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Klimaschutz in Hilchenbach

Förderungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative

Auch die Stadt Hilchenbach treibt in vielen kleinen Schritten den Umwelt- und Klimaschutz voran. Dazu wurden bisher zwei Klimaschutzkonzepte, die durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wurden, erstellt. Der verantwortliche Träger für das Klimaschutzkonzept und das Klimaschutzteilkonzept über sechs öffentliche Gebäude ist der Projektträger in Jülich im Rahmen der Klimaschutzinitiative auf Bundesebene.

Im Jahre 2009 hat die Stadt Hilchenbach ein Klimaschutzteilkonzept für sechs öffentliche Liegenschaften erstellt. Drei Jahre später ist ein Klimaschutzkonzept, welches mit vielen unterschiedlichen Akteuren, wie Bürgern, Unternehmen und gesellschaftsrelevanten Gruppen entwickelt wurde, durch die Klimaschutzinitiative gefördert worden. Beide Konzepte sind in der Randspalte unter Dokumente als PDF-Dateien aufrufbar und herunterladbar.

In dem Klimaschutzkonzept für die Stadt Hilchenbach ist erstmalig, eine detaillierte CO2-Bilanzierung von allen energieintensiven Bereichen, wie beispielsweise der Wirtschaft, der privaten Haushalte, den städtischen Liegenschaften oder der Mobilität durchgeführt worden. Weiterhin hat die Stadt Hilchenbach 23 Projekte ausgearbeitet.  Durch das Klimaschutzkonzept sieht sich die Stadtverwaltung in der Lage, die bereits heute bestehenden vielen Einzelaktivitäten zu bündeln und die alle bedeutenden Akteure zusammenzuführen. Dabei stellt das Klimaschutzkonzept keine starre Arbeitsgrundlage dar, sondern vielmehr ergeben sich neue Synergien, woraus auch neue Projektansätze erwachsen.

Eine weitere Förderung durch den Projektträger aus Jülich ermöglicht die personelle Unterstützung bei der Umsetzung der unterschiedlichen Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept. Die Klimaschutzstelle bei der Stadt Hilchenbach wird mit 85 Prozent im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung gefördert und ist seit dem 1. März 2014 mit der Klimaschutzmanagerin Birgit Frerig-Liekhues besetzt. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet.

Grundlage der Arbeit der Klimaschutzmanagerin bilden die drei Leitziele, die im Klimaschutzkonzept verabschiedet wurden:

1. 30 Prozent CO2-Senkung bis zum Jahre 2025, mit den Teilzielen  "Klimaneutraler Ortsteil" und der "Klimaschule Hilchenbach (KlimaWelten)".

2. 60 Prozent Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion bis 2020.

3. CO2-neutrale Verwaltung bis zum Jahre 2022.

Die Dokumentationen zum ersten Jahr über die Arbeit der Klimaschutzmanagerin sind in der Randspalte unter Dokumente als PDF-Dateien aufrufbar und herunterladbar.

Hintergrundinformationen:

Bereits seit dem Jahr 2009 nimmt die Stadt Hilchenbach erfolgreich an dem Qualitätsmanagement zum European Energy Award (eea) teil. Die hierbei veranlassten, verwaltungsinternen Strukturen, Potenziale und Maßnahmen wurden im Rahmen der Erstellung des "Integrierten Klimaschutkonzeptes" aufgenommen und eingebunden. Erstmalig erhielt die Stadt im Jahre 2010 den European Energy Award. Ein sogenanntes Re-Audit war für die zweite Jahreshälfte in 2015 angestrebt. Ende 2015 hat die Stadt Hilchenbach erneut den European Energy Award erhalten.

Sonstiges:

Weitere Förderungen durch die Klimaschutzinitiative der Bundesregierung wird die Stadt Hilchenbach im Rahmen des Projektes "Fifty-Fifty - Energiesparen an Schulen und Kindertagesstätten" und bei der Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes "Integrierte Wärmenutzung" erhalten.

Geförderte Projekte durch das ptj/Berlin:

  • Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes/Förderung einer Klimaschutzmanagerstelle, FKZ 03KS5125, Laufzeit: 1. November 2013 bis 28. Februar 2017
  • Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektrobetrieb, FKZ 03KS5125M, Laufzeit: 1. Juli 2016 bis 31. Dezember 2017
  • Energiesparen an Hilchenbacher Schulen und Kindertagesstätten, FKZ 03K00915, Laufzeit: 1. Januar 2015 bis 31. Mai 2018
  • Klimaschutzteilkonzept "Integrierte Wärmenutzung", FKZ 03K00911, Laufzeit: 1. Oktober 2014 bis 31. Dezember 2016

Weitere Informationen: