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14. April 2021

Informationen aus dem Rathaus

„Ziel ist und bleibt die Reaktivierung der Fläche des Gewerbegebietes“

Hilchenbacher Stadtverwaltung, CDU und Staatssekretär beraten bei gemeinsamer Videokonferenz über Gewerbegebiet Allenbach

Es ist dieser Tage ein gewohntes und unvermeidbares Bild: Ganz unterschiedliche Menschen kommen bei einer Videokonferenz zusammen und lächeln sich über eine digitale Kamera an. Auch bei der Stadtverwaltung Hilchenbach  wird für wichtige Konferenzen gerne auf dieses Medium zurückgegriffen. In der letzten Woche hatten sich daher die Verwaltungsführung der Stadt Hilchenbach, bestehend aus den drei Dezernenten Kyrillos Kaioglidis, Christoph Ermert und Michael Kleber, digital mit den Vertretern der CDU getroffen, um gemeinsam über zwei wichtige „Baustellen“ im Hilchenbacher Stadtgebiet zu beraten.

Zu dieser Videokonferenz hatte sich auch Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen zugeschaltet.

Ein Schwerpunktthema der Gespräche war dabei das Gewerbegebiet in Allenbach. „Ziel ist und bleibt die Reaktivierung der Fläche des ehemaligen Hammerwerks“ betonte Baudezernent Michael Kleber. Dazu sollen vor allem die bisherigen Überlegungen und Bemühungen noch einmal verstärkt werden. „Dabei möchten wir besonders die Landesbehörden, Ministerien, die Kreisverwaltung sowie die Industrie- und Handelskammer mit in die Planungen einbeziehen. Auch mögliche Investoren sollen dabei eine Rolle spielen.“

Neben dem ehemaligen Gewerbegebiet Allenbach stand als weiteres Thema der Denkmalschutz auf der Agenda. Durch die Neufassung des Denkmalschutzgesetzes im Land Nordrhein-Westfalen sollen in Zukunft vor allem Eigentümer von Denkmälern unterstützt werden. „Durch den Wegfall der Benehmensherstellung wird bei der Baudenkmalpflege besonders die Kommune als Untere Denkmalbehörde gestärkt. Sie ist für die Eigentümer der erste und wichtigste Ansprechpartner. Außerdem soll durch die Einführung von Fristen das Verfahren allgemein beschleunigt werden“ prognostiziert Baudezernent Michael Kleber und macht vielen Eigentümern von Baudenkmälern Hoffnung auf die zügige Bearbeitung ihrer Anträge. Die Neufassung des Gesetzes soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.