Wirtschaftsentwicklung
Hilchenbach - Leben am Rothaarsteig
Entwicklung als Wirtschaftsstandort
Hilchenbach - das bedeutet auch Standort bedeutender Industrieansiedlungen. Insbesondere der westliche Teil der Stadt ist historisch bedingt stark industriell geprägt. Es haben sich hauptsächlich Maschinen- und Anlagenschwermaschinenbau mit weltweit gutem Namen, sowie Eisen- und Blechwaren- und Kunststoffindustrie angesiedelt. Aufgrund der natürlichen Gegebenheiten haben auch die Forstwirtschaft und der Tourismus ihre Bedeutung.
Industrie
Zur Sicherung dieses Industriestandorts trägt das Gewerbegebiet "Vordere Insbach" bei. Auf einem insgesamt 11,15 ha umfassenden Gebiet wird nach Gestaltung eines erheblichen Grünraums eine 4,5 ha große Gewerbegebietsfläche verbleiben.
Weitere Information:
Gewerbegebiet "Vordere Insbach"
Einzelhandel
Einen leistungsfähigen Ortskern als Versorgungsmittelpunkt zu bilden, war neben der Verbesserung und Ordnung der Verkehrswege und der Sanierung der Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche Grundlage für die "Sanierung Stadtmitte Hilchenbach".
Der Markt als Ortsmittelpunkt wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen von der Aufgabe befreit, Hauptverkehrsader in West-Ost-Richtung zu sein. Heute genießen es Bürger und Gäste, über die völlig neu gestalteten verkehrsberuhigten Zonen Markt, Unterzeche und Dammstraße sowie über die Fußgängerzone Gerbergasse bis zum Gerberpark zu bummeln.
Dieser Gerberpark steht für die Entwicklung der Einkaufslandschaft in der Stadtmitte von Hilchenbach. Durch den Konkurs der im Stadtzentrum gelegenen ehemaligen "Lederwerke" im Jahre 1989 ergab sich für die Stadt ein völlig neuer Gesichtspunkt in der innerstädtischen Gestaltung. So bedauerlich der Konkurs für die ehemaligen 240 Arbeitnehmer der Lederwerke war, so eröffnete sich dadurch für die Stadt eine Entwicklungschance, die konsequent genutzt wurde. Nach Abbruch der alten Gebäudeteile und nach durchgeführter Boden- und Grundwassersanierung entstand mitten in der Stadt ein modernes Einkaufszentrum, dass mit der einprägsamen Bezeichnung "Gerberpark" einen Hinweis auf die frühere Nutzung des Gebietes gibt. Eine Erweiterung des Zentrums für den preisgünstigen Einkauf um einen weiteren größeren Markt ist inzwischen abgeschlossen. Eine optische Verbindung zwischen dem neuen Discounter und dem Gerberpark wurde 2008 hergestellt.
Alloheim Senioren-Residenzen AG
Auf dem gleichen Gelände wie der Gerberpark ist die im Januar 2002 eröffnete Senioren-Residenz der Alloheim Senioren-Residenzen AG entstanden. Um einen zum Stadtzentrum geöffneten Hof gruppieren sich zwei drei- bis viergeschossige Gebäudetrakte, die durch einen Turm miteinander verbunden sind.
Hier stehen Wohnstift-Wohnungen, betreute Wohnungen, Langzeit-, Kurzzeit- und Tagespflegeplätze sowie 6 Eigentumswohnungen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Das Service-Center der Senioren-Residenz bietet ein differenziertes Betreuungs-, Therapie- und Pflegeangebot inkl. eines ambulanten Pflegedienstes.
Weitere Information:
Residenz der Alloheim AG in Hilchenbach
Neurologische Fachklinik Hilchenbach
Seit 1997 bietet die Neurologische Fachklinik Hilchenbach ihre Dienste an. Sie ist ein nach modernsten Gesichtspunkten großzügig ausgestattetes Rehabilitationszentrum für Neurologie und Neuropsychologie mit insgesamt 222 Behandlungsplätzen.
Weitere Information:
Neurologische Fachklinik Hilchenbach
... und künftig!?
Aufgabe der Stadt Hilchenbach wird es sein, den Industriestandort durch traditionelle, aber insbesondere auch durch die zuletzt genannten, fortschrittlichen Projekte der sogenannten "weißen Industrie" zu sichern. Die damit verbundene Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen ist mitentscheidend für die Attraktivität Hilchenbachs und die Entwicklungsmöglichkeiten in vielen anderen Bereichen. Vergessen wird dabei sicherlich auch nicht die Chance für die Weiterentwicklung des touristischen Angebotes, die sich durch die Einrichtung des neuen zentralen Wanderweges "Rothaarsteig" ergibt.
Um die Entwicklung Hilchenbachs als attraktiven Wirtschaftsstandort zielgerichtet zu betreiben, hat die Stadtverwaltung daher im September 2002 den Startschuss für ein kundenorientiertes Stadtmarketing gegeben. Seit 1. September 2003 wird die Aufgabe professionell innerhalb der Stadtverwaltung wahrgenommen.
Das in der Anfangsphase wirtschaftlich herausragende Ergebnis des Stadtmarketings ist die Bonuskarte - eine Zweitwährung nur für Hilchenbach, die - erstmalig in der Region Südwestfalen - die Möglichkeit bietet, in einer Stadt durch cleveren Einkauf Rabatte über Bonuspunkte, die auf einer Karte gesammelt werden, zu erzielen.
Weitere Information:
Bonuskarte
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