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Umweltfonds für die Stadt Hilchenbach

6. Auszahlung der Förderung

Bereits zum 6. Mal konnte Hans-Peter Hasenstab Bürgerinnen und Bürger, die sich im privaten Bereich für umweltfreundliche Projekte zum Energiesparen oder zur Energieproduktion entschieden hatten, jeweils 200 Euro Förderung aus dem Umweltfonds auszahlen.

Und für alle weiteren Interessenten, die diese Unterstützung in Zukunft nutzen möchten, hatte der Bürgermeister ein besonders gute Nachricht im Gepäck: Die Carl-Kraemer-Stiftung (bisher 2.000 Euro/Jahr) und Stadtsparkasse Hilchenbach (bisher 1.000 Euro/Jahr) haben ihre Finanzierungsbeiträge seit dem Jahr 2009 auf jeweils 2.500 erhöht, so dass insgesamt 5.000 Euro zur Förderung des Umweltschutzes pro Jahr zur Verfügung stehen. 

Das größer werdenden Interesse an Klimaschutzmaßnahmen in Hilchenbach ist sehr erfreulich, betonte Hans-Peter Hasenstab. Deutlich wird diese Motivation der Menschen auch an der steigenden Zahl an Förderanträgen aus dem Umweltfonds. Bisher wurden 53 Projekte (19 in 2007, 19 in 2008, 15 im März 2009) mit je 200 Euro gefördert. Beim 6. Mal kam die Förderung von weiteren 12 Projekten dazu, so dass 2009 insgesamt die Rekordzahl von 27 Auszahlungen erfolgt ist. Die Gesamtförderung steigt damit bis auf 13.000 Euro an. Die Erhöhung des Sponsoring war dringend nötig, um auch in Zukunft allen Antragstellern eine finanzielle Unterstützung bieten zu können.

In Anbetracht der hohen Energiepreise ist aber nicht nur ein großes Interesse der Bürger an energiesparenden Baumaßnahmen festzustellen, sondern auch Tipps zum Energiesparen und zu Fördermöglichkeiten sind im Rathaus sehr gefragt. Diese Beratung durch Oliver Fischer wurde seit der Qualifizierung des Energieberaters im August 2005 bereits über 200-mal von Bürgerinnen und Bürgern genutzt.
 
Die nun mit 200 Euro in bar bedachten Klimaschützer zeigten sich insgesamt zufrieden auch mit den finanziellen Auswirkungen von Photovoltaik- und Solaranlagen, Wärmepumpen und Holzpellet-Heizungen - alles Lösungen, die im Rahmen des Umweltfonds unterstützt werden. 

Auch Einzelheiten zu den Maßnahmen erfuhr Hans-Peter Hasenstab. Zum Beispiel berichtete Ralf Züchner , dass man 115 Meter tief bohren musste, um seine Geothermieanlage zu installieren und optimal nutzen zu können. Peter Gebhardt und Thomas Marek-Gebauer machten deutlich, wie wichtig es ist, dass das Dach eine gute Ausrichtung zur Sonne hat. Prof. Dr. Rüdiger Ostermann wiederum richtete seinen Blick mit einem Augienzwinckern humorvoll auf den angekündigten Klimawandel: "Wenn die Klimaerwärmung mit der vorausgesagten Zunahme der Sonneneinstrahlung einhergeht, dürften die Erträge der Photovoltaikanlagen weiter steigen."

Bargeld aus dem Umweltfonds erhielten diesmal folgende 12 Personen oder Eheleute:

  • Marc Denker,
  • Thomas Marek-Gebauer,
  • Peter Gebhardt,
  • Manfred und Gabriele Hassler,
  • André Hofius,
  • Roland Hübner (nicht anwesend),
  • Prof. Dr. Rüdiger Ostermann
  • Helmut Roth,
  • Werner und Lydia Roth,
  • Nadine und Samuel Scheffe (mit Tochter Johanna)
  • Helga Stroscher,
  • Ralf Züchner

Insgesamt liegen noch 16 Anträge vor, bei denen der Kostennachweis zum Abschluss der Maßnahme noch nicht eingegangen ist. Die Förderung für den Umweltschutz geht also weiter...