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Umweltfonds für die Stadt Hilchenbach

5. Auszahlung der Förderung

Zum 5. Mal konnte Hans-Peter Hasenstab im Ratssaal Bürgerinnen und Bürger begrüßen, die sich im privaten Bereich für umweltfreundliche Projekte zum Energiesparen oder zur Energieproduktion entschieden hatten.

Einleitend machte der Bürgermeister deutlich, dass sich auch die Stadtverwaltung selbst aus zwei Gründen für eine sinnvolle Energienutzung engagiert: "Vor kurzem habe ich erstmals einen Energiebericht vorgelegt, in dem deutlich wird, dass sich die Energiesparmaßnahmen der letzten Jahre in den städtischen Gebäuden nicht nur für die städtischen Finanzen, sondern auch für die Umwelt sehr positiv auswirken." Erfreulich ist für Hans-Peter Hasenstab aber besonders, dass sich immer mehr Bürger für den Klimaschutz vor Ort in Hilchenbach interessieren und mitmachen. Als Beleg dafür nannte der Verwaltungschef die städtische Energieberatung durch seinen Mitarbeiter Oliver Fischer, die seit der Einführung im August 2005 bereits über 160-mal genutzt worden ist.

Auch die Antragszahlen auf eine Förderung aus dem Umweltfonds steigen und die Projekte zugunsten des Natur- und Landschaftsschutzes und zur Energieeinsparung werden vielfältiger. Zwar stehen der Einbau von Photovoltaikanlagen, Solaranlagen und Wärmepumpen weiterhin an der Spitze der Maßnahmen, aber diesmal konnte Hans-Peter Hasenstab zum Beispiel die Dachbegrünung von Horst Hoschkara fördern. Auch Günter Meier, der bekanntermaßen als Vorsitzender des Bauausschusses die städtischen Energiesparmaßnahmen intensiv begleitet und unterstützt, macht privat auf eine interessante Idee aufmerksam. Er hat sich für den Einbau einer Autogas-Anlage entschieden und fährt seitdem umweltschonender und deutlich günstiger, wie er bei der Vorstellung der Projekte im Ratssaal betonte.

Nicht für alle Maßnahmen ist der finanzielle Vorteil so klar und schnell zu spüren. Daher gab Bernd Grafe einem bekannten Ausdruck eine neue Bedeutung. "Der grüne Daumen gehört dazu", betonte er, um deutlich zu machen, dass sich viele Bürger auch wegen der Umwelt für klimafreundliche Projekte entscheiden. Dass aber das Geld aus dem Umweltfonds manchem Bürger diese Entscheidung erleichtert, hob Karl-Josef Quinke hervor: "Die Förderung ist zwar nicht hoch und eher symbolisch zu sehen. Aber gerade dieser gute Wille und finanzielle Beitrag der Stadt bestärkt einen darin, auch etwas für die Umwelt zu tun."

Die mit der Gründung des Umweltfonds verbundene Absicht des Bürgermeisters kommt also bei den Bürgern an. Bester Beleg dafür ist, dass Hans-Peter Hasenstab bei der 5. Auszahlung der Rekordzahl von 15 Einzelpersonen und Eheleuten für ihre Initiativen danken und diese mit je 200 Euro belohnen konnte.

In den Genuss von Geld aus dem Umweltfonds, der jährlich von der Carl-Kraemer-Stiftung mit 2.000 Euro und von der Stadtsparkasse Hilchenbach mit 1.000 Euro "gefüttert" wird, kamen diesmal:

  • Bernd Grafe,
  • Gudrun Roth,
  • Harald Rackel,
  • Karin Vogel-Klein,
  • Christiane Köppen,
  • Dagmar und Henning Klaus,
  • Stefan Schlabach und
  • Karl-Josef Quinke (alle für den Einbau einer Photovoltaikanlage),
  • Bärbel und Heinz-Günter Müller,
  • Heiderose Romanowski sowie
  • Konrad Roeingh (jeweils für die Installation einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung),
  • Susanne Rüsing (für die Installation einer Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung),
  • Michaela und Günter Setzer (für den Einbau einer Luft-Wärmepumpe),
  • Horst Hoschkara (für 60 qm Dachbegrünung) und
  • Günter Meier (für den Einbau einer LPG-Autogas-Anlage).

Insgesamt 53 Haushalte haben damit bisher diese kleine Anerkennung erhalten, so dass die seit 2007 ausgezahlte Gesamtförderung mittlerweile 10.600 Euro beträgt.

Auch Sie können sich mit ihrem Projekt eine Förderung aus dem Umweltfonds sichern.
Beantragen Sie ihre 200 Euro vor Maßnahmebeginn beim städtischen Energieberater.