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Umweltfonds für die Stadt Hilchenbach

9. Auszahlung der Förderung

Die Stadt Hilchenbach ist seit langem bekannt dafür dem Klimaschutz besondere Aufmerksamkeit entgegen zu bringen und darf sich seit Beginn des Jahres sogar "Europäische Energie- und Klimaschutzkommune" nennen. Da wundert es nicht, dass am 14. März 2011 schon zum neunten Mal umweltbewusste Mitbürgerinnen und Mitbürger mit einem Zuschuss aus dem Umweltfonds belohnt wurden.

Der Umweltfonds wurde im Jahr 2006 mit der Unterstützung der Carl-Kraemer-Stiftung und der Stadtsparkasse Hilchenbach eröffnet und würdigt seitdem den privaten Einsatz für den Umweltschutz vor Ort. Der jährliche Beitrag der beiden Hauptsponsoren beläuft sich seit 2009 auf insgesamt 5000 Euro.
 
Auch in diesem Jahr konnten neun eingeladenen Antragsstellerinnen und Antragsstellern ein Betrag in Höhe von jeweils 200 Euro als kleines Dankeschön zur Verfügung gestellt werden. Hocherfreut konnte Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab den anwesenden Antragsstellerinnen und Antragstellern das Geld persönlich - und wie gewohnt direkt bar auf die Hand –
übergeben (Foto unten).

Gewürdigt wurden dieses Jahr Bürgerinnen und Bürger die eine Photovoltaikanlage oder eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung installiert haben und somit auf eine klimafreundliche Energiegewinnung durch Sonnenlicht setzen.
 
Im Einzelnen:
 
Lieselotte Hain, Installation einer Photovoltaikanlage
Kurt und Elke Böcking, Installation einer Photovoltaikanlage
Benjamin Kaden, Installation einer Photovoltaikanlage
Petra Voigt, Installation einer Solaranlage zur
Heizungsunterstützung
Roland Krause, Installation einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung
Birgit und Volkmar Six, Installation einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung
Meike und Michael Schunk, Installation einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung
Heinz Schöling, Einbau einer Photovoltaikanlage
Karl-Heinz Bublitz, Einbau einer Photovoltaikanlage
 
Insgesamt 95 Haushalte haben damit bisher diese kleine Anerkennung erhalten, so dass die seit 2007 ausgezahlte Gesamtförderung mittlerweile 19.000 Euro beträgt.
 
Im Rahmen der Veranstaltung nutzten die Antragsstellerinnen und Antragssteller die Gelegenheit und schilderten Ihre persönlichen Erfahrungen mit alternativen Energien oder informierten über ihre Klimaschutzprojekte. Deutlich wurde dabei, dass die Hauseigentümer/innen nicht nur etwas für den Klimaschutz vor Ort tun, sondern zumindest mittelfristig betrachtet Geld sparen.
 
Gute Nachrichten für Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab, denn durch diese vielen positiven Beispiele werden immer wieder neu Menschen ermutigt, sich ebenfalls für den Umweltschutz vor Ort einzusetzen.
 
Insofern verwundert es nicht, dass bereits weitere 10 Anträge vorliegen, bei denen ebenfalls eine Auszahlung aus dem Umweltfonds zu erwarten ist, wenn der Kostennachweis als Abschluss der Maßnahme eingegangen ist.

Und Hans-Peter Hasenstab ermutigt weiter: "Neue Anträge sind weiterhin sehr willkommen."

Die Finanzierung der Förderung ist übrigens gesichert, denn Carl-Kraemer-Stiftung und Stadtsparkasse sorgen jährlich dafür, dass der Umweltfonds-Topf ausreichend aufgefüllt wird.