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Feuerwehr Hilchenbach

Dank Förderung der Sparkasse Siegen und Stadt Hilchenbach:

Feuerwehrgerätehaus in Müsen mit hochmoderner Schließanlage ausgestattet

Die Stadt Hilchenbach hat in Kooperation mit der Sparkasse Siegen den Vereinen vor Ort auch in diesem Jahr wieder einen Betrag für besondere Projekte zur Verfügung gestellt. Dabei gewährt die Stadt Hilchenbach einen Zuschuss in Höhe von 70 Prozent. Die restlichen 30 Prozent müssen die Vereine in Eigenleistung erbringen. Anträge auf eine Projektförderung können bei der Stadt Hilchenbach formlos eingereicht werden.

Diese Möglichkeit der finanziellen Unterstützung hat auch der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr in Müsen genutzt.

Michael Fick, Garvin Müller, Jan Oliver Thomas und Henry Schneider als Vertreter des Vereins und des Löschzuges der Feuerwehr präsentierten nun das Ergebnis des geförderten Projektes: die neue elektronische Schließanlage für das Feuerwehrgerätehaus in Müsen. Daniel Müller und Thorsten Katz von der Sparkasse Siegen sowie Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis und sein Referatsleiter Hans-Jürgen Klein konnten sich bei ihrem Besuch vom Nutzen der neuen Anlage überzeugen.

Jan Oliver Thomas erläuterte den Gästen Einzelheiten: „Wir haben das Schließsystem für das ganze Gebäude erneuert und dabei vereinheitlicht. Vorher brauchte man für verschiedene Zugänge jeweils einen eigenen Schlüssel.“ „Jetzt ist unsere Schließanlage sehr modern“, fuhr der selbst aktive Feuerwehrmann mit etwas Stolz fort. Zum Beweis zeigte er den Anwesenden, dass er zum Beispiel das neu installierte Tor zu den Fahrzeugen nicht nur mit einem Transponder, sondern auch mit seinem Smartphone öffnen kann. Ein Zugangssystem per APP beeindruckte dann sichtlich die Vertreter der Sparkasse und der Stadtverwaltung, die diese Möglichkeit bei ihren Dienststellen nicht haben. Daniel Müller merkte entsprechend an: „Das ist tatsächlich eine zeitgemäße Lösung. Besonders die jugendlichen Feuerwehrleute werden solch moderne Technik zu schätzen wissen.“

Garvin Müller konnte dazu mit den passenden Zahlen dienen: „Unsere Jugendfeuerwehr hat 18 Mitglieder und ist sehr aktiv“. Eine beachtliche und sehr erfreuliche Anzahl, auch im Vergleich zu den 42 aktiven Feuerwehrleuten und den 8 Kameraden aus der Ehrenabteilung, die insgesamt dann den Löschzug in Müsen ausmachen.

Auf noch mehr Mitglieder konnte der Vorsitzende des Fördervereins Michael Fick verweisen: „Rund 120 Personen unterstützen unsere Feuerwehr vor Ort durch aktive und passive Mitgliedschaft. Dadurch konnten und können wir als Verein zahlreiche Maßnahmen mitfinanzieren.“

Auch die Anschaffung der neuen Schließanlage finanziert der Förderverein mit, denn er übernimmt den nach den Förderrichtlinien notwendigen Eigenanteil in Höhe von 30 %. Die für dieses Projekt darüber hinaus notwendigen rund 5.000 Euro hat die Stadt Hilchenbach aus Sparkassenmitteln beigesteuert.

Sehr gut angelegtes Geld, wie Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis betonte: „Bei Einsätzen der Feuerwehr zählt jede Sekunde. Daher ist gut, dass die Suche nach dem passenden Schlüssel nun der Vergangenheit angehört.“


Auch die symbolische Schlüsselübergabe gehört damit der Vergangenheit an. Diesmal überreichten Kyrillos Kaioglidis und Daniel Müller Transponder an Jan Oliver Thomas und Michael Fick.

Stellvertretend für die anwesenden Feuerwehrleute, aber auch den gesamten Löschzug und die Fördervereinsmitglieder dankte Michael Fick den Sparkassenvertretern und Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis für die finanzielle Unterstützung. Er betonte: „Die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Sparkasse Siegen ist motivierend für die Tätigkeit in der Feuerwehr.“

Und dieses gemeinschaftliche Handeln für die Sicherheit der Bevölkerung möchten alle Beteiligten fortsetzen. Das nächste gemeinsame Projekt steht auch schon fest: Der Schulungsraum im Feuerwehrgerätehaus wird saniert und neu ausgestattet. „Auch dabei werden wir wieder viel Eigenleistung einbringen“, betonte Garvin Müller und machte damit deutlich, dass die Feuerwehr nicht nur ihre Einsätze sehr wichtig nimmt, sondern auch die Rahmenbedingungen.

Vom jetzigen unzureichenden Zustand des Schulungsraumes konnten sich Daniel Müller, Thorsten Katz, Kyrillos Kaioglidis und Hans-Jürgen Klein anschließend bei einem Rundgang durch das Feuerwehrgerätehaus überzeugen. Dabei zeigten die Vertreter der Feuerwehr auch weitere Probleme auf, die aufgrund der insgesamt vorhandenen räumlichen Enge im Gebäude zurzeit sehr kreativ gelöst werden müssen.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt, von den „kreativen Lösungen“ und dem Engagement des Löschzuges und des Fördervereins. Entsprechend lag für Kyrillos Kaioglidis das Schlusswort auf der Hand: „Vielen, vielen Dank im Namen aller für den großartigen, ehrenamtlichen Einsatz!“