Abfallbeseitigung
Entsorgung von Verpackungsabfall
Gelbe Säcke werden nachgeliefert
Bis Ende des vergangenen Jahres war es leider nicht möglich, alle Haushalte in Hilchenbach gewohnt zuverlässig mit den gelben Säcken für Verpackungsabfall zu versorgen. Grund: Die mit der Entsorgung beauftragte Firma hatte nicht die erforderliche Menge an gelben Säcken ausgeliefert.Mit der nachfolgenden Information vom 30. Dezember 2009 hatte die Stadt Hilchenbach die Bürgerinnen und Bürger auf diesen unbefriedigenden Zustand aufmerksam gemacht. Nun hat sich dieser Weg des öffentlichen Protestes und die Hartnäckigkeit der Stadtverwaltung beim Anfordern der fehlenden gelben Säcke bezahlt gemacht:
Die mit der Entsorgung beauftragte Firma ALBA hat die vollständige Nachlieferung bis spätestens 12. Januar 2010 zugesagt.
Die Jugendfeuerwehren der Löschzüge Hilchenbach und Dahlbruch werden daher ab diesem Zeitpunkt mit der Weiterverteilung beginnen: In Hilchenbach am 12. und 13. Januar 2010 und in Dahlbruch am 16. Januar 2010. Am 16. Januar werden natürlich auch die noch fehlenden Abfallkalender für das Jahr 2010 in Dahlbruch verteilt.
Bei dringendem Bedarf können gelbe Säcke und Abfallkalender nun auch wieder am Empfang des Rathauses abgeholt werden.
Information vom 30. Dezember 2009:
Zu wenig gelbe Säcke für Hilchenbach bereitgestellt
Eigentlich sollten alle Haushalte wie üblich neben dem neuen Abfallkalender bis zum Jahresende zwei Rollen gelbe Säcke für die Sammlung von Verpackungsabfall (LVP) erhalten. Dies kann der mit der Verteilung beauftragten Jugendfeuerwehr dieses Mal leider nicht gelingen.
Wir haben bis Mitte Dezember einfach viel zu wenig Rollen mit gelben Säcken erhalten, erklärt der zuständige Sachbearbeiter der Stadt Hilchenbach Oliver Eiden den Grund für die Schwierigkeiten. Bisher hatte die vom Dualen System Deutschland (DSD) mit der Entsorgung in Hilchenbach beauftragte Firma ALBA aus Essen wie üblich 16.400 Rollen geliefert. Dies reichte für die Verteilung an alle Haushalte aus. Den danach verbleibenden, kleinen Rest nutzte die Stadtverwaltung, um bei zusätzlichem Bedarf im Laufe des Jahres Rollen ausgeben zu können.
Diesmal hat die Firma ALBA rund 3.000 Rollen weniger bereit gestellt, ohne dies vorher anzukündigen oder mit der Stadtverwaltung abzustimmen. Begründet hat die Firma dies auf Nachfrage mit einer fiktiv für Hilchenbach angenommenen Zahl von Haushalten und damit, dass aufgrund der Wirtschaftskrise gespart werden müsse.
Die Hinweise der Stadtverwaltung an die Firma, dass jedem Haushalt aufgrund der Vereinbarung mit dem Dualen System Deutschland eine Grundversorgung mit zwei Rollen pro Jahr zusteht, und die Zahl der Haushalte erfahrungsgemäß deutlich über der von der Firma ALBA willkürlich angenommenen Anzahl liegt, haben zu keinem anderen Ergebnis geführt. Daher hat sich die Stadtverwaltung direkt an den eigenen Vertragspartner DSD gewandt, um dort den Anspruch auf gelbe Säcke einzufordern.
Nicht nur, dass der Stadtverwaltung durch die Verringerung nun keine gelben Säcke mehr zur ergänzenden Ausgabe in den folgenden Monaten zur Verfügung stehen. Aufgrund der deutlich niedrigeren Anzahl konnten von der Jugendfeuerwehr nicht einmal mehr Rollen an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt werden. Gar nicht hilfreich ist insofern, dass die Firma ALBA eine Nachlieferung frühestens zum Frühsommer 2010 angekündigt hat.
Die Stadt Hilchenbach ist im Dualen System leider kein Vertragspartner der Firma und hat insofern auch keinen direkten Einfluss auf Zahlungen und Verhaltensweisen. Daher macht Stadtrat Udo Hoffmann die Zwangslage deutlich, in der die Stadtverwaltung steckt: "Die Situation ist sehr unbefriedigend, aber wir können die Bürgerinnen und Bürger nur an das Info-Telefon der Firma ALBA verweisen." Gebührenfrei können sie dort unter der Telefonnummer 0800/2232555 ihren Wunsch nach gelben Säcken vortragen. Dies ist allemal besser, als wenn die Bürger ihre verständliche Verärgerung gegenüber den Jugendlichen der Feuerwehr deutlich machen, denn diese können nichts für die fehlenden gelben Säcke.
Die Stadt Hilchenbach wird auch weiterhin beim Vertragspartner DSD die unbefriedigende Situation deutlich machen und zur Abhilfe auffordern. Denn nur DSD kann seinerseits wieder die von dort beauftragte Vertragspartnerin, die Firma ALBA, in die Pflicht nehmen, Hilchenbach weitere gelbe Säcke zur Verfügung zu stellen.
Insgesamt ist die seltsame Situation für die Stadtverwaltung und sicherlich auch für die Bürger unverständlich, denn letztlich sollte die ausdrücklich gewünschte Entsorgung und Wiederverwertung von Verpackungsabfällen, für die die Menschen beim Einkauf bezahlen, nicht an fehlenden Sammelsäcken scheitern.
zurück
