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Ausstellung im Stadtmuseum in der Wilhelmsburg

Ausstellung „Das Reh – Präparate und Zeichnungen von Hartmut Gerlach“

im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg in der Zeit vom 6. Mai bis 8. September 2019 (verlängert!)

Das Interesse an der Ausstellung „Das Reh – Präparate und Zeichnungen von Hartmut Gerlach“ hat bis zum letzten Tag angehalten. Seit der Eröffnung am 6. Mai bis zum Ende am 8. Septmeber waren insgesamt 846 Besucher im Stadtmuseum in der Wilhelmsburg, um sich die vielen Tierpräparationen und Zeichnungen des bekannten Zeichenkünstlers und Tierpräparators Hartmut Gerlach aus Netphen-Herzhausen anzusehen.

Information zur Ausstellungseröffnung am 6. Mai

Tiere und Menschen hielten sich im Stadtmuseum in Hilchenbach zahlenmäßig in etwa die Waage, als Bürgermeister Holger Menzel die Ausstellung „Das Reh – Präparate und Zeichnungen von Hartmut Gerlach“ eröffnete. Und das hatte einen guten Grund, wie der Verwaltungschef in seiner Begrüßung einleitend deutlich machte: „Hartmut Gerlach bringt die Natur in die Wilhelmsburg!“

Tatsächlich hat sich der bekannte Tierpräparator mal wieder selbst übertroffen. 25 Rehe, Rehkitze und Rehböcke präsentiert Hartmut Gerlach zurzeit im Hilchenbacher Stadtmuseum – ein Tier sehenswerter und lebensechter als das andere. Sogar Eichhörnchen und Maus sind dabei, wobei der engagierte Herzhäuser diese beiden Tierarten natürlich in Beziehung zu dem Star der Ausstellung bringt: dem Reh als Wildtier des Jahres 2019.

Seine Begrüßung schloss Holger Menzel sehr launig mit einem Gedicht vom bekannten Komiker Heinz Erhardt: „Das Reh springt hoch, das Reh springt weit. Warum auch nicht ‑ es hat ja Zeit!“ Diese „Zeit“ sollten sich auch die Besucher der Ausstellung nehmen, denn in den verschiedenen Darstellungen, die Hartmut Gerlach mit seinen Helfern zusammengestellt hat, ist immer wieder Neues zu entdecken. Das gilt auch für die Menschen, die meinen, das Reh gut zu kennen.

Die Deutsche Wildtierstiftung hat das Reh zum Tier des Jahres 2019 ernannt, um dieses vermeintlich bekannte Wildtier vorzustellen, aber auch um auf die Probleme rund um den Lebensraum der Rehe aufmerksam zu machen. Entsprechend dankte Dr. Christine Miller als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Wildtiere und ihrer Lebensräume in Bayern e.V. in ihrer „elektronischen Grußbotschaft“ per DVD bei der Ausstellungseröffnung Hartmut Gerlach für sein großes Engagement und die hervorragende Darstellung des Rehs als bedeutendem und liebenswertem Bestandteil unserer Natur. Die Wildbiologin, Buchautorin und Journalistin machte den Besuchern deutlich, dass wirtschaftliche Interessen das Reh gefährden. Entsprechend wichtig ist, dass der Wildtierschutz vor der eigenen Haustür beginnt.

Zwar bietet Hartmut Gerlachs Ausstellung im ersten Moment einen Widerspruch, denn „seine“ Rehe sind nicht mehr so quicklebendig, wie die von Heinz Erhardt in seinem Gedicht beschriebenen. Wer aber die Schau nutzt, um das Reh durch die lebensnahen Darstellungen bewusst wahrzunehmen, der ist sich nach dem Besuch sicher, warum der Erhalt dieses Wildtieres des Jahres 2019 so wichtig ist.

Besonders würden sich die Stadt Hilchenbach und Hartmut Gerlach freuen, wenn sich auch Schulklassen und Gruppen aus Kindertagesstätten aufmachen, um diese außergewöhnliche Ausstellung zu besuchen.

Besichtigt werden kann die Sonderschau im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg während der üblichen Öffnungszeiten noch bis zum 4. August 2019.

Für die Besichtigung des Stadtmuseums und der aktuell gezeigten Ausstellung gilt: Eintritt frei!

Einladung zur Ausstellung und Eröffnung am 6. Mai 2019

„Auf der Suche nach Futter zupfen Rehe grüne Blätter von den Büschen oder scharren im Erdboden nach verbliebenen Früchten. Das Reh ist ein Kräuterprofi, der weiß, welche Pflanzen genießbar sind und welche nicht. Rehe sind scheue Tiere und folgen trotzdem den Menschen bis hinein in Gärten, Parkanlagen und Friedhöfe   immer auf der Suche nach Nahrung“, so beschreibt die Deutsche Wildtierstiftung das Wildtier des Jahres 2019.

Der hauptsächliche Lebensraum des Rehs sind Wälder und Feldfluren. Auf  Wiesen und Feldern drohen ihnen aber auch Gefahren, wenn Kitze dort von den Muttertieren versteckt werden und Landwirte mit dem Mähen beginnen. Oft wird der Nachwuchs dort getötet oder verstümmelt.

Die Deutsche Wildtierstiftung hat das Reh zum Wildtier des Jahres 2019 ernannt, um dieses vermeintlich bekannte Tier vorzustellen, aber auch um auf die Probleme rund um den Lebensraum der Rehe aufmerksam zu machen.

Anlässlich dieser Benennung zum Wildtier des Jahres präsentiert das Stadtmuseum Hilchenbach eine Ausstellung des bekannten Zeichenkünstlers und Tierpräparators Hartmut Gerlach aus Netphen-Herzhausen zum Thema. Die Schau in der Wilhelmsburg zeigt viele seiner naturgetreuen Zeichnungen und Tierpräparationen. Außerdem erhalten die Besucher zahlreiche Informationen zu dieser scheuen, aber bei den meisten Menschen sehr beliebten Tierart.

Ergänzt wird die Ausstellungseröffnung durch eine „elektronische Grußbotschaft“ per DVD von der Wildbiologin, Buchautorin und Journalistin Dr. Christine Miller, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Wildtiere und ihrer Lebensräume in Bayern e.V.

Die Ausstellung eröffnet Bürgermeister Holger Menzel am Montag, dem 6. Mai, um 19.30 Uhr. Zur Eröffnung sind Besucher herzlich willkommen.

Besichtigt werden kann die Sonderausstellung im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg anschließend bis zum 4. August während der üblichen Öffnungszeiten..

Für die Besichtigung des Stadtmuseums und der aktuell gezeigten Ausstellungen gilt: Eintritt frei!