Stadt Hilchenbach

Abfallbeseitigung

Abfallbeseitung in Hilchenbach

Erfahrungsberichte und Bilanzen der Vorjahre


2008: Hilchenbacher nehmen Müllvermeidung weiterhin ernst

Die Abfallmenge bei den Hauptabfallarte, also Rest- und Bioabfall, hat sich in Hilchenbach im Jahr 2008 gegenüber 2007 erneut deutlich verringert und zwar insgesamt um über 104 Tonnen.

Besonders beim angefallenen Restabfall mit 1.797 Tonnen (2007: 1.894 Tonnen) ist der Rückgang beachtlich, während beim Bioabfall insgesamt 1.696 Tonnen (2007: 1.703 Tonnen) nur unwesentlich geingere Mengen zu entsorgen waren.

Auffällig bei den anderen Abfallarten ist der Sperrmüll, wo das Aufkommen auf 452 Tonnen (2007: 439 Tonnen) wieder fast auf das Niveau von 2006 gestiegen ist. Leicht gesunken ist die Menge an Astwerk. Die Abholung, die einmal im Frühjahr und einmal Herbst durchgeführt wird, hat eine Menge von 87 Tonnen (2007: 91 Tonnen) ergeben. Bei der mobilen Schadstoffsammlung liegt die Menge an Schadstoffen bei 8.136 kg (2007: 8.768 kg), das heißt hier war ein Rückgang um 632 kg zu verzeichnen.

Erfreulich fällt auch das Fazit bei der Sammlung der Elektro-Altgeräte im Jahr 2008 aus. Insgesamt haben die Hilchenbacher Haushalte 105.058 Kilogramm (2007: 113.428 Kilogramm) Elektronik-Abfall abgegeben. Diese Menge teilt sich wie folgt auf: Abgabe bei der mobilen Annahmestelle auf dem Rothenberger Parkplatz 59.660 Kilogramm (2007: 65.318 Killogramm), Sammlung der Fa. SITA bei Hilchenbacher Haushalten aufgrund der Anforderung mit Karte 39.020 Kilogramm (2007: 41.060) und Anlieferung durch Privatpersonen direkt bei den Siegener Recyclingwerkstätten in Siegen 6.378 Kilogramm (2007: 7.050). Prozentual zeigt sich, dass die Bürger verstärkt den besonderen Service nutzen, große Elektrogeräte, wie Waschmaschine, Elektroherd und Gefrierschrank, zu Hause vom Entsorger SITA Kommunalservice West GmbH abholen zu lassen. Insgesamt zeigt der Rückgang beim Elektroschrott, dass nicht mehr so viele Altbestände zu entsorgen sind. Die Gesamtmenge von weiterhin über 100 Tonnen zeigt jedoch, wie wichtig eine Wiederverwertung in diesem Bereich ist.

Weiter gesenkte Gebühren als Belohnung

Erfreulich auch die Gebührenentwicklung bei der Abfallbeseitigung. Insgesamt konnte die Stadtverwaltung die jährliche Grundgebühr je Einwohner (oder Einwohnergleichwert) für 2008 von 12,50 Euro auf 8,00 Euro senken, und hat damit die Haushalte belohnt, die Abfälle vorschriftsmäßig trennen und die Möglichkeiten der kostenlosen Entsorgung von Wertstoffen wie Glas, Papier, Verpackungen etc. nutzen.

2007: Abfallaufkommen erfreulicherweise gesunken

Entgegen der Entwicklung im Vorjahr in Hilchenbach und auch entgegen dem deutschlandweiten Trend (2006 mit 454 Kilogramm Abfall/Einwohner 6 Kilogramm mehr als 2005) ist das Abfallaufkommen in Hilchenbach im Jahr 2007 gegenüber 2006 insgesamt gesunken, und zwar um über 100 Tonnen, was bei einem Gesamtabfallaufkommen von über 4000 Tonnen eine Verringerung von etwa 2,5 % ausmacht.

Im Einzelnen: An Restabfall sind 1.894 Tonnen (2006: 1.927 Tonnen) angefallen und an Bioabfall waren insgesamt 1.703 Tonnen (2006: 1.730 Tonnen) zu entsorgen. Auch das Aufkommen beim Sperrmüll ist auf 439 Tonnen (2006: 455 Tonnen) geringfügig gesunken. Deutlicher fällt die Verringerung beim Einsammeln des Astwerkes aus. Die Abholung, die einmal im Frühjahr und einmal Herbst durchgeführt wird, hat eine Menge von 91 Tonnen ergeben, also fast ein Viertel weniger als 2006 (120 Tonnen). Ausnahme beim Trend in Hilchenbach, weniger Abfall entsorgen zu lassen, ist die mobile Schadstoffsammlung. Hier hat sich die Menge um etwa 14,5 % auf 8.768 Kilogramm (2006: 7.660 Kilogramm) erhöht. Diese Steigerung sieht die Stadtverwaltung allerdings durchaus positiv, denn gerade schadstoffhaltige Abfälle sollten nicht zu Hause gelagert, sondern abgegeben und fachmännisch entsorgt werden.

Sammlung der Elektro-Altgeräte im Jahr 2007 mit positivem Fazit

Dass die gesetzliche Regelung, ab dem Jahr 2006 Elektro-Altgeräten einer gesonderten Sammlung und Wiederverwertung zukommen zu lassen, einen großen Fortschritt für den Umweltschutz bedeutet, belegt die Ermittlung für das Jahr 2007 erneut eindrucksvoll. Zwar sind auch hier die abgegeben Mengen gegenüber 2006 um knapp 7 % gesunken. "Bei dieser Verringerung ist allerdings zu bedenken, dass viele Bürger das erste Jahr der Elektroschrottsammlung genutzt haben, um ihre Dachböden und Keller zu leeren", merkt Oliver Eiden an und ergänzt: "Auch die Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 % ab 1. Januar 2007 hat sich bemerkbar gemacht, denn einige Bürger haben noch vor der Erhöhung neue Geräte gekauft und ihre alten bei der Sammlung abgegeben".

Ansonsten kann der zuständige Sachbearbeiter für die Abfallbeseitigung beim Blick auf die Jahresstatistik erfreut feststellen, dass die Bürger vermehrt alle drei verschiedenen Angebote zur Abgabe von Elektrogeräten nutzen. Während die Abholung auf Kartenanforderung und die eigene Anlieferung von Elektro-Altgeräten in Siegen im Jahr 2006 nicht einmal 28 % des Aufkommens ausgemacht haben, liegt der Anteil dieser Abgabemöglichkeiten im Vorjahr bereits bei über 42 %. Insgesamt haben die Hilchenbacher Haushalte 113.428 Kilogramm (2006: 121.890 Kilogramm) Elektronik-Abfall abgegeben. Diese Menge teilt sich wie folgt auf: Abgabe bei der mobilen Annahmestelle auf dem Rothenberger Parkplatz 65.318 Kilogramm (2006: 88.354), Sammlung der Fa. SITA bei Hilchenbacher Haushalten aufgrund der Anforderung mit Karte 41.060 Kilogramm (2006: 31.512) und Anlieferung durch Privatpersonen direkt bei den Siegener Recyclingwerkstätten in Siegen 7.050 Kilogramm (2006: 2.024). Diese Tendenz ist sehr erfreulich. Immer mehr Bürger haben sich daran gewöhnt, eine Abholung der Geräte anzufordern, und tragen damit den Überlegungen der Stadtverwaltung bei Einführung der drei verschiedenen Angebote Rechnung. Erreicht werden sollte, dass möglichst viele Haushalte den Service nutzen, große Elektrogeräte, wie Waschmaschine, Elektroherd und Gefrierschrank, zu Hause vom Entsorger SITA Kommunalservice West GmbH abholen zu lassen. "Dies ist für die Bürger viel einfacher und bequemer", geht Oliver Eiden davon aus, dass die Hilchenbacher in Zukunft dieses Abholsystem immer mehr nutzen und die Abfuhr mit den jeweils zwei im Entsorgungsterminkalender enthaltenen Karten anfordern werden. Auch für das Bringsystem hat das vergangene Jahr für die Stadt Hilchenbach positive Erkenntnisse gebracht. Aufgrund zu starker Verschmutzung der Annahmestelle am Klärwerk hatte die Stadtverwaltung zum Beginn des Jahres 2007 die an jedem 1. und 3. Dienstag des Monats mögliche Abgabe von Elektro-Altgeräten zum großen Parkplatz an der Rothenberger Straße ins Hilchenbacher Zentrum verlegt. "Unsere Hoffnung hat sich erfüllt", weiß Oliver Eiden zu berichten, denn an diesem öffentlichen und gut einsehbaren Platz sind die in Kredenbach regelmäßig beobachteten Missstände so gut wie ausgeblieben. "Das Abladen an anderen Tagen oder zu anderen Uhrzeiten, das Ausschlachten der Elektro-Altgeräte bis hin zu wilden Müllablagerungen gehören offensichtlich der Vergangenheit an", zieht Oliver Eiden ein positives Fazit.

Übrigens: Mit ihrem Sammelergebnis bei den Elektro-Altgeräten stehen die Hilchenbacher nicht schlecht da. Die Europäische WEEE-Directive gibt eine Sammelergebnis von mindestens 4 Kilogramm pro Person und Jahr vor. In Deutschland geht man aufgrund einer aktuellen Studie von 6 bis 7 Kilogramm aus. In Hilchenbach lag das Sammelergebnis im Jahr 2007 bei 6,79 Kilogramm pro Einwohner. Ein Ergebnis auf dem man aufbauen kann. Allerdings ist der europäische Sammelmeister, die Schweiz, mit einer Quote von 12 Kilogramm pro Person noch sehr weit entfernt, so dass also auch für Hilchenbach noch Nachholbedarf besteht.

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Portraitfoto Oliver Eiden

Stadt Hilchenbach

Oliver Eiden
Markt 13
57271 Hilchenbach

Telefon: 02733/288-160
Telefax: 02733/288-288

E-Mail: o.eiden@hilchenbach.de 

Die komplette Abfallbeseitigung führt in Hilchenbach bis 31. Dezember 2013 folgende Firma durch: 

SITA Mitte GmbH & Co. KG
Grube Falkenstein
35688 Dillenburg

Service-Telefon: 02771/9009-0
Telefax: 02771/9009-410
(bei Rückfragen zu Entsorgungsterminen, Abfall- und Wertstoffzuordnungen)
Hotline: 0800/1889966
(bei Rückfragen zu Abfuhr der gelben Säcke)

Internet:
www.sita-deutschland.de