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Umweltfonds für die Stadt Hilchenbach

7. Auszahlung der Förderung

Bereits zum 7. Mal konnte Hans-Peter Hasenstab im Ratssaal Bürgerinnen und Bürger begrüßen, die sich im privaten Bereich für umweltfreundliche Projekte zum Energiesparen oder zur Energieproduktion entschieden hatten. Und wie gewohnt hatte der Verwaltungschef Bargeld aus dem Umweltfonds dabei, um die Klimaschützer "mit einem symbolischen Beitrag" dafür zu belohnen.

Die bei der Auszahlung anwesenden Melanie Willner-Braukmann und Henning Braukmann, Ursula Lux, Heiderose Romanowski, Simone Meier, Günter Achenbach sowie Reinhard Schmidhuber mit Tochter Ann-Marie freuten sich gemeinsam über die von Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab überreichten Geldgeschenke.

Einleitend betonte der Bürgermeister, dass sich auch die Stadtverwaltung selbst für eine sinnvolle Energienutzung engagiert und nannte einige Beispiele. Dazu gehört auch die erste Hilchenbacher Bürgersolaranlage, die im vergangenen Jahr auf dem Turnhallendach der Florenburg-Grundschule installiert wurde. "Photovoltaikanlagen gehören mittlerweile zum gewohnten Anblick auf den Dächern, während man früher damit ein Exot war", führte der Verwaltungschef weiter aus, um anzuschließen, dass auch städtische Gebäuden in Zukunft vermehrt so "geschmückt" werden.  "Wir haben für dieses Jahr weitere fünf Dächer im Blickpunkt, die ebenfalls mit Solaranlagen ausgestattet werden sollen", machte Hans-Peter Hasenstab deutlich, dass die Stadtverwaltung ihren Einsatz für den Klimaschutz fortsetzen wird.

Auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, die diesmal jeweils 200 Euro aus dem Umweltfonds erhielten, überwog bei den verwirklichten Projekten die Nutzung von Sonnenenergie durch Photovoltaik- und Solaranlagen. Aber auch der Einbau von Wärmepumpen und eine Dachbegrünung gehörten zu den lobenswerten Maßnahmen für den Umweltschutz. Die Auszahlung nutzten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger daher auch, um Erfahrungen mit ihren Projekten auszutauschen.

Grundsätzlich zeigten sich die Hauseigentümer zufrieden oder sogar glücklich hinsichtlich der Einsparungen, die sie bereits erzielen. Stellvertretend dafür merkte Heiderose Romanowski an: "Mein Mann kontrolliert täglich den Nutzen unserer Photovoltaikanlage." Günter Achenbach erläuterte, dass sich seine Solaranlage zur Heizungsunterstützung auch bei Minusgraden bewährt und überraschend hohe Temperaturen liefert und stellte fest, dass die Technik, um regenerative Energien zu nutzen, sich gegenüber seinen ersten Versuchen vor 10 Jahren entscheidend verbessert habe. Henning Braukmann machte deutlich wie vielfältig man etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel tun kann: "Wir setzen neben der Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung auf einen Kachelkaminofen und haben die Dämmung unseres Hauses in den letzten Jahren deutlich verbessert." Auch Simone Meier ergänzte, dass die Meiers bereits unterschiedliche Projekte für den Klimaschutz verwirklicht und gute Erfahrungen damit gemacht haben.

In den Genuss von Geld aus dem Umweltfonds, der jährlich von der Carl-Kraemer-Stiftung und von der Stadtsparkasse Hilchenbach mit insgesamt 5.000 Euro "gefüttert" wird, kamen diesmal: Günter Achenbach, Rüdiger Andreessen, Günter Hein, Bernd Hoffmann, Ursula Lux, Simone Meier, Torsten Müller, Heiderose Romanowski, Reinhard Schmidhuber , Eberhard Stenger und Melanie Willner-Braukmann.

Insgesamt 76 Haushalte haben damit bisher bereits diese kleine Anerkennung erhalten, so dass die seit 2007 ausgezahlte Gesamtförderung mittlerweile 15.200 Euro beträgt.

Weitere 14 Anträge liegen bereits vor. Neue sind weiterhin willkommen. Und wie formulierte Reinhard Schmidhuber bei der Auszahlung so treffend: "Die Antragstellung war ganz unkompliziert!"