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Ratsinformationssytem

1000-Grenze fast geknackt!

Zentral organisierter Sitzungsdienst hat sich bewährt

Die 10. Wahlperiode des Rates der Stadt Hilchenbach ist beendet. Zeit und Gelegenheit für die Stadt Hilchenbach, ein kurzes, statistisches, Fazit zu ziehen.

Erstaunlich für die für den Sitzungsdienst hauptverantwortlichen Beschäftigten Elke Stötzel, Alina von Germeten und Hans-Jürgen Klein ist insbesondere die Zahl der durchgeführten Rats- und Ausschusssitzungen, obwohl die drei diese im Wesentlichen selbst organisiert und durchgeführt haben. 254 Sitzungen haben vom Juni 2014 bis Oktober 2020 stattgefunden. Dabei hatten die Rats- und Ausschussmitglieder 953 Vorlagen, 502 Mitteilungen und 89 Beantwortungen von Anfragen zu bearbeiten und zu verarbeiten. Hinzukommen ungezählte mündliche Behandlungen in den Sitzungen.


„Fast 1000 Vorlagen ist schon eine beeindruckende Zahl, die ich mit meinem kleinen Team bearbeitet habe“, merkt Fachbereichsleiter Hans-Jürgen Klein mit ein wenig Stolz an. Hintergrund: Die Stadt Hilchenbach setzt auf die im Kreisgebiet eher ungewöhnliche zentrale Organisation der Ratsarbeit in einem Fachbereich.

Auf diese Art der Aufgabenwahrnehmung möchte auch der neue Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis nicht verzichten: „Die zentrale Arbeit mit einem kleinen schlagkräftigen Team hat sich in der Vergangenheit bewährt. Daher habe ich keinen Grund, hieran etwas zu ändern!“

Kyrillos Kaioglidis möchte in Zukunft sogar einen Schritt weitergehen: „Selbstverständlich bin ich als Bürgermeister erster direkter Ansprechpartner für die kommunalpolitisch Aktiven in Hilchenbach. Um die Kommunikation mit den Fraktionen und anderen kommunalpolitischen Akteuren in der täglichen Arbeit zu verbessern, setze ich aber auch verstärkt auf mein Team im Sitzungsdienst. Diesem traue ich zu, ein wichtiges Bindeglied zwischen Kommunalpolitik, Bürgermeister und der gesamten Stadtverwaltung zu sein.“

Dabei wird auch die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen. Schlagwort ist auch hier „Digitalisierung“. Die Fraktionen und auch die einzelnen Stadtverordneten haben schon ihr Interesse und ihre Bereitschaft erklärt, möglichst schnell auf eine nur noch digitale Ratsarbeit umzustellen. Das spart nicht nur Papier, sondern kann auch wichtiger Bestandteil einer guten Zusammenarbeit und eines besseren Informationsaustausches sein.

An der intensiven Arbeit des Rates und seiner Ausschüsse kann auch die Bevölkerung seit den beiden vergangenen Wahlperioden digital regelmäßig Anteil nehmen. Alle öffentlichen Vorlagen, Mitteilungen, Beantwortungen von Anfragen, Einladungen zu Sitzungen und die Protokolle finden Interessierte auch in der am 18. November mit der konstituierenden Ratssitzung beginnenden 11. Wahlperiode im Ratsinformationssystem der Stadt Hilchenbach.