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Sternsinger 2022

Die Sternsinger kommen — auch in der Corona-Zeit!

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ lautet das Motto der 64. Aktion Dreikönigssingen.

Anhand von Beispielprojekten in Ägypten, Ghana und dem Südsudan wird gezeigt, wo die Hilfe der Sternsinger ankommt und wie die Gesundheitssituation von Kindern verbessert wird. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Auch im Pastoralverbund Nördliches Siegerland findet im neuen Jahr wieder die Sternsingeraktion statt.

Allerdings gibt es wegen der Corona-Pandemie einige Änderungen zu beachten.

Die Keppeler Sternsingeraktion

Dahlbruch, Müsen, Allenbach, Kredenbach:
Am Sonntag, 9. Januar sind die Sternsinger wieder in der Gemeinde unterwegs. Natürlich mit Mund-Nasen-Schutz, einer Sternlänge Abstand und unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnungen. Dennoch wird probiert, die Aktion so normal wie möglich abzuhalten. Wenn die Sternsinger an den Haustüren klingeln, tragen sie selbstverständlich einen Mund-Nasen-Schutz. Um Begegnungen im Türrahmen zu vermeiden, wird gebeten ein paar Schritte zurückzugehen. Für einen optimalen Schutz ist es empfehlenswert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, falls das Einhalten des Abstands mal nicht möglich sein sollte.

Hilchenbach, Allenbach ab Hammerwerk und alle östlichen Stadtteile:
Das Organisationteam plant eine Briefkastenaktion zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Die Sternsinger bringen den Segen mit einem Spendenaufruf zu allen Häusern, die in den vergangenen Jahren besucht wurden. Spenden können abgegeben werden in der Sakristei zu den Gottesdienstzeiten, beim Organisationsteam oder im Pastoralverbundsbüro. Auch eine Direktüberweisung mit den in den Sternsinger-Päckchen beigefügten Überweisungsformularen ist möglich. Wer keinen Segen bekommen hat, meldet sich bitte bei Jutta Neuhaus oder Susanne Ferlings.

Herzhausen: Weil sich die Durchführung der Sternsingeraktion 2021 bewährt hat, wird sie auch im kommenden Jahr 2022 auf dieselbe Weise durchgeführt: Die Mitwirkenden bei der Sternsingeraktion bringen jedem Haushalt einen in der Heiligen Messe gesegneten Segensaufkleber verbunden mit der herzlichen Bitte um eine Spende. Spenden können in vier Haushalten im Dorf abgegeben werden. Beachten Sie hierzu bitte die Aushänge und Ankündigungen in der St. Anna-Kapelle.

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ lautet das Motto der 64. Aktion Dreikönigssingen. Anhand von Beispielprojekten in Ägypten, Ghana und dem Südsudan wird gezeigt, wo die Hilfe der Sternsinger ankommt und wie die Gesundheitssituation von Kindern verbessert wird. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Rund 1,23 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, mehr als 76.500 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden in dieser Zeit unterstützt. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Gesundheit im Mittelpunkt der 64. Aktion Dreikönigssingen

Mit ihrem aktuellen Motto machen die Sternsinger auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam. In vielen Ländern des Globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet. In Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stellen zusätzlich eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.

Bei der 63. Aktion zum Jahresbeginn 2021 hatten die Mädchen und Jungen aus 8.000 Pfarrgemeinden trotz der Corona-Situation rund 38,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

Quelle: Pastoralverbund Nördliches Siegerland