Ausstellungen
Stadtmuseum in der Wilhelmsburg
Ausstellung "Wildtiere am Rothaarsteig - Präparationen, Zeichnungen und Informationen"
im Stadtmuseum in der Wilhelmsburg
Ausstellung mit Wildtieren war ein Volltreffer
Lange muss Reinhard Gämlich zurückdenken, um annähernd so viele Besucher bei einer Ausstellung in der Wilhelmsburg begrüßt zu haben. Nur einmal konnte bisher eine Ausstellung über 3.000 Gäste verbuchen: Von November 1994 bis Januar 1995 besuchten 3.131 Personen die Schau "Vom Bergmann zum Spielwarenmacher". Dieser bisherige Rekord ist nun Geschichte, denn mit der Ausstellung "Wildtiere am Rothaarsteig" des Hegerings Hilchenbach, die vom 27. Oktober 2009 bis 24. Januar diesen Jahres zu sehen war, hatte Reinhard Gämlich einen Volltreffer gelandet. 3.314 Menschen interessierten sich für die im Stadtmuseum ausgestellten Tierpräparationen von Hartmut Gerlach und die ergänzenden Schautafeln und Informationen.

Besonders gefreut hat sich der Museumsleiter über den großen Anteil der Kinder an dieser Rekordbesucherzahl. Einige Gruppen aus Kindertagesstätten und Schulklassen nutzten in den vergangenen Monaten die Gelegenheit, die dargestellten Tierpräparationen anzuschauen.
Die ausgestellten Tiere wirkten so lebensecht, dass die Kinder sich wie im Streichelzoo fühlten. Einem Kind musste Reinhard Gämlich denn auch versprechen, die Wildtiere wieder frei zu lassen, wenn die Ausstellung vorbei ist. Dieses Versprechen konnte der Museumsleiter nun einlösen. Rothirsch, Rehbock, Muffel, Wildschwein, Hase, Dachs, Fuchs, Baum- und Steinmarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel und Waschbär haben die Wilhelmsburg verlassen, nicht ohne bei vielen Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben.Einen anderen Rekord konnten allerdings auch die einheimische Wildtiere nicht knacken. Im Mai 1998 war die Erlebnisausstellung zum Buch der Bücher, der Bibel, 16 Tage lang im Stadtmuseum zu sehen. 2.584 Interessierte kamen, was "nur" Rang drei bei den höchsten Gesamtbesucherzahlen bedeutet, aber mit über 160 Museumsbesuchern pro Tag weiterhin unerreicht ist. Man darf gespannt sein, ob Reinhard Gämlich bei den nächsten Ausstellungen etwas einfällt, was auch diesen Rekord übertreffen könnte.
Einladende Information zu Ausstellung
Am 27. Oktober 2009 hatte Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab die neue Ausstellung "Wildtiere am Rothaarsteig - Präparationen, Zeichnungen und Informationen" des Hegeringes Hilchenbach (Kreisjägerschaft) und Hartmut Gerlach aus Herzhausen" im Stadtmuseum Hilchenbach eröffnet.

Der Hegering Hilchenbach (Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein), der Ende Januar 1952 wieder neu gegründet wurde, und Hartmut Gerlach, der bekannte Tier-Präparator und Künstler aus Herzhausen, der schon auf vielen Messen und Ausstellungen mit seinen Tierpräparationen zeigen konnte, präsentieren seitdem besonders eindrucksvolle Exponate. Zu sehen sind am Rothaarsteig vorkommende Wildarten, wie Rothirsch, Rehbock, Muffel, Wildschwein, Hase, Dachs, Fuchs, Baum- und Steinmarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel und Waschbär. Natürlich darf auch das Eichhörnchen nicht fehlen. Ergänzt werden die Tierpräparate durch Zeichnungen und Informationen.
Die Ausstellung " Wildtiere am Rothaarsteig - Präparationen, Zeichnungen und Informationen" ist bisher beim Publikum auf ein sehr großes Interesse gestoßen. Mehr als 3.000 Menschen haben bis Mitte Dezember die Gelegenheit genutzt, sich über die am Rothaarsteig vorkommenden Wildarten zu informieren. Ergänzt werden die Tierpräparate durch eindrucksvolle Zeichnungen und Informationstafeln, die weitere Auskünfte über Eichhörnchen und andere Tierarten geben.

Zahlreiche Schulklassen (oben) und Kindergartengruppen waren schon zu Gast in der Wilhelmsburg. Auch die kleinsten Besucher begegneten den Exponaten ohne Scheu, aber mit großem Interesse und Staunen. Deutlich spürbar ist auch das überregionale Interesse, dass die Ausstellung erfährt. So hat Museumsleiter Reinhard Gämlich Anrufe von Interessierten erhalten, die eine längere Anfahrt haben, die Ausstellung aber unbedingt noch besuchen möchten. Um diesem Publikum und auch allen anderen Menschen noch etwas länger Gelegenheit für einen Besuch zu geben, wurde die Schau um einen Monat bis zum 24. Januar 2010 verlängert.
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