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Umweltfonds für die Stadt Hilchenbach

1. Auszahlung der Förderung

Das Thema Umweltschutz, insbesondere in Kombination mit sinnvoller Energienutzung, steht bei der Stadt Hilchenbach bereits seit einiger Zeit auf der Tagesordnung. Zunächst hat die Stadtverwaltung für Maßnahmen zugunsten unserer Umwelt durch Information der Öffentlichkeit über Angebote und Förderungen geworben. Im August 2005 hat die Stadtverwaltung mit der Qualifizierung des Mitarbeiters Oliver Fischer zum Energieberater darüber hinaus eine Anlaufstelle aufgebaut, wo Bürger/innen in diesen Fragen Rat einholen können und dies im Jahr 2006 auch insgesamt 37mal getan haben. Dank der beiden Sponsoren Carl-Kraemer-Stiftung (2.000 Euro) und Stadtsparkasse Hilchenbach (1.000 Euro) kann die Stadt Hilchenbach Umweltbewusstsein seit März 2006 auch finanziell unterstützen.

Dabei versteht Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab den Zuschuss in Höhe von 200 Euro pro Maßnahme aus dem am 30. März 2006 gestarteten Umweltfonds aufgrund seiner bescheidenen Höhe weniger als Anreiz, umweltbewusste Projekte durchzuführen, sondern vielmehr als Anerkennung dieses Einsatzes. Entsprechend erfreut war Hans-Peter Hasenstab daher bei der 1. Auszahlung der Förderung am 15. März 2007 im Rathaus, denn die ersten Empfänger/innen betonten alle, dass sie auch der Umwelt zu Liebe energiesparende und umweltschonende Maßnahmen durchgeführt haben. Der finanzielle Aspekt hat häufig nur eine Nebenrolle gespielt. Dennoch dankten Sie dem Bürgermeister für die gute Idee der Förderung. Für Hans-Peter Hasenstab geben die Bürger und Bürgerinnen ein gutes Beispiel für alle anderen, die etwas für die Umwelt tun wollen.

Der Umweltfonds honoriert diesen Einsatz mit 200 Euro, wenn vor Maßnahmebeginn ein Antrag gestellt wird.

Die 1. Auszahlung des Zuschusses erfolgte an folgende 7 Umweltfreunde für die in Klammern aufgeführten Maßnahmen:

  • Rudolf Hanke (Erweiterung der vorhandenen Photovoltaikanlage von 3,36 auf 6,08 Kw),
  • Dr. Eduard Kern (Installation einer Solaranlage zur Warmwassergewinnung und Heizungsunterstützung),
  • Bernd Münker und Karolin Böcking (Einbau einer Holzpellet-Heizung),
  • Marie-Luise Rapp (Austausch der alten Ölheizung und Einbau einer Wärmepumpe),
  • Volker Roth (Solaranlage für Warmwassergewinnung und Heizung),
  • Gabriele Schmittmann (Einbau einer Holzpellet-Heizung),
  • Volker Heinfling (Luft-Wasser Erdwärmeanlage für die Heizungsunterstützung und Warmwasseraufbereitung).

Jeweils 200 Euro bar auf die Hand konnten die anwesenden Energiesparer mitnehmen. Insgesamt liegen bisher 11 Anträge vor, wovon 4 noch nicht ausgezahlt werden konnten, weil der Kostennachweis noch nicht eingegangen oder die Maßnahme noch nicht abgeschlossen ist.