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Umweltfonds für die Stadt Hilchenbach

8. Auszahlung der Förderung

Das Thema Umweltschutz, insbesondere in Kombination mit sinnvoller Energienutzung steht bei der Stadt Hilchenbach bereits seit einiger Zeit auf der Tagesordnung. Einerseits gilt dies für die Durchführuing von Maßnahmen in den eigenen Gebäuden. 2009 hat die Stadt Hilchnbach erstmals einen Energiebericht vorgelegt, in dem dargestellt werden konnte, dass sich die Energiesparmaßnahmen der letzten Jahre in den städtischen Gebäuden nicht nur für die städtischen Finanzen, sondern auch für die Umwelt sehr positiv auswirken. Dieser Bericht wird jährlich fortgeschrieben, um immer wieder aktuell Bilanz zu den eigenen Klimaschutzprojekten und -erfolgen ziehen zu können.

Gleichzeitig ist es das Ziel der Stadt Hilchenbach, auch die Bürger zum Energiesparen zu ermuntern. Dabei hat die Information und Beratung der Öffentlichkeit über Angebote und Förderungen zugunsten unserer Umwelt einen hohen Stellenwert. Bereits im August 2005 hat die Stadtverwaltung mit der Qualifizierung des Mitarbeiters Oliver Fischer zum Energieberater eine Anlaufstelle aufgebaut, wo Bürger in diesen Fragen Rat einholen können. Diese Beratung wurde seitdem bereits über 300-mal genutzt. Nicht nur in Anbetracht der hohen Energiepreise ist ein großes Interesse der Bürger festzustellen, Tipps zum Energiesparen und zu Fördermöglichkeiten beim Energieberater im Rathaus zu erhalten.

Dank der beiden Sponsoren Carl-Kraemer-Stiftung und Stadtsparkasse Hilchenbach wird das Umweltbewusstsein der Bevölkerung seit Einrichtung des Umweltfonds im März 2006 auch finanziell unterstützt.

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab erklärt: „Das größer werdende Interesse an Klimaschutzmaßnahmen in Hilchenbach ist sehr erfreulich. Deutlich wird diese Motivation der Menschen auch an der hohen Zahl an Förderanträgen aus dem Umweltfonds. Bisher wurden 76 Projekte mit je 200 Euro gefördert. Im Oktober kam nun die Förderung von weiteren 10 Projekten dazu, so dass die Gesamtförderung damit auf 17.200 Euro ansteigt. Dabei ist die Einzelförderung von 200 Euro als symbolischer Beitrag zu sehen, mit dem die Stadt Hilchenbach das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger würdigt. Der Umweltschutz ist der Stadt am Rothaarsteig ein besonderes Anliegen“.

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab (4. von rechts) mit den Honorierten des Umweltfonds

Die Auszahlung der Zuschüsse von je 200 Euro erfolgte an folgende zehn Personen:

Peter Lattek (Installation einer Photovoltaikanlage),
Astrid und Rainer Marwedel (Installation eines Scheitholzvergasers),
Ulrich Menn (Installation einer Photovoltaikanlage),
Heiko Zetzsche (Installation einer Photovoltaikanlage),
Klaus Grimm (Einbau einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung),
Detlef Wabner (Einbau einer Photovoltaikanlage),
Brigitte und Heimo Köppen (Einbau einer Photovoltaikanlage),
Thomas Marek-Gebauer (Einbau einer Photovoltaikanlage),
Dr. Till Walter (Energie-Plus-Haus) sowie
Ralf und Bernd Grafe (Einbau einer Photovoltaikanlage).

„Insgesamt liegen der Stadverwaltung noch weitere 13 Anträge vor, bei denen der Kostennachweis als Abschluss der Maßnahme noch nicht eingegangen ist“, so der städtische Energieberater Oliver Fischer, „Ein deutlicher Beweis dafür, dass die Motivation und das Interesse, sich am Klimaschutz in Hilchenbach zu beteiligen, ungebrochen ist.“