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Umweltfonds der Stadt Hilchenbach

Gesamtförderung aus dem Umweltfonds steigt auf 56.200 Euro

Bürgermeister Holger Menzel belohnte weitere 18 Hilchenbacher Haushalte für Ihr Engagement im Thema Umweltschutz. Hier geht es um das Projekt „Umweltfonds-Energiesparen“.

Die Energie- und Klimaschutzkommune Hilchenbach setzt sich das Ziel, eine Idee zu finden, um weiter Energie zu sparen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nachweisen, dass sie mit über 2000 Euro Ihr Projekt in einem Zeitraum von sechs Monaten umgesetzt haben. Die Voraussetzung dabei ist außerdem, dass sie Privatpersonen in Hilchenbach sind.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind äußerst zufrieden über Ihren Umstieg auf moderne, umweltfreundliche Anlagen, die auf Dauer auch noch bares Geld sparen. Oft werden dabei die Maßnahmen auch kombiniert, wie zum Beispiel einen Pelletofen mit einer Solaranlage.

Bisher wurden seit 2007 bereits 263 Projekte mit je 200 Euro gefördert. Im Oktober 2018 kamen nochmal weitere 18 Maßnahmen dazu. Insgesamt wurden also schon 281 Maßnahmen gefördert. Die Mindestinvestition von 2000 Euro wurde von vier Hilchenbacher Haushalten, welche sogar mehr als 20.000 Euro investiert haben, überschritten.

Weitere 34 Anträge, bei denen der Kostennachweis/Abschluss der Maßnahme noch nicht eingegangen ist, liegen noch vor. Dies verdeutlicht die Motivation der Hilchenbacher Bürgerinnen und Bürger.

Der Stadtverwaltung Hilchenbach ist es sehr wichtig, dass Engagement von den Bürgern zu fördern. Als Anerkennung bekommen sie eine Gratulation von Bürgermeister Holger Menzel und einen Zuschuss von 200 Euro in bar. Dies machen die Sponsoren, die Carl-Kraemer-Stiftung und die Sparkasse Siegen, möglich. Sie unterstützen, seit März 2006 und der Einrichtung des Umweltfonds, finanziell das Umweltbewusstsein der Bevölkerung.

Zu den Preisträgern gehören dieses Jahr Elke Feldner (Installation eines Holzofens), Bernd Rüdiger Leopold (Installation eines Holzofens), Maria Dreisbach (Installation eines Holzofens), Frank Melzer (Installation eines Pelletofens), Friedrich Jürgen Menn (Installation einer Pelletheizung), Nicole und Dirk Gritzka (Installation einer Solaranlage), Stefan Kerstein (Installation einer Solaranlage), Udo Hoffmann (Installation einer Wärmepumpe), Christina Reifenrath (Installation eines Pelletofens), Claudia Hassel-Bochen (Installation einer Erdwärmepumpe), Matthias Weiß (Installation einer Wärmepumpe), Hans Klingebiel (Installation eines Pelletofens), Tanja Hilbig (Installation eines Pelletofens), Friederike Rieß (Installation eines Holzofens), Katharina und Thomas Siebert (Installation eines Holzofens), Steffen Becker (Installation eines Pelletofens), Jenny Weiß (Installation einer Solaranlage) und ein weiterer Haushalt.

Zum Beispiel hat sich eine Familie eine Solaranlage beziehungsweise einen Tesla-Speicher einbauen lassen und lebt dadurch mittlerweile fast den ganzen Tag unabhängig, ohne wirklich ins Stromnetz dringen zu müssen. „Da fehlt jetzt nur noch das E-Auto“ sagt die Frau  amüsiert. Sie sind mit dem Tesla-Speicher sehr zufrieden, aber sie dürfen nur eine gewisse Menge Strom von 4,9 KW nehmen. Die Solaranlage könnte 6,9 KW Strom speichern, aber bei 6,8 KW wird das Netz dann gekappt. Wenn sie also im Sommer morgens schon bei 6,8 KW sind und dies so bis abends anhält, werden sie ständig gekappt. „Da würde sich ein E-Auto doch lohnen. Dann schließt man es einfach an die Steckdose an“ so Bürgermeister Holger Menzel. Dadurch, dass das Auto immer am eigenen Stromnetz angeschlossen wäre, wird der zuviel produzierte Strom genutzt und von der Familie selbst verbraucht. So fließt er nicht ins öffentliche Netz und sie würden wirklich komplett autark leben.

Die Richtlinien für den Umweltfonds und wichtige Informationen zur Förderung stehen rechts unter Dokumente als Download zum Herunterladen zur Verfügung.

Der Ansprechpartner ist Energieberater Oliver Fischer, an den auch die Anträge – vor Beginn der Maßnahme – zu richten sind.