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Umweltschutz - Energiesparen - Förderung

RWE-Klimaschutzpreis 2012 belohnt drei sehr unterschiedliche Projekte

Der RWE Klimaschutzpreis wird seit dem Jahr 2000 vergeben und würdigt Leistungen, die in besonderen Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in einer Stadt beitragen. Er ist in Hilchenbach mit insgesamt 1.000 Euro dotiert. Daneben erhalten die Preisträger eine Urkunde für ihren Einsatz für die Umwelt.

Stefan Engelberth als Kommunalbetreuer des RWE hat nun den Klimaschutzpreis für das Jahr 2012 gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab an den Förderverein Freibad Hilchenbach e. V., an M. Völkel und an die Florenburg-Grundschule Hilchenbach für ihren Einsatz der Umwelt zuliebe verliehen. Gewürdigt haben sie damit sehr unterschiedliche Projekte, von denen aber jeweils ein sehr positiver und nachhaltiger Einfluss auf unsere Umgebung zu erwarten ist.

Die Übergabe nutzten die Preisträger, Anja Koch als die Leiterin der Florenburg-Grundschule Hilchenbach, André Jung stellvertretend für den Förderverein Freibad Hilchenbach e.V. und M. Völkel (nicht im Bild), um den Anwesenden, darunter auch der städtische Energieberater Oliver Fischer, ihre Maßnahmen näher vorzustellen.

Solarabsorberanlage für das Freibad Hilchenbach

Der Förderverein Freibad Hilchenbach e.V. installierte 2012 die 491 qm große und 14 km lange Solarabsorberanlage auf dem Dach des Technik- und Bademeisterhäuschens. Sie wurde mit Hilfe von Sponsorengeldern der Stadtsparkasse Hilchenbach, des TuS Hilchenbach, des Tourismus- und Kneipenvereins Hilchenbach, der Firmen Sinner und Johnson Controls sowie durch Mitgliedsbeiträge des Fördervereins Freibad Hilchenbach finanziert.

Die Solarabsorberanlage dient zur Erwärmung des großen Schwimmbeckens, so dass das Wasser selten kälter als 20° C ist. Darüber freuen sich nicht nur die Badegäste des Freibades, sondern auch Stefan Engelberth war sehr begeistert von dieser Anlage. Er wünscht dem Badbetreiber TuS Hilchenbach, dass noch viele Schwimmfreunde von der umweltfreundlichen Wassererwärmung profitieren.

Für diesen Einsatz erhielt der Förderverein ein Preisgeld von 400 Euro.

CO2-neutrale Ferienwohnung

M. Völkel kaufte 2011 ein Haus aus dem Jahre 1935 und ließ es auf den neuesten Stand bringen. Mit Hilfe eines Energieberaters entschied er sich dabei das Gebäude sogar vollständig energetisch zu sanieren. Dadurch wird bei der Nutzung der Ferienwohnung kein weiteres CO2 freigesetzt.

In seinem umweltfreundlichen Haus befinden sich 2 Wohneinheiten und eine Ferienwohnung mit Blick auf die Ginsburg. Zum Heizen nutzt er eine Pellets-Heizung und Naturstrom. Der Vertreter des RWE fand dieses Projekt sehr interessant.

Für seine Idee und seinen Einsatz erhielt M. Völkel ein Preisgeld von 400 Euro.

Erweiterung der Steuobstwiese der Florenburg-Grundschule

Die Leiterin Anja Koch stellte das Projekt der Florenburg-Grundschule Hilchenbach vor. Seit 5 Jahren werden von den jeweiligen Abschlussklassen der 4. Schuljahre auf ein dafür bereitgestelltes Wiesenstück Obstbäume gepflanzt. Inzwischen gedeihen hier 15 verschiedene Bäume. Ergänzend hat die Schule auf dem Wiesenstück, das sich hinter dem Schulgelände befindet, ein Insektenhotel aufgestellt.

Mit Burkhard Bonstein, dem Vater eines Schülers, hat die Florenburg-Grundschule einen zertifizierten Natur- und Landschaftsführer bei dem Projekt an ihrer Seite. Durch die jährliche Erweiterung der Streuobstwiese leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur und Umwelt.

Stefan Engelberth fand auch den pädagogischen Hintergrund des Projekts sehr gut. Anja Koch hatte dazu ausgeführt, dass das Pflanzen eines Baumes als Symbol des Abschiedes und zugleich Neubeginns ein wichtiger Baustein für den bewussten und vor allem auch nachhaltigen Umgang mit der Natur ist.

Für dieses Projekt erhielt die Florenburg-Grundschule ein Preisgeld von 200 Euro.