Stadt Hilchenbach

Sehenswertes

Hilchenbacher Marktplatz erstrahlt in neuem Glanz!

Weihnachtsbeleuchtung vollständig erneuert


Der historische Marktplatz von Hilchenbach ist zu jeder Jahreszeit ein schöner Anblick. Wenn es je­doch Winter wird, verzaubern viele Lichter an den Giebeln der alten Fachwerkhäuser die Besucher des Marktplatzes.

"Doch auch Glühbirnen und Stromleitungen kommen 'in die Jahre' und eine Instandsetzung war drin­gend notwendig", betonte Hilchenbachs Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab (Bildmitte) bei der Vor­stellung der neuen Weihnachtsbeleuchtung.

Gruppenbild der Unterstützer der neuen Weihnachtsbeleuchtung am Hilchenbacher Marktplatz im Bildhintergrund

Dank der finanziellen Unterstützung des Hauptsponsors Stadtsparkasse Hilchenbach mit rund 16.000 Euro, der RWE Rheinland Westfalen Netz AG mit rund 2.400 Euro und des Aktionsrings Hilchenbach mit rund 1.200 Euro konnten die Stadt Hilchen­bach und der Tourismus- und Kneippverein Hilchenbach e. V. Anfang Dezember 2010 die Lichter­ketten an den Giebeln erneuern und als besonderes Highlight leuchtende Weihnachtssterne an den Laternen rund um den Marktplatz anbringen lassen.

Bernhard Preckel vom RWE und Kommunalbetreuer für den Bereich Siegen erläuterte eine weitere "unsichtbare" Verbesserung: „Ich freue mich über die bereits seit Jahren andauernde gute Beziehung zur Stadt Hilchenbach. In diesem Zu­sammenhang haben wir im Sinne der Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung eine Steckdosennach­rüstung vorgenommen. Freileitungen sind dadurch nicht mehr nötig. Die Weihnachtssterne las­sen sich nun direkt am Fuße eines jeden Sternes mit Strom versorgen.“ Er erklärte weiter: „Zwischen 5.30 Uhr morgens und 22.30 Uhr ist die Beleuchtung in Betrieb. Eine ganznächtige Einstel­lung ist bei Bedarf ebenso möglich. Wir von der RWE freuen uns sehr, dass die Stadt Hilchenbach in der Winterzeit nun in vollem Glanz erstrahlen kann. Dank hochmoderner Energietechnik liegt eine e­norm energiesparende Beleuchtung vor."

Benötigte die frühere „Sternbeleuchtung" je Birne noch 15 Watt und mehr, so setzen wir nun auf 1 Watt LED Glühbirnen. Zum Vergleich: 1 Weihnachtsstern mit 19 Birnen benötigt heute soviel Watt wie eine Glühbirne bei der früheren Beleuchtung. Kerstin Broh von der Touristik-Information ergänzte: „Auch die Giebelbeleuchtung ist mit diesen 1-Watt Birnen ausgestattet. Früher wurden hier 15-30 Watt Birnen eingesetzt. Die damals bruchanfälligen Glasglühbirnen wurden nun durch bruchsichere Hartplastik-Birnen ersetzt. Die Birnen können daher ganzjährig aufgehängt bleiben. Nachdem das Aufhängen der Beleuchtung in den Bäumen zu kostenintensiv und aufgrund des Baumwuchses sehr aufwendig geworden war, suchte Kerstin Broh vom Stadtmarketing nach einer passenden Alternative. "

Die nunmehr angeschafften Weihnachtssterne verschaffen dem Markt­platz ein ganz neues Ambiente", so Kerstin Broh. Auch bei Tageslicht vermitteln die mit einer grünen Girlande versehenen Sterne eine harmonische Weihnachtsstimmung, während sie bei Nacht mit 19 Birnchen strahlen. "Der Auf- und Abbau ist im Vergleich zur Baumbeleuchtung erheblich zeit- und kos­tensparend", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Dieter Viehöfer und ergänzte: „Hier wird ein zukunftsfähi­ges Modell umgesetzt, welches gut handhabbar ist. Der Aufbau der Sterne benötigte lediglich einen halben Tag. Wir gehen davon aus, dass hier eine langfristige Nutzung möglich ist und die Lebens­dauer der Sterne bei mindestens fünf Jahren, eher noch zehn Jahren liegen wird. Dies wird durch den Abbau nach der Weihnachtszeit und eine vorschriftsmäßige Lagerung ermöglicht."

Neben diesen Vorteilen wies Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab auf einen weiteren großen Nutzen der neuen Weihnachtsbeleuchtung hin: Ganz im Sinne des "European Energy Award", dem sich die Stadt Hilchenbach verschrieben hat, wird sowohl in der neu angebrachten Giebelbeleuchtung, als auch bei den Sternen, neueste LED Glühlampentechnik verwendet. Diese spart über neunzig Prozent des bisherigen Stromverbrauchs ein, erläuterte Stromfachmann Bernhard Preckel von der RWE. Wenn das nicht ein nennenswerter und noch dazu wunderschöner Beitrag zum Umweltschutz ist!


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Bild zeigt die Burgruine Ginsburg im Sommer bei wolkenfreiem Himmel. Im Vordergrund sind die aus Grauwacke bestehenden Fundamentruinen zu erkennen. Darauf der mächtige, gelbe, restaurierte, 16 Meter hohe Turm.









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