Stadt Hilchenbach

Wertstoffcontainer

Gestaltung von Containerstandorten

Information vom 11.10.2007:"Rohbau steht" - Containerstandort wird entsprechend Wettbewerbsidee gestaltet


Die ansprechende Gestaltung von Containerstandorten ist ein häufig geäußerter Wunsch der Bürger. In Dahlbruch wird dieses Anliegen nun Wirklichkeit.

Hans-Peter Hasenstab überzeugte sich gemeinsam mit den für das Projekt verantwortlichen Mitarbeitern, Helmut Krämer als Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Marcus Beier aus dem Bereich Tiefbau von der gelungenen Anlage auf dem Parkplatz des Friedhofes (Foto unten). 

Die Beteiligten vor dem eingefassten Containerstandort am Dahlbrucher Friedhof

Mit dabei waren auch Burkhard Wagener und Brigitte Gehrke. Beide haben für die Zukunft dieses Wertstoffcontainerstandortes wichtige Aufgaben übernommen. Brigitte Gehrke wohnt in unmittelbarer Nachbarschaft und ist Patin, das heißt sie sorgt für die möglichst rechtzeitige Entleerung der Behälter und auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Sauberkeit der Anlage. Eine wenig stolz ist die engagierte Bürgerin schon, dass "ihr" Standort nach längeren Überlegungen für dieses Projekt ausgesucht worden ist.

Auch Hans-Peter Hasenstab hält den Parkplatz vor dem Friedhof in Dahlbruch für eine geeignete Wahl: "Die Begräbnisstätte wird von vielen einheimischen und auswärtigen Besuchern aufgesucht, so dass ein ansehnlicher Containerstandort hier besonders sinnvoll ist."

Weiteres Argument ist die Nähe zur Adolf-Reichwein-Hauptschule, denn an der abschließenden Gestaltung der Anlage sollen Schülerinnen und Schüler beteiligt werden. Mit Burkhard Wagener konnte ein Lehrer gewonnen werden, der eine besondere Beziehung zu diesem Projekt hat. Gemeinsam mit einer seiner Klassen wird er die noch weiße Verkleidung farblich gestalten.

Und damit schließt sich für Burkhard Wagener gewissermaßen auch ein Kreis, denn die Verschönerung der Containerstandorte geht auf eine Initiative der Hilchenbacher Agenda21 zurück. An einer Mitmach-Aktion der Gruppe "Umwelt, Land- und Forstwirtschaft" hatte sich seinerzeit die Klasse 10 B der Wilhelm-von-Oranien-Hauptschule unter Anleitung von Klassenlehrer Burkhard Wagener beteiligt. Aus verschiedenen, von den Jungen und Mädchen erstellten Modellen (Foto unten) hatten die Bürger Hilchenbachs letztlich diejenigen ausgewählt, die verwirklicht werden sollten. An dieser Verwirklichung wird Burkhard Wagener nun wieder mitarbeiten.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 B der Wilhelm-von-Oranien-Hauptschule  mit ihren Modellen für schöne Containerstandorte

Ziel dieser Aktion der lokalen Agenda21 war und ist es, sichtbare Zeichen für eine saubere Stadt zu setzen, verbunden mit der Erwartung, dass schön gestaltete Containerstandorte nicht so sehr verschandelt werden und positiv im Stadtbild wirken. Und genau das wünschen sich Hans-Peter Hasenstab, Brigitte Gehrke, Burkhard Wagener, Helmut Krämer und Marcus Beier sowie viele Nutzer des Standortes und Besucher des Friedhofes für den neu gestalteten Platz, auch wenn die Patin leider einen Tag später berichten musste, dass ein "Schmierfink" die neuen Flächen bereits verschmutzt hatte.

Hans-Peter Hasenstab hat dennoch weiterhin die Hoffnung, dass der Containerstandort von weiteren Schandtaten verschont bleibt, spätestens dann, wenn die Schülerinnen und Schüler die Flächen künstlerisch gestaltet haben. Sollte sich dieses Konzept gegen die Verschmutzung der Wertstoffcontaineranlagen bewähren, könnten sich die Beteiligten durchaus vorstellen, dass weitere Standorte verschönert werden. Unabhängig davon ruft der Bürgermeister nochmals alle Einwohner dazu auf, die Standorte nicht zur Müllablagerung zu nutzen und zwar egal, ob der Standort schon so schön angelegt ist wie in Dahlbruch oder nicht.

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