Lützel
Stadtteil Lützel


Die Schule in Lützel (erbaut 1710) - Heimatstube und mehr Die ersten Anfänge einer Jugendunterweisung in Lützel liegen im Dunklen. Indessen muss eine solche recht früh eingesetzt haben. Es existiert noch eine Eingabe der Bewohner von Lützel, Oechelhausen und Ruckersfeld aus dem Jahre 1655 an den Fürsten von Nassau, in der sie um Freistellung von den an die Kirchspielschule zu Hilchenbach zu zahlenden und von der Pfarrei offenbar soeben mit Nachdruck geforderten Leistungen bitten. Wenn sie diese Bitte damit begründen, dass sie schon seit vielen Jahren sich einen eigenen Schulmeister zur Unterweisung ihrer Kinder hielten, so lässt dies immerhin darauf schließen, dass man nicht allzu lange nach Gründung der Kirchspielschule in Hilchenbach mit solchem Unterricht begonnen hat, die man etwa um 1590 wird ansetzen müssen. In dem Schulgebäude ist heute das Dorfgemeinschaftshaus des Stadtteiles, das von vielen Gruppen für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt wird. Unter anderem befindet sich in zwei Räumen auch die am 9. November 2003 eröffnete Heimatstube. Gezeigt werden dort wechselnde Ausstellungen mit Themen "rund um Lützel", z. B. alles zum Wintersport in Lützel.


Wissenswertes zur Geschichte von Lützel

