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15. Februar 2022

LEADER

„SauerSiegerLand“ auf dem Weg zur LEADER-Region

Wichtige Entscheidungen für die Zukunftsentwicklung der drei Kommunen Hilchenbach, Lennestadt und Kirchhundem als LEADER-Region rücken näher.

Seit gut vier Monaten laufen die Vorbereitungen zur Erstellung einer regionalen Entwicklungsstrategie, mit der sich die Kommunen um die Aufnahme in das LEADER-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen für die Förderphase 2023-2027 bewerben werden.

Als Ergebnis einer breiten Beteiligung der Bevölkerung mit vier öffentlichen Workshops und einer digitalen Ideenplattform sind über 300 Projektvorschläge entstanden, die in die neue Entwicklungsstrategie einfließen. Zu wichtigen Zukunftsthemen unter den Zeichen von demografischem Wandel und Klimaveränderungen werden in der Entwicklungsstrategie innovative Perspektivprojekte beschrieben, so zu den Bereichen Fachkräftesicherung und berufliche Qualifizierung, Umwelt- und Klimaschutz, weiterhin zu Mobilität, Freizeit, Nahversorgung und Gemeinschaftsleben in den Ortsteilen.

Die wesentlichen Inhalte der Entwicklungsstrategie wurden kürzlich in einer öffentlichen digitalen LEADER-Abschlussveranstaltung vom Fachbüro Institut für Regionalmanagement, das mit der Erstellung der Entwicklungsstrategie durch die drei Kommunen beauftragt wurde, präsentiert. In einem Impulsvortag stellte zudem Dr. Stephanie Arens von der Südwestfalen Agentur die Synergie-Effekte der Regionale 2025 und der LEADER-Förderung dar und begrüßte es, dass die Kommunen Hilchenbach, Lennestadt und Kirchhundem sich gemeinsam als LEADER-Region bewerben werden.

Des Weiteren wurde der Name der LEADER-Region in spe, der aus dem öffentlichen Ideenwettbewerb hervorgegangen ist, vorgestellt: „SauerSiegerLand“. Aus Sicht der Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis (Stadt Hilchenbach), Tobias Puspas (Stadt Lennestadt) und Björn Jarosz (Gemeinde Kirchhundem) bringt der Name den Willen nach intensiver interkommunaler Zusammenarbeit auf den Punkt: „Es geht darum, gemeinsam die Zukunft unserer Kommunen mit nachhaltigen lokalen Projekten zu stärken.“ Dafür gilt es auch, über den Tellerrand hinaus zu blicken: „Wir sind gemeinsam stark, auch in der Zusammenarbeit mit anderen Regionen“.

In Kürze werden die drei Kommunen als Region „SauerSiegerLand“ ihre Bewerbung bei dem Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf einreichen.

Für künftige Projekte ist, sollte „SauerSiegerLand“ LEADER-Region werden, ein Fördervolumen von 2,3 Millionen Euro durch LEADER-Zuschüsse vorgesehen.

Weitere Informationen zum LEADER-Förderprogramm und zur Bewerbung finden Interessierte unter www.leader-hi-le-ki.de. Gerne können auch Fragen an die LEADER- Koordinatorinnen Louisa Funke (02723 608558 , l.funke@lennestadt.de), Verena Hof-Freudenberg (02733 288260, v.hof-freudenberg@hilchenbach.de) oder Susanne Kues-Gertz (02723 40938, s.kues-gertz@kirchhundem.de) gerichtet werden.