Bürgermeister
Amtseinführung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters
Amtseinführung in der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Hilchenbach am 28. Oktober 2009
Gerhard Steuber hat als ältester Stadtverordneter und damit Altersvorsitzender des Rates die Amtseinführung des zum zweiten Mal gewählten Bürgermeisters Hans-Peter Hasenstab übernommen.
Zu Beginn der konstituierenden Sitzung des Rates beglückwünschte er Hans-Peter Hasenstab zu seiner Wiederwahl. Gerhard Steuber wünschte dem vor wenigen Tagen 50 Jahre alt gewordenen Verwaltungschef weiterhin viel Kraft für seine Arbeit und Erfolg im besten Sinne für eine gedeihliche Weiterentwicklung unserer Stadt und überreichte ihm einen Blumenstrauß (Foto).

Hans-Peter Hasenstab bedankte sich für die Glückwünsche zur Wahl. Anschließend hielt der alte und neue Bürgermeister eine kurze Rede, die viel Beifall der Stadtverordneten und Zuhörer im Ratssaal fand.
Hier können Sie die Ansprache von Hans-Peter Hasenstab nachlesen:
"Meine sehr geehrten Damen und Herren, sehr geehrte Stadtverordnete,
ich danke Ihnen allen dafür, dass Sie so zahlreich der konstituierenden Ratssitzung und damit auch meiner Amtseinführung beiwohnen. Ich freue mich ganz besonders, dass meine Mutter sowie meine Familie heute hier sind. Herzlich willkommen.
Mein Dank gilt zunächst den Wählerinnen und Wählern, die mir am 30. August das Vertrauen geschenkt haben. Ich möchte aber nicht nur für die arbeiten, die mir ihre Stimme gegeben haben, sondern ich möchte Bürgermeister für alle Hilchenbacherinnen und Hilchenbacher sein. Dabei freue ich mich natürlich, dass ich mit einer so breiten Unterstützung der Wählerinnen und Wähler in die zweite Amtszeit als unabhängiger Bürgermeister gehen darf. Einiges scheine ich wohl richtig gemacht zu haben.
Wenn ich hier stehe, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist das für mich trotz der Wiederholung ein emotional bewegender Moment. Am 13. Oktober 2004, also vor gut fünf Jahren, bin ich von Rodgau, meiner alten Heimat, mit viel Ungewissheit „im Koffer“ hierher gekommen: Aber ich freue mich sagen zu dürfen: Hilchenbach ist mit mir als Zugereistem gut umgegangen. Auch deshalb bin ich gerne ein weiteres Mal zur Bürgermeisterwahl angetreten; im Übrigen natürlich auch, weil ich Begonnenes fortsetzen möchte.
Meine Vorstellung hierzu im Detail habe ich in meinem Wahlprogramm niedergelegt. Ich will und werde das anpacken, was ich vor der Wahl versprochen habe. Jeder und jede von Ihnen kann zur Vertiefung noch einmal in mein Programm schauen – meine persönliche Homepage ist weiter im Netz.
Meine sehr geehrten Damen und Herren Stadtverordnete, gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Trotz notwendigerweise bisweilen unterschiedlicher Ansichten läuft die Auseinandersetzung in den parlamentarischen Gremien durchaus kultiviert. Aber Sie wissen ja selbst: Persönliche Auseinandersetzungen, destruktive Kritik und Miesmacherei würden uns nur zurückwerfen und Probleme verschärfen. Dies dürfen wir nicht zulassen! Nur im konstruktiven und damit im positiven Zusammenwirken kann Hilchenbach zukunftsfähig sein. Ich selbst werde mich weiterhin engagiert für unsere Stadt einsetzen - also „Einsatz zeigen“, und zwar in der Art, die Sie kennengerlent haben, und die durch Wiederwahl ja auch durch die Bürgerschäft eine klare und deutliche Bestätigung gefunden hat.
Dabei gehört es zu den schönen und auch motivierenden Seiten meines Amtes, anderen Menschen in einer gegebenenfalls auch schwierigen Lage helfen zu können, Vernünftiges auf den Weg zu bringen oder weniger Vernünftiges zu verhindern. Dazu gehört aber auch eine Mannschaft, die mitzieht. Das gilt für die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung und in allen Außenstellen, die mich noch nie haben hängen lassen, meine Ungeduld ertragen und das letzte Wort des Bürgermeisters dann schließlich doch akzeptieren. (Hiervon versuche ich aber nur selten Gebrauch zu machen.)
Meine Damen, meine Herren, persönlich habe ich vielfach erlebt, dass das Zuhören, auch in scheinbar kleinen Dingen und die möglichst prompte Erledigung der Anliegen der Bürger ganz wesentlich ist und die Menschen dann in der Folge auch anspornt, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Das ist wichtig, denn über das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement wird zwar überall viel geredet – in unserer Stadt ist es jedoch an zahlreichen verschiedenen Stellen tagtäglich auch zu erleben. Insoweit danke ich allen, die mit Rat und Tat zur guten Entwicklung unserer Stadt beigetragen haben.
Meine Damen und Herren, Politik sollte zuverlässig, ehrlich und geradlinig sein, obwohl das nicht immer spektakulär sein muss. Aber im Rathaus geht es weniger um Spektakel, sondern um effiziente, ideenreiche und verantwortungsvolle Amtsführung. Eine Amtsführung, die ich gemeinsam mit Ihnen und meiner motivierten Verwaltung erneut angehen möchte, damit unser Hilchenbach ein lebendiges und liebenswertes Gemeinwesen bleibt, auf das wir alle stolz sein können.
Liebe Anwesende, Hermann Hesses oft zitiertes Wort „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ gilt für mich auch für die neue Amtszeit. Ich freue mich darauf. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit."
So weit die Rede des alten und neuen Bürgermeisters Hans-Peter Hasenstab.
Rückblick auf die Vereidigung in der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Hilchenbach am 13. Oktober 2004
Der Altersvorsitzer, Dr. Hans Christhard Mahrenholz, führt den neu gewählten Bürgermeister in sein Amt ein.
Hans-Peter Hasenstab spricht folgenden Eid:
"Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."
Dr. Hans Christhard Mahrenholz beglückwünscht Hans-Peter Hasenstab zu seinem Amt und dankt ihm, dass er bereit ist, seine ungeteilte Arbeitskraft und seine Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung und seine Ideen in den Dienst für unsere Stadt zu stellen.
Hans-Peter Hasenstab dankt allen für die Glückwünsche zur Wahl zum Bürgermeister. Er sieht seine Wahl als Verpflichtung an, sein Bestes für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger zu geben.
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