Infos zum Bauen
Information zum Bauen in der Stadt Hilchenbach
Bauen, Wohnen und Leben am Rothaarsteig: Weniger Bauanträge gegenüber dem Vorjahr - Hilchenbach handelt und unterstützt bauwillige Familien!
Der Wegfall der Eigenheimzulage und die Erhöhung der Mehrwertsteuer haben offensichtlich ihre Spuren bei den Bauaktivitäten hinterlassen. Die Anzahl der Bauanträge ist 2007 in Hilchenbach um mehr als 20 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Für Hochbauvorhaben wurden insgesamt 155 Anträge (2006: 198), hiervon 19 (20) als Freistellung, gestellt. Davon zielten auf Wohnhausan- und -umbauten sowie sonstige genehmigungspflichtige Vorhaben 84 Anträge (109) und auf Wohnhausneubauten 12 (26), davon wiederum 1 (2) auf Mehrfamilienhäuser. Auf industrielle und gewerbliche Bauvorhaben entfielen 22 (20), auf öffentliche Vorhaben 6 (9) Anträge. Vorbescheide waren in 6 (9) und Abbrüche in 6 (5) Anträgen ein Thema für die Stadtverwaltung.
Positiv daran ist, dass die Stadt am Rothaarsteig damit noch deutlich besser da stand als der NRW-Landesdurchschnitt mit einem Minus von rund 36 %. Dies ist allerdings kein Grund sich auszuruhen, denn besonders auffällig gesunken ist die Zahl der Neubauanträge auf weniger als die Hälfte gegenüber dem Vorjahr. Ungünstig dabei ist auch, dass Baugrundstücke immer teurer werden (gemäß dem Gutachterausschuss für Grundstücke in Siegen-Wittgenstein im Jahr 2007 um 4 %).
Gegen diese Trends tut die Stadtverwaltung seit dem vergangenen Jahr etwas, denn sie gewährt bei allen zur Zeit angebotenen städtischen Grundstücken einen Bonus, ein sogenanntes Baugeld für Familien mit Kindern. Bei der Einführung hat Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab zum Ziel betont: "Mit der finanziellen Förderung der Ansiedlung von Familien wollen wir erreichen, dass das attraktive Wohnumfeld mit viel Natur und das gut ausgebaute Freizeitangebot in unserer Stadt von mehr Menschen genutzt wird, die auch in Hilchenbach wohnen."
Konkret gewährt die Stadt Hilchenbach einen Preisnachlass in Höhe von 1.500 Euro pro Kind beim Kauf eines städtischen Grundstücks. Das "Baukindergeld" können die Bauwilligen direkt vom Kaufpreis abziehen, so dass sich die Förderung sofort positiv auf die Finanzierung des Bauprojektes auswirkt, obwohl eine Bebauungsverpflichtung erst innerhalb von zwei Jahren nach dem Vertragsabschluss besteht.
Städtische Grundstücke für Bauwillige stehen im Stadtteil Dahlbruch in Verlängerung der Dürerstraße (mit Größen von 355 bis 879 qm für den Bau von Einfamilienhäusern), im Stadtteil Vormwald im Baugebiet Unterm Steimel (In der Delle/Schreiberg) und an der Vormwalder Straße (B 508) sowie in zentraler Lage in Hilchenbach im Baugebiet „Am Schüttelberg“ zur Verfügung.
Darüber hinaus stehen auch verschiedene private Bauplätze zur Verfügung. Besonders zu nennen ist das Gebiet "Im Rauhen Seifen" in Hilchenbach, wo ein privater Anbieter etwa 20 Grundstücke zur Bebauung erschlossen hat.
Bebauungsplanung setzt auf angemessene Bevorratung!
Die Deckung der zukünftigen Nachfrage nach Bauland über die vorhandenen Baulücken hinaus ist ständiges Tätigkeitsfeld der Bauleitplanung der Stadt Hilchenbach. Ergebnis der angemessenen, am Bedarf orientierten Ausweisung von neuen Baugebieten sind attraktive Angebote für alle, die in Hilchenbach leben möchten. So ist im Ortskern von Hilchenbach die Einleitung mehrerer Planverfahren erfolgt, unter anderem für eine Bebauung der Rothenberger Gärten am Hilchenbacher Schulberg, wo mit der Universität Siegen für ein attraktives Bebauungskonzept zusammengearbeitet wird.Stadt Hilchenbach ist Partner der Bauwilligen!
Bauen und Wohnen beschränkt sich für die Stadt Hilchenbach aber nicht nur auf das Vermarkten und Schaffen von Immobilienangeboten. Wichtig ist Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab, dass Bauwillige (und nicht nur diese) die Stadtverwaltung von Anfang an als Partner erleben, der mit Rat und Tat hilft. Bauen ist ein Thema, bei dem die Stadtverwaltung als Dienstleistungsunternehmen besonders gefragt ist. Vom Bauantrag bis zur Anmeldung neuer Einwohner ist sie bei vielen Fragen die Anlaufstelle für den Bürger.
Deshalb kümmert sich bei der Stadtverwaltung und den Stadtwerken auch ein ganzes Team von Mitarbeitern um die Bauwilligen. Ziel der Stadtverwaltung ist, dem Bürger bei kurzen Bearbeitungszeiten möglichst wenig Wege zuzumuten. Bedenkt man, dass die meisten Menschen nur einmal im Leben bauen, und die damit verbundenen Kosten, ist diese Aufgabe sowohl für den Bürger als auch für die Verwaltung nicht mit den sonst üblichen Anliegen vergleichbar. Die Stadtverwaltung bittet daher um Verständnis, dass aufgrund der vielfältigen Themen rund ums Bauen verschiedene Mitarbeiter aufzusuchen sind. Dies ist im Interesse des Bürgers notwendig, um eine gute Beratung durch die jeweiligen Fachleute zu gewährleisten. Damit der Start eines Bauprojektes aber in jedem Fall gelingt und man weiß, an welche Ansprechpartner man sich wenden muss, bietet die Stadt Hilchenbach immer donnerstags von 16.00 bis 17.30 eine spezielle Sprechstunde an. Bei dieser Bauberatung werden Bauherren und -damen von den Fachleuten der Stadtverwaltung in einem persönlichen Gespräch umfassend informiert. Dabei legt Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab Wert darauf, dass die Bauwilligen auch über Förderprogramme informiert werden. Besonders der Bereich "Effektive Energienutzung und -einsparung" liegt ihm am Herzen. Deshalb steht ein Mitarbeiter des Stadtbauamtes, Oliver Fischer, als Energieberater zur Verfügung, um in diesen Themen jederzeit kompetente Hilfe anbieten zu können.

