Gebrüder-Busch-Theater
Gebrüder-Busch-Thetaer
Modernisierungsplanung zur weiteren Attraktivitätssteigerung
Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab hat in einer Mitteilung zur Sitzung des Bauauschusses am 23. Juni 2009 den Zwischenstand zu den konzeptionellen Überlegungen zur Attraktivitätssteigerung des Gebäudekomplexes Gebrüder-Busch-Theater bekannt gegeben. In der Sitzung werden die Planentwürfe dem Ausschuss vorgestellt. Die Mitteilung im Wortlaut:
Die regelmäßigen kulturellen Angebote der Stadt Hilchenbach im Gebrüder-Busch-Theater stehen in zunehmend stärkerem Maße in Konkurrenz zu Angeboten in größeren Städten. Dies ist auch in meinen Gesprächen mit den Herren Manderbach (Viktoria-Kino) und Kriems (Gebrüder-Busch-Kreis) deutlich geworden. Gleichzeitig sind das prämierte Programm des Viktoria-Filmtheaters und die Theater- und Musikaufführungen der Kulturgemeinde herausragende kulturelle Angebote für Bürger und Gäste und somit ein wichtiger Standortfaktor Hilchenbachs im Bereich des Stadtmarketings.
Vor dem Hintergrund, dass unsere Stadt mit dem Gebrüder-Busch-Theater über eine außergewöhnliche Einrichtung verfügt, gilt es sowohl das Gebäude als auch die genannten Hauptnutzungen zu erhalten. Aus meiner Sicht ist dies dauerhaft nur möglich, indem das Theater sowohl in optischer, als auch in baulicher Hinsicht eine Aufwertung erfährt. Um diese auch von den anderen Beteiligten dringend gewünschte Attraktivitätssteigerung erzielen zu können, haben seit November 2008 mehrere Gespräche und Termine vor Ort mit den Herren Manderbach und Kriems sowie mir und weiteren Vertretern der Stadtverwaltung stattgefunden. In diesem intensiven Austausch stellte sich deutlich heraus, dass eine Einzelbetrachtung, zum Beispiel Bestuhlung, nicht effektiv und im Ergebnis nicht zufriedenstellend sein kann. Einzelmaßnahmen können sich hier nur als "Tropfen auf den heißen Stein" erweisen. Die Vorstellung aller Beteiligten ist, ein Konzept zu erarbeiten, nach dem mittelfristig und in mehreren Schritten Verbesserungen aller Art erreicht werden. Insofern erinnere ich an die Vorgehensweise im Hallenbad, wo mit dieser schrittweisen Umsetzung von Maßnahmen aufgrund eines bestehenden Konzepts gute Erfahrungen gemacht worden sind.
Gereift ist in der Folge die Idee, einen Planungsauftrag über eine konzeptionelle Neugestaltung an das Architekturbüro Stier und Partner zu erteilen, welches bereits vor Jahren das Foyer in sehr ansprechender Weise gestaltet hat. Der Bauausschuss hat daraufhin am 18. März 2009 entschieden, die Bereitstellung der Mittel für Sitzplatzreparaturen (Produktsachkonto 025.261.001 Theater) zur Erstellung eines Innenraumkonzepts im gleichen Gebäude zu verwenden.
Der nun vorliegende Entwurf des Architekturbüros beinhaltet sowohl sehr konkrete und unmittelbar umsetzbare Vorschläge, als auch weitreichende, futuristisch anmutende Ideen. Die den Herren Manderbach und Kriems bekannten Entwürfe werden nun im Bauausschuss am 23. Juni 2009 vorgestellt. Diese Präsentation dient insbesondere der Information über den derzeitigen Sachstand, verbunden mit der Erwartung, dass der Bauausschuss die Arbeit an diesem Projekt weiterhin positiv begleitet.
Im Anschluss sind die Überlegungen mit den Hauptnutzern weiter abzustimmen und zu konkretisieren. Mir ist sehr daran gelegen, trotz im Einzelfall unterschiedlicher Interessen der Beteiligten eine einvernehmliche Lösung zu erreichen, von der das Viktoria-Kino, der Gebrüder-Busch-Kreis und die Bürger und Gäste unserer Stadt und damit letztlich auch die Stadt Hilchenbach selbst profitiert. Diese Realisierungsplanung soll zeitnah erfolgen und anschließend in den Fachausschüssen beraten werden. Im Ergebnis sollte sich ein Zeitplan über mehrere Jahre ergeben, nach dem die Maßnahmen Schritt für Schritt abgearbeitet werden.
Damit dies gelingt ist gleichzeitig ein Finanzierungskonzept zu erstellen. Dies bedeutet einerseits die Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel ab dem Jahre 2010. Andererseits sind auch andere Finanzierungsformen intensiv einzubeziehen. Dabei haben die Hauptnutzer, Viktoria-Kino und Gebrüder-Busch-Kreis, bereits deutlich signalisiert, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten in die Suche nach Finanzquellen einbringen möchten. Ich denke dabei zum Beispiel an Förderungen, die vom Viktoria-Kino beantragt werden können. Sponsoren sind willkommen, wobei diese Unterstützung durch eine einzelfallbezogene Spende erfolgen kann. Gut vorstellbar ist aber auch die Gründung eines Fördervereins oder sogar die Einrichtung einer Stiftung. Ebenso werde ich mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein über Möglichkeiten zur Unterstützung dieser Kulturarbeit sprechen und Landesförderungen klären lassen.
Ich hoffe, dass es das angestrebte, gut ausgearbeitete Konzept erleichtert, Sponsoren zu gewinnen. Nachrichtlich weise ich an dieser Stelle darauf hin, dass in den Gesprächen auch begleitende Maßnahmen besprochen wurden, um die Konkurrenzfähigkeit des Gebrüder-Busch-Theaters und der dortigen Angebote zu erhalten und zu verbessern. So wird zur Zeit ein Beschilderungskonzept erarbeitet, um die Einrichtung ab der Bundesstraße deutlicher ins Blickfeld der Bevölkerung zu bringen. Neben der Führung von Gästen soll diese Beschilderung gleichzeitig auch einen Werbeeffekt für die kulturellen und weiteren Angebote (zum Beispiel Hallenbad) in Dahlbruch beinhalten.
Download-Dokumente
Wichtige Links www.gebrueder-busch-kreis.de www.viktoria-kino.de
zurück
