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Hundeangelegenheiten

Hinweise an Hundehalterinnen und Hundehalter zur Beseitigung des Hundekots

Hundebesitzer/innen freuen sich an Ihren Vierbeinern. Aber viele Menschen ärgern sich vor allem dann, wenn Hunde nicht angeleint sind. Wird das große „Geschäft“ in Vorgärten, auf Gehwegen, landwirtschaftlichen Nutzflächen oder ähnlichem abgesetzt oder gar breitgetreten, wird es unansehnlich und sehr ärgerlich, vor allem, wenn Frauchen oder Herrchen die Hinterlassenschaften nicht beseitigen. Zudem kann es auch gesundheitsschädlich sein, wenn Menschen, insbesondere Kinder, mit im Kot vorhandenen Krankheitserregern oder Wurmeiern in Kontakt kommen. Mit ein wenig mehr Verantwortung und Sorgfalt können Sie als Hundehalter/in diese unappetitliche Seite der Hundehaltung vermeiden.

In der Stadt Hilchenbach gibt es etwa 1.000 Hunde. Bei durchschnittlich zwei bis drei Gassi-Gängen pro Tag ist das „Ergebnis“ beträchtlich: Rund 300 kg Hundekot landen täglich auf Straßen, Gehwegen und Grünflächen. Bitte bedenken Sie, dass nicht nur große, sondern auch kleine Hunde ihr tägliches Geschäft machen. Wenn Sie als Hundebesitzerin von Passanten auf die Verschmutzung durch Ihren Hund angesprochen werden, sollten sie einsichtig sein und den Hundekot beseitigen.

Natürlich muss Ihr Hund auch „müssen“ dürfen. Als Hundehalter/in sind Sie allerdings verpflichtet, den Haufen Ihres Hundes zu entfernen, damit Ihre Mitmenschen auf öffentlichen Wegen und Plätzen oder ihren Grundstücken nicht in die sogenannten „Tretminen“ tappen. Das ist ärgerlich für deren Eigentümer und diejenigen, die für die Reinigung dieser Flächen zuständig sind. Es ist auch ein Infektionsherd für zum Beispiel spielende Kinder oder gefährdete Personenkreise. Macht Ihr Hund sein großes Geschäft auf die für Grasschnitt oder Heuernte genutzten Flächen, kann dies zur Erkrankung von Rindern führen und auch den menschlichen Nahrungskreislauf nachteilig beeinflussen. Liegengebliebene Stöckchen und sonstiges Spielzeug können zu Schäden an landwirtschaftlichen Maschinen führen.

Den Kot zu beseitigen ist eigentlich ganz einfach:

Sie brauchen dazu einen Hundekotbeutel. Jedem Hilchenbacher Hundehalter wird ein Gutschein ausgestellt, für den im Rathaus am Empfang kostenlos 100 Hundekottüten erhältlich sind. Sollten darüber hinaus weitere Hundekottüten benötigen werden, können diese dort zum günstigen Einkaufspreis von 2,50 Euro pro 100 Tüten im Rathaus erworben werden. Ebenfalls zu den gleichen Bedingungen zu kaufen sind die Hundekottüten im Hilchenbacher Geschäft für Tierfutter und Zubehör "Die Futterkiste", Sterzenbacher Straße 3.

Zur Benutzung einfach die Tüte überstülpen, den Haufen aufnehmen, die Tüte verknoten und in den nächsten öffentlichen Abfallbehälter oder zu Hause in den Restmüll entsorgen. Im Stadtgebiet gibt es mehrere Hunde-Stationen, an denen es Kotbeutel gibt und bei denen Sie den Beutel auch entsorgen können.

Auf Eines weist die Stadt Hilchenbach besonders hin:

Die Zahlung der Hundesteuer berechtigt entgegen mancher Meinung nicht, den Kot des Hundes einfach liegen zu lassen. Schließlich lässt sich kein ordnungswidriges Handeln mit der Zahlung von Steuern rechtfertigen. Die Einnahmen aus der Hundesteuer fließen dem allgemeinen Haushalt zu. Außerdem wird die Hundesteuer als Steuerungsinstrument eingesetzt, um übermäßige Hundehaltung einzudämmen.

Weitere Hinweise:

  • Lassen Sie Ihren Hund keinesfalls Schulhöfe, Kinderspiel- oder Bolzplätze betreten. Dass er dort kotet oder uriniert, verbietet sich von selbst. Tut er es dennoch, müssen Sie gegebenenfalls mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.
  • Nehmen Sie Ihren Hund in Fußgängerzonen, Grünanlagen, auf Friedhöfen, Fuß- und Radwegen, Sportanlagen, in Naturschutzgebieten, und außerhalb von Waldanlagen immer an die Leine.
  • Das Anleingebot gilt generell innerorts für alle Hunde. Beißer oder Hunde bestimmter Rassen sind überall anzuleinen.
  • Gestatten Sie Ihrem Hund nicht, andere Menschen, die beispielsweise joggen oder Rad fahren, als Beute zu betrachten und zu jagen oder zu stellen.
  • Seien Sie besonders rücksichtsvoll bei der Begegnung mit Kindern, Behinderten und alten Menschen. Diese Menschen sind besonders schutzlos und leicht zu ängstigen. Nehmen Sie den Hund an die kurze Leine, halten Sie Abstand, zeigen Sie, dass Sie Ihren Hund unter Kontrolle haben und bereit sind, Rücksicht zu nehmen.
  • Nehmen Sie umso mehr Rücksicht; je größer und ehrfurchtgebietender Ihr Hund ist. Niemand außer Ihnen weiß, dass Ihr Hund eigentlich ganz freundlich ist oder wann er gefährlich wird. Bringen Sie niemanden in die Lage, sich bedroht zu fühlen.
  • Nicht alle Hunde sind gehorsam, nicht alle Menschen wissen alles über Hundeerziehung. Lassen Sie sich in Zweifelsfällen bei der Erziehung Ihres Hundes beraten.

Erhebliche Probleme bestehen auch für die Mitarbeiter des Baubetriebshofes bei Mäh- und Freischneidearbeiten auf städtischen Grünflächen, wo die Hinterlassenschaften im hohen Gras nicht zu sehen sind. Dabei fliegt den Mitarbeitern der Hundekot dann im wahrsten Sinne des Wortes „um die Ohren“. Gerät und Arbeitskleidung werden verschmutzt und ein Kontakt mit der Haut ist nicht ausgeschlossen. Dies ist sehr unangenehm und herabwürdigend für die Mitarbeiter des Baubetriebshofes.

Bitte unterstützen Sie unsere vielfältigen Bemühungen um mehr Umweltschutz und Sicherheit in der Stadt Hilchenbach und erleichtern sich, Ihrem Hund, allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie den Mitarbeitern des Baubetriebshofes das Zusammenleben.

Die Stadt Hilchenbach bittet um Ihr Verständnis.