Stahlbergmuseum
Stahlbergmuseum in Müsen
Sommerfest am Stahlberger Erbstollen in Müsen
Am Sonntag, dem 24. Juli 2011, von 13.00 bis 18.00 Uhr lädt der Verein Altenberg & Stahlberg zu seinem diesjährigen Sommerfest auf der Stollenhalde in Müsen ein.
Die Grube Stahlberg (Stolleneingang im Foto unten) blickt auf eine fast siebenhundertjährige Geschichte seit der ersten urkundlichen Erwähnung des Bergbaus im Jahre 1313 zurück. Man muss aber davon ausgehen, dass bereits wesentlich früher an den Hängen der Martinshardt nach Eisen-, Blei- und Silbererzen gegraben wurde.

Um den großen und kleinen Gästen am Sonntagnachmittag einen kleinen Eindruck von dieser aufregenden Bergbaugeschichte zu vermitteln, bietet der Verein Altenberg & Stahlberg während des Sommerfestes Führungen durch das Stahlbergmuseum und den Stollen an.
Wie in den Vorjahren können die Kinder als Schatzsucher Erze und Mineralien in einem Sandhaufen finden (Foto unten) und mit fachkundiger Hilfe unter dem Mikroskop untersuchen.

Zur Stärkung nach diesen "anstrengenden Arbeiten" locken Kaffee und Kuchen, Würstchen vom Grill und kühle Getränke bei hoffentlich sommerlichem Wetter.
Das Sommerfest beginnt um 13.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr.
Hintergrundinformationen:
Die Grube Stahlberg hat als eine der ältesten Gruben des Siegerlandes immer wieder das Interesse von Bergbaufachleuten aus aller Welt geweckt und die Gästebücher der Grube geben bis heute Auskunft über die vielen Besucher, die über mehr als 200 Jahre die Grube Stahlberg erkundet haben. Müsen mit der Grube Stahlberg wurde damals als das „Mekka der Bergleute“ bezeichnet.
Die alten Abbaue auf dem Stahlberger Stock, dem mächtigen Erzgang der Grube waren durch eine sogenannte Treppenfahrung, eine in den Fels geschlagene Treppe von der Stollensohle des Erbstol-lens bis zur Halde am Kniggelweger Stollen, oberhalb des heute noch erhaltenen Pulvermagazins, auch für Bergbauunkundige zu besichtigen. Leider ist diese Treppe beim Abbau der Erzgänge vollkommen zerstört worden. Selbst nach Stilllegung der Grube im Jahre 1931 wurden vom letzten Grubendirektor Fuhr noch bis mindestens 1935 Besucherführungen bis in den Bereich Schwabengrube und Alter Schacht angeboten und organisiert.
Wichtige Links www.stahlbergmuseum.de www.tatorttechnik.kulturregion-swf.de
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