Stadt Hilchenbach

für den guten Zweck

Besondere Aktionen der Stadt Hilchenbach

Hilchenbach zeigt wieder Flagge für Tibet!


"Einige Hilchenbacher werden sich in den vergangenen Jahren schon an die farbenfrohe Flagge gewöhnt haben. Und der ein oder andere weiß mittlerweile auch, warum diese jedes Jahr ab dem 10. März am Marktplatz weht. Bereits zum siebten Mal zeigt die Stadt am Rothaarsteig Flagge für Tibet und zwar am wichtigsten Gedenktag für den tibetischen Freiheitskampf , einem Land ohne eigene Souveränität, nachdem es 1950/51 durch die Volksrepublik China besetzt wurde.

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab und sein Mitarbeiter Horst Limper präsentieren vor dem Hissen die Flagge Tibets am Marktplatz.

Seit dem 10. März 1959, als es in Lhasa, der tibetischen Hauptstadt, zu einem Aufstand gegen diese Besetzung kam, ist der 10. März weltweiter Gedenktag für Tibet. 

Anlässlich seines Deutschland-Besuches im Juli 2005 hatte der Dalai Lama Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab empfangen und Hilchenbach für die erstmalige Unterstützung Tibets gedankt. Hans-Peter Hasenstab hatte bei diesem Treffen zugesagt, auch in Zukunft wieder "Flagge zu zeigen" und Aktionen, die das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung einfordern, zu unterstützen!. Diese Zusage erfüllt Hans-Peter Hasenstab seitdem und Hilchenbach reiht sich auch 2009 wieder ein in eine immer größere werdende Gruppe von Städten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland. Die Zahl der teilnehmenden Kommunen, die am 10. März die Flagge Tibets hissen, ist beständig angestiegen von 21 bei der Premiere 1996 über 650 im Jahre 2005, als Hilchenbach erstmals dabei war,  bis auf weit über 1.000 Städten und Gemeinden die  mittlerweile mitmachen. 

Das Hissen der Flagge geschieht aus Solidarität mit dem gewaltlosen Widerstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzungspolitik. Gestützt wird diese Politik durch die Person des Dalai Lama, der als geistliches und weltliches Oberhaupt des tibetischen Volkes eine weltweit geachtete Symbolfigur für ein Streben nach Gewaltlosigkeit und Frieden ist und dafür in Deutschland unter anderem mit dem hessischen Friedenspreis ausgezeichnet wurde.

Für Hans-Peter Hasenstab ist Tibet spätestens seit dem persönlichen Kontakt mit dem Dalai Lama eine Herzensangelegenheit: "Seit dem Treffen stehe ich noch überzeugter dafür ein, mit der kleinen Geste des Hissens der Tibet-Fahne unsere Sympathie und volle Unterstützung zur Wiedererlangung der Souveränität seines Volkes und der Bestätigung seiner gewaltlosen Politik auszudrücken."

Der Bürgermeister sieht aber auch einen wichtigen Nebeneffekt des jährlichen "Flagge zeigen": „Dies ist eine Gelegenheit für uns alle, den Wert der Souveränität für unser eigenes Volk immer wieder neu schätzen zu lernen. Tibet ist dabei nur ein Beispiel für viele Völker, die unsere Unterstützung verdienen." Die Flagge Tibets wird daher nicht nur am Gedenktag, sondern bis zum 17. März, am Hilchenbacher Marktplatz gehisst bleiben.

Solidaritätsaktion "Flagge zeigen für Tibet" -
Dank des Dalai Lama in Berlin

Auch in Hilchenbach wurde am 10. März 2005, dem 46. Jahrestages des tibetischen Aufstandes gegen die Besatzungsmacht China, erstmals die Fahne Tibets auf dem Marktplatz gehisst. Damit setzte Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab ein Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk. Der Verwaltungschef begründete die Teilnahme unter anderem damit, dass Souveränität leider weltweit immer noch nicht selbstverständlich sei und Tibet ein Beispiel für viele Völker, die unsere Unterstützung verdienen. Besonders die Deutschen wüssten seit der friedlichen Wiedererlangung ihrer Souveränität, wie wichtig dies für ein Volk sei.

Begleitet wurde die Flaggenaktion von einer Fotoausstellung im Stadtmuseum Hilchenbach. Gezeigt wurden Bilder, die einen Einblick in die Geschichte, Sozialstruktur, Lebensweise und Religion geben sollten. Ergänzt wurde die Ausstellung, die sofort nach Bekanntwerden große Aufmerksamkeit hervorrief, durch einige Exponate zu Tibet aus einer privaten Sammlung.

Im Rahmen seiner Deutschland-Reise hat der Dalai Lama am 27. Juli 2005 den Hessischen Friedenspreis erhalten. Das Kuratorium ehrte ihn für seinen gewaltfreien Kampf um die Unabhängigkeit seiner Heimat Tibet. Kurz zuvor ließ es sich der Dalai Lama nicht nehmen, bei einem Empfang in Berlin den zahlreich erschienenen Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern und Landräten für ihre Unterstützung zu danken.

Dank des Dalai Lama an Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab und andere Kollegen vor der Flagge Tibets

In seiner Dankesrede betonte der Dalai Lama erneut, dass er keine "separatistischen Aktionen" plane, sondern weiter für seinen so genannten "mittleren Weg" eintrete, bei dem "die Zugehörigkeit Tibets zum chinesischen Staatsverband nicht angezweifelt wird". Dies diene sowohl den Interessen des chinesischen als auch des tibetischen Volkes. Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab, zeigte sich von dem Zusammentreffen mit dem Dalai Lama und dessen konsequenter Friedensbereitschaft zutiefst beeindruckt: "Der Dalai Lama ist eine herausragende Person der Zeitgeschichte, er verdient unsere Sympathie und Unterstützung für seine gewaltlose Politik. Auch in der Zukunft werden wir wieder "Flagge zeigen" und Aktionen, die das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung einfordern, unterstützen!"

Weitere Informationen im Internet:

www.tibetflagge.net
www.tibet-initiative.de

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Portrait von Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab

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