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Umweltfonds für die Stadt Hilchenbach

3. Auszahlung der Förderung

Das Thema Umweltschutz, insbesondere in Kombination mit sinnvoller Energienutzung, steht bei der Stadt Hilchenbach bereits seit einiger Zeit auf der Tagesordnung. Dies betrifft nicht nur das eigene Handeln, in dem die Stadtverwaltung Energiesparkonzepte für städtische Einrichtungen, wie zuletzt im Gebäudekomplex Bernhard-Weiss-Platz in Dahlbruch, umsetzt. Auch die Menschen will man zum Mitmachen beim immer wichtiger werdenden Klimaschutz bewegen. Im August 2005 hat die Stadtverwaltung dazu mit der Qualifizierung des Mitarbeiters Oliver Fischer zum Energieberater eine Anlaufstelle aufgebaut, wo Bürger in diesen Fragen Rat einholen können. Diese Beratung wird zunehmend in Anspruch genommen, 37-mal in 2006 und im Jahr 2007 bereits 64-mal.

Dank der beiden Sponsoren Carl-Kraemer-Stiftung (2.000 Euro) und Stadtsparkasse Hilchenbach (1.000 Euro) wird Umweltbewusstsein der Bevölkerung auch finanziell unterstützt. 2007 konnte die Stadtverwaltung bereits 19 Privatleute mit jeweils 200 Euro fördern. Insofern freute sich Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab auch bei der dritten Auszahlung aus dem am 30. März 2006 ins Leben gerufenen Umweltfonds, dass die Stadtverwaltung die "Umweltfreunde" nicht nur mit Rat, sondern auch weiterhin mit ein wenig Tat unterstützen kann.

In den Genuss von jeweils 200 Euro in bar kamen am 11. März 2008 insgesamt 6 Privathaushalte, im Einzelnen:

  • Matthias von Berg (Einbau einer Erdwärmesondeanlage),
  • Sabine und Uwe Bublitz (Einbau einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung),
  • Anja und Frank Hoffmann (Einbau einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung),
  • Günter Klotz (Einbau einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung),
  • Hans Heinrich Michel (Einbau einer Photovoltaikanlage) und
  • Nora und Sven Wengenroth (Installation einer Photovoltaikanlage).

Neben den mittel- bis langfristig zu erzielenden Einsparungen im Hinblick auf die immer weiter steigenden Energiepreise machten die Anwesenden auch deutlich, dass für sie der Beitrag zum Klimaschutz bei den Projekten ein wichtiger Grund gewesen ist.

Da der Fördertopf trotz dieser Auszahlung und weiterer, bereits vorliegender Anträge noch nicht ganz leer ist, hofft Hans-Peter Hasenstab, weitere Nachahmer zu finden. Unterstützt werden Privatpersonen, die in Hilchenbach Umweltschutzprojekte mit Kosten von über 2.000 Euro durchführen.