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Verkehrssituation in der Hilchenbacher Stadtmitte

Freie Fahrt - der kleine Kreisverkehrsplatz wurde nun auch offiziell eröffnet. 

Die Bauarbeiten für den Kreisverkehr im Bereich der Bundesstraße B 508 und der Landesstraße L 728 in Hilchenbach konnten planmäßig zum 31. Mai 2017 abgeschlossen werden.

Damit ging eine knapp achtmonatige Bauzeit zu Ende, die zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im Hilchenbacher Stadtzentrum geführt hatte. Doch die Arbeit der Baufirma Baustra, des Landesbetriebes Straßen NRW und der Stadtverwaltung sowie die Geduld der Verkehrsteilnehmer/innen haben sich gelohnt, wie Eberhard Zimmerschied vom Auftraggeber, dem Landesbetrieb Straßen NRW, und Bürgermeister Holger Menzel bei der offiziellen Eröffnung des Kreisverkehrs einhellig betonten.

Eberhard Zimmerschied merkte an, dass in Hilchenbach ein kleiner Kreisverkehrsplatz gebaut wurde, der auf zwei Fahrspuren angelegt ist. Die äußere ist von PKW zu nutzen, während für größere Fahrzeuge der gesamte Fahrbahnbereich zur Verfügung steht. Wichtig war dem Landesbetrieb auch, Schwertransporte zu berücksichtigen, die von Wittgenstein aus den Weg durch Hilchenbach nehmen müssen. Auch hierfür ist der Kreisverkehr baulich besonders gestaltet - und auch geeignet, wie Bürgermeister Holger Menzel aus Wirtschaftskreisen bereits gehört hatte.

Aber auch für Fußgänger und Menschen mit Einschränkungen konnten durch den Bau deutliche Verbesserungen erreicht werden. Die Fußgängerüberwege sind nach neuesten Richtlinien barrierefrei gestaltet und beleuchtet.

In der Summe spart der Kreisverkehr daher nicht nur wegen der freien Fahrt gegenüber der vorhergehenden Ampellösung Zeit, sondern verbessert auch die Verkehrssicherheit.

Dabei ist zu beachten, dass Fußgänger auf den Überwegen absoluten Vorrang haben und Fahrzeughalter/innen entsprechend aufmerksam sein sollten.

Nach Eberhard Zimmerschied hat der Kreisverkehr insgesamt rund 600.000 Euro gekostet. Davon übernimmt die Bundesrepublik Deutschland etwa zwei Drittel und das Land Nordrhein-Westfalen ein Drittel. Auch finanziell ein Gewinner ist die Stadt Hilchenbach, die lediglich anteilig Kosten für die barrierefreie Anlegung der Fußgängerüberwege übernehmen musste, was rund 20.000 Euro gekostet hat.

Eberhard Zimmerschied machte anhand der Zahlen von rund 14.000 Fahrzeugen, die diesen Bereich täglich nutzen, deutlich, dass der Kreisverkehr die beste Lösung ist. Und Bürgermeister Holger Menzel ergänzte, dass auch der Zeitpunkt der Durchführung der Maßnahme genau der richtige war, denn in Kürze soll nebenan der Bau des neuen Einkaufszentrums beginnen.

Beide Herren baten auch nochmals um Verständnis bei den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern und auch den Anwohnerinnen und Anwohnern, die unter der Baumaßnehme und den damit notwendigerweise verbundenen Beeinträchtigungen und Belästigungen in den vergangenen Monaten gelitten hatten. Der Bau des nächsten Kreisverkehrs in Hilchenbach, der nach Wunsch der Stadt Hilchenbach am Abzweig der Bundesstraße in Allenbach Richtung Grund entstehen könnte, sollte daher nach Eberhard Zimmerschied ein wenig auf sich warten lassen, denn zunächst gilt es die freie Fahrt zu genießen.

Als abschließende Maßnahme, die den fließenden Verkehr nicht mehr beeinträchtigt, erfolgt dann noch bis zum 9. Juni 2017 die Montage der Beschilderung der Vorwegweiser außerhalb des Kreisverkehrs.