Seiteninhalt

Umweltschutz - Energiesparen - Förderung

Verleihung des Westenergie Klimaschutzpreises 2020

Mit dem Klimaschutzpreis würdigt der Energieversorger Westenergie (vormals Innogy), Leistungen die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in einer Stadt beitragen. In Hilchenbach beträgt das Preisgeld insgesamt 1.000 Euro. Daneben erhalten die Preisträger eine Urkunde für ihren Einsatz für die Umwelt.

Bei der Verleihung für 2020 konnten sich zwei Hilchenbacher Institutionen über ein Preisgeld freuen:

  • Das Gymnasium Stift Keppel bewarb sich mit dem Projektkurs zum Bau eines Windrades und kann sich nun über den Klimaschutzpreis in Höhe von 700 Euro freuen.
  • Die Florenburggrundschule konnte mit dem Projekt Bienen AG überzeugen, die unter anderem einen Schaukasten für ein Bienenvolk betreut und damit eine Langzeitbeobachtung ermöglicht. Die Grundschule erhielt ein Preisgeld von 300 Euro.

Die Urkunde über den Klimaschutzpreis für das Gymnasium Stift Keppel überreichte Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis an den projektverantwortlichen Lehrer Markus Diehl. „Dieser Projektkurs führt die Schülerinnen und Schüler hin zu einem größeren ökologischen Verantwortungsbewusstsein“, bedankte sich Schulleiter Dr. Jochen Dietrich über den Nachhaltigkeitspreis. Das 7 bis 9 m hohe Windrad ist bereits in seinen Einzelteilen angeschafft und wird auf dem Grundstück des Gymnasiums aufgebaut. 

Die Urkunde über den Klimaschutzpreis für die Florenburg-Grundschule überreichte Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis an die Schulleiterin Anja Koch. Betreut und geleitet wird die AG der 3. und 4. Klasse von Klaus Walk, einem erfahrenen Imker und zugleich Schülervater.

Um die Bienen besser beobachten zu können, haben die Kinder einen Schaukasten für zwei Wabenrahmen gebaut. Zusätzlich haben die Kinder den Tieren in der Nähe des Schaukastens eine Blumenwiese angelegt, damit genügend Nahrung für die fleißigen Insekten vorhanden ist.

„Zurzeit sind die Honigbienen bei einem Imker in Kreuztal untergebracht, da sie im Herbst aufgrund der Witterung ausgelagert werden müssen“ berichtet Schulleiterin Anja Koch. Sobald es warm genug ist werden sich die Schülerinnen und Schüler wieder selbst um ihr liebgewonnenes Bienenvolk kümmern können. 

Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis zeigte sich „begeistert über die Einsatzbereitschaft der Kinder“.