung an die historische Bedeutung dieser deutsch-niederländischen Gedenkstätte wach. Neben den geschichtlichen Tatsachen rankt sich natürlich auch manche Sage um die Höhenburg. Ob nun die Vorstellung, dass Raubritter die Ginsburg für ihre Überfälle auf Handelsreisende genutzt haben könnten, oder einfach nur der schöne Ausblick viele Besucher immer wieder gerne zum Wahrzeichen Hilchenbachs lockt, eins ist sicher: Die Ginsburg bietet eine gastliche Rast in einer alle Sinne anregenden Umgebung! Genießen Sie und lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf ...

Fest auf der Ginsburg mit einer Tanzvorführung der europäischen JugendDie Ginsburg als markanter Routenpunkt am Rothaarsteig gilt für Wanderer, Natur- und Heimatfreunde als gastliche Rast mit weitem Panoramablick von der Plattform des wiedererrichteten Bergfrieds. Sie wird aber auch sehr gerne genutzt für Feste (Foto) und als Kulisse für Theateraufführungen.

Die Ruine der Ginsburg liegt im Gebiet der Stadt Hilchenbach im Ortsteil Grund. Die Ginsburg ist eine Höhenburg und wurde auf einem 590 m hohen, steil abfallenden Erosionsrand des Ederhochlandes erbaut. Der Schlossberg wird in der Volksüberlieferung Geisenberg genannt und ist mit dem Giller-Gebirge durch einen Sattel verbunden, der an seiner schmalsten Stelle 30 m breit ist.

Die Burg liegt strategisch sehr günstig. Schon früh war die Ginsberger Heide ein zentraler Verkehrsknotenpunkt. Sie war Kreuzungspunkt verschiedener Fernstraßen, die über die langen Höhenkämme aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen, außerdem war sie eine Drehscheibe zwischen dem Sieger-, Sauer-, und Wittgensteiner Land sowie dem Dillgebiet. So führte zum Beispiel die Eisenstraße aus dem Dillgebiet an der Ginsburg vorbei in das Sauerland. So konnten die Besitzer den Verkehr über die Ederhochfläche gut kontrollieren und sichern.

Auch heute hat die Ginsburg spätestens seit der Eröffnung des Rothaarsteigs wieder ein vergleichbar zentrale Bedeutung, allerdings für Wanderer und Gäste.

Informatives Faltblatt zur Ginsburg

Im Sommer 2011 hat der Tourismus- und Kneippverein Hilchenbach e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Hilchenbach einen interessanten Flyer herausgegeben, der informiert und zu einem Besuch und zu einer Wanderung zum Hilchenbacher Wahrzeichen einlädt. Dieses Faltblatt steht zum Herunterladen unter "Download-Dokumente" zur Verfügung oder ist in der Touristik-Information im Rathaus zu erhalten.

Weitere Informationen:


Geschichte und Geschichten rund um die Ginsburg
Heiraten auf der Ginsburg
August 2008: Denkmalschutz auch für den Turm der Ginsburg
Juni 2009: Start der Sanierungsarbeiten an der Ginsburg
August 2009: Sanierung der Ginsburg vor dem Abschluss
Juni 2010: Stadtsparkasse Hilchenbach unterstützt die Einrichtung eines Grünen Klassenzimmers

Download-Dokumente


Bild zeigt die Burgruine Ginsburg im Sommer bei wolkenfreiem Himmel. Im Vordergrund sind die aus Grauwacke bestehenden Fundamentruinen zu erkennen. Darauf der mächtige, gelbe, restaurierte, 16 Meter hohe Turm.









Ginsburg Kaffeestube

Gudrun und Willi Wied 
Schloßberg 1
57271 Hilchenbach
Telefon: 02733/7402
Telefax: 02733/129871
Mail: willi-wied@t-online.de

Bewirtung:
Bistro mit Kaffee, Kuchen
und kleinen Gerichten wie
folgt geöffnet:
Freitags ab 13:00 Uhr (nur April bis September)
Samstag: ab 11:00
Sonntag und an Feiertagen: ab 10:00 Uhr. Geöffnet bis 18:00 - 19:00 Uhr
Gruppenveranstaltungen (zum Beispiel mit Grillfest oder Bufett) auf Voranmeldung auch an anderen Tagen möglich.

Führungen nach Vereinbarung:
Christoph Heilmann
Telefon: 02733/4948
Mail: ch.heilmann@freenet.de
Besichtigung der Burganlage mit Erläuterungen zur Geschichte der Ginsburg und des Siegerlandes; Spende erbeten zu Gunsten des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg

Turmbesteigung:
grundsätzlich ganztägig
Ausstellungsräume:
Samstag und Sonntag:
13:00 bis 18:00 Uhr
oder nach Vereinbarung
Eintritt:
Erwachsene 1 Euro
Kinder 0,50 Euro

Eigentümer und Träger
der Ginsburg:

Siegerländer Burgenverein e.V.
und Verein zur Erhaltung der Ginsburg e.V.

Spenden willkommen:
Wenden Sie sich an den Vorsitzenden des Siegerländer Burgenvereins, Dr. Alexander Wollschläger unter Telefon 02738/8909