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Umweltschutz - Energiesparen - Förderung

RWE-Klimaschutzpreis 2010 für drei Projekte vergeben

Für 2010 hat Bernhard Preckel als Vertreter von RWE den Klimaschutzpreis gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab an die Florenburg-Grundschule, die Carl-Kraemer-Realschule und den TuS Hilchenbach verliehen (Foto unten).

Gewürdigt haben sie damit sehr unterschiedliche Projekte, von denen aber jeweils ein sehr positiver und nachhaltiger Einfluss auf unsere Umwelt zu erwarten ist.

Die Übergabe nutzten die Preisträger, um den Anwesenden, darunter auch der städtische Energieberater Oliver Fischer, ihre Maßnahmen näher vorzustellen.

Der TuS Hilchenbach hat eine Photovoltaikanlage mit 100 KwP-Leistung auf dem Dach der Ballspielhalle errichten lassen. Jährlich werden so durch die Nutzung der Sonnenenergie etwa 77.000 kWh Strom erzeugt und die Umwelt um 50 Tonnen CO2 entlastet. Dieses Projekt hat die RWE mit 400 Euro belohnt. Der 1. Vorsitzende des TuS Hilchenbach, Carsten Irle, lobte in diesem Zusammenhang die sehr gute Unterstützung durch die Stadt Hilchenbach. Seit 30. Juni 2010 ist die Anlage am Netz und sorgt seitdem neben den Vorteilen für die Umwelt durch die Einspeisevergütung auch dafür, "dass der TuS Hilchenbach Geld verdient, dass er dringend für die Bewirtschaftung der Ballsporthalle benötigt", wie Carsten Irle betonte.

Die Carl-Kraemer-Realschule erhielt von RWE 300 Euro Preisgeld für den Bau einer Modellstadt mit alternativer Energienutzung .

Einer der am Projekt beteiligten Schüler, Alexander Bülow (im Foto unten Zweiter von rechts), erläuterte, dass sich das Stadtmodell dabei durchaus auch an bereits bestehenden Hilchenbacher Gegebenheiten orientiert hat. So gehören Solardächer und Windräder selbstverständlich zur stromerzeugenden Stadt der Zukunft dazu.

Ihr Modell hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Öffentlichkeit übrigens im Rahmen der Energiesparwoche 2010 im Rathaus vorgestellt (Foto oben).

Dass die Carl-Kraemer-Realschule, die seit 2006 regelmäßig zu den Klimaschutz-Preisträgern gehört, auch weiterhin für die Umwelt aktiv sein wird, machte die stellvertretende Schulleiterin Ute Strackbein deutlich: "Als nächstes wollen wir uns mit der Entwicklung eines Spieles an einem RWE-Preisausschreiben für den Umweltschutz beteiligen."

Das Preisgeld direkt wieder für die gute Sache investieren möchte auch die Florenburg-Grundschule. Die 300 Euro hat sie für den Aufbau einer naturnahen Schulgartenlandschaft, das Anlegen einer Streuobstwiese und einer Kräuterspirale erhalten.

Da schon weitere Planungen für den Ausbau dieser Anlage bestehen, kann sie "das Geld gut gebrauchen". Aktiv waren bei dem Projekt besonders die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen gewesen. Stellvertretend für diese berichtete der 10-jährige Lars Wagner, welche interessanten Kräuter mit teilweise fremdartigen Namen gepflanzt worden sind.

Alle drei belohnten Projekte in gewisser Weise miterlebt hat Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab. Während er bei der Photovoltaikanlage die Initiative des TuS Hilchenbach insbesondere in der Planungsphase unterstützt hat, hat er sich die Streuobstwiese der Grundschule vor Ort angesehen und sich im Rahmen der Eröffnung der Energiesparwoche auch mit dem Stadtmodell der Realschule intensiver befasst.

Der Verwaltungschef freute sich daher bei der Vorstellung, dass die drei Projekte nicht nur seine Anerkennung, sondern nun auch noch ein Preisgeld der RWE erhalten haben. Sein Fazit: "Hilchenbach als Europäische Klimaschutzschutzkommune hat somit auch für 2010 würdige Klimaschutzpreisträger vorzuweisen".