Bürgermeister
Grußwort zu Weihnachten 2008
Rückblick (2008) und Ausblick
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Hilchenbacherinnen und Hilchenbacher!
Das Jahresende bietet sich für viele von Ihnen und natürlich auch für mich als Bürgermeister immer wieder an, eine kleine Bilanz zu ziehen: Wie ist das vergangene Jahr gelaufen?
Für unsere Stadt können wir auf viele positive Ereignisse und Ergebnisse zurückblicken. Dazu gehört in erster Linie eine gute Entwicklung der Wirtschaft und damit verbunden auch ein Aufwärtstrend in der finanziellen Situation der Stadt Hilchenbach. Zwar kann ich keine Entwarnung für die Zukunft geben, aber höhere Einnahmen und die Sparbemühungen der letzten Jahre wirken sich im Haushalt der Stadtverwaltung günstig aus.
Dies hat dringend notwendige Investitionen ermöglicht, die vordergründig insbesondere unseren Kindern zu Gute kommen. Die erheblichen Ausgaben für die Bildung und Schulentwicklung sind aber näher betrachtet viel mehr als das:
Geld, das wir für Jugendliche und Kinder ausgeben, ist eine Investition in die Zukunft unserer ganzen Stadt. Gerade bei einer guten wirtschaftlichen Entwicklung sind die Rahmenbedingungen bei Betreuung und Bildung zu schaffen, damit Hilchenbach für Familien attraktiv ist und bleibt. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg, was das Angebot in unseren Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen betrifft. Hier wird gute Arbeit geleistet, von der unsere Gesellschaft nachhaltig profitieren wird.
Zu den "weichen" Standortfaktoren einer Stadt gehört auch die Kultur. Hier konnten wir im vergangenen Jahr erstmals einen "Rocksommer" bieten. Bei "Eintritt frei" und kombiniert mit dem gemeinsamen Schauen der Spiele der Fußball-Europameisterschaft hat Hilchenbach wieder einmal Jung und Älter ein besonderes Sommerereignis geboten, das ein gutes Beispiel für das gemeinsame Handeln in unserer Stadt gibt. Daran ändert auch nichts, dass das Finale für Deutschland leider verloren ging, so dass die Fußballfans unter uns die EM letztlich nicht als vollen Erfolg in ihrer persönlichen Jahresbilanz verbuchen können.
Private Sponsoren sorgen dafür, dass Angebote, wie der Rocksommer, weder die Stadtverwaltung noch die Besucher Geld kosten. Aufgrund der Unterstützung durch Unternehmer, denen ihre Stadt am Herzen liegt, konnten so "kostenlos" auch einige andere Maßnahmen verwirklicht werden. Dank dieser Bereitschaft von immer mehr Firmen zu finanziellem Einsatz darf ich optimistisch sein, dass auch im nächsten Jahr mindestens ein großes Projekt, von dem wir alle etwas haben, verwirklicht werden kann: Der Minigolfplatz!
Doch nicht nur die Betriebe unterstützen unsere Stadt. Bürgerschaftliches Engagement ist an vielen Stellen in allen Stadtteilen tagtäglich zu spüren. Vereine und Privatleute setzen sich in vielfältiger Weise für ihre Mitmenschen oder bestimmte Projekte und Einrichtungen ein und sind so der Stadtverwaltung und mir als Bürgermeister eine große, unbezahlbare Hilfe. Viele Bürgerinnen und Bürger haben erkannt, dass in der heutigen Zeit nur im gemeinsamen Handeln von Menschen und der Verwaltung Erfolge und Fortschritte für unsere Stadt erzielt werden können. Danke dafür!
Während in der Regel die Stadtverwaltung bei ihren Projekten auf die Unterstützung durch die Menschen angewiesen ist, zeigt ein Beispiel aus jüngerer Vergangenheit, dass ich auch bereit bin, im Rahmen der Möglichkeiten umgekehrt Hilfe für Maßnahmen zu leisten, von denen die Allgemeinheit profitiert. Dank großem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder und finanzieller Unterstützung durch Sponsoren in unserer Stadt konnte vor kurzem ein neues DRK-Sozialzentrum eröffnet werden. Und einen kleinen Beitrag hat auch der städtische Bauhof durch Hilfe bei den Pflasterarbeiten geleistet.
Wie jeder es aus seinem privaten Leben kennt, so gibt es neben Positivem natürlich auch schwierige Situationen in der Arbeit als Bürgermeister. In Einzelfällen geht das so weit, dass man richtige Entscheidungen von weitreichender Bedeutung treffen muss, ohne verlässliche Informationen zu haben oder überhaupt erhalten zu können.
Jeder Mensch hat dabei seine eigene Art mit Schwierigkeiten umzugehen. Viele von Ihnen werden in solchen Situationen auf den Rat und die Unterstützung von guten Freunden und Angehörigen setzen und auch auf Hilfe von oben. Sinnbild für Letzteres ist das Weihnachtsfest, denn die Geburt von Jesus Christus steht in besonderem Maße für Hoffnung - für viele auch für Hoffnung darauf, das Richtige zu tun.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ich freue mich schon jetzt darauf, auch im nächsten Jahr wieder zusammen mit Ihnen einiges für unsere Stadt zu erreichen und zu bewegen.
Ihr
Hans-Peter Hasenstab
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