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Energiesparen und Klimaschutz

Klimaschutz und Nahwärmekonzept für das Schulzentrum auf dem Schulhügel in Hilchenbach

Juli/August 2018: Baubeginn zur Umsetzung des Nahwärmekonzeptes für das Schulzentrum

Im Juli 2018 haben die verschiedenen Maßnahmen zur Umsetzung der zukünftigen Energieversorgung für das Schulzentrum in Hilchenbach begonnen. Dazu gehören umfangreiche Erdarbeiten oder der Austausch der Lüftungsanlage.

Unter dem Motto "Bilder sagen mehr als tausend Worte" zeigt die Stadt Hilchenbach im Folgenden einige Impressionen.

 

19. Juni 2018: Vertragsabschluss zum Energie-Einspar-Contracting „Nahwärmeversorgung Schulhügel“

Die Stadt Hilchenbach möchte im Rahmen ihres Klimaschutzteilkonzeptes „Integrierte Wärmenutzung“ das CO2-freie Schulzentrum in Hilchenbach erreichen. Dazu erfolgte ein weiterer Schritt: Der Vertragsabschluss zum Energie-Einspar-Contracting mit der SWK Stadtwerke Krefeld AG.

Das Thema Klimaschutz, insbesondere in Kombination mit sinnvoller Energienutzung, steht bei der Stadt Hilchenbach bereits seit vielen Jahren auf der Tagesordnung. Dies gilt auch für die Durchführung von Maßnahmen in eigenen Gebäuden.

Basierend auf dem Klimaschutzkonzept „Gemeinsam für den Klimaschutz“ wurde im März 2017 das Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ auf den Weg gebracht. Aufgrund der veralteten Anlagetechnik in den Gebäuden der Florenburg-Grundschule mit der Turnhalle, der Carl-Kraemer-Realschule und deren Turnhalle sowie der Ballsporthalle ging eine Studie von einem Energieeinsparpotential in Höhe von 50.000 Euro pro Jahr aus und von nicht unerheblichen Einsparungen durch wegfallende Wartungsarbeiten. 

Das nun für den „Schulhügel“ geplante Energie-Einspar-Contracting wird nach erfolgter, europaweiter Ausschreibung mit der SWK Stadtwerke Krefeld AG eingegangen.

Die Kooperationsvereinbarung über 15 Jahre haben Judith Nüßler, Stadtwerke Krefeld, und Bürgermeister Holger Menzel (Bildmitte) am 19. Juni 2018 in Anwesenheit von Sebastian Horn (hinten links) und Christian Hibbeln (hinten rechts), beide Stadtwerke Krefeld, sowie Baudezernent Michael Kleber unterschrieben.

Bürgermeister Holger Menzel freut sich auf die Zusammenarbeit und ist glücklich so schnell einen verlässlichen Partner für die klimafreundliche Maßnahme gefunden zu haben. Christian Hibbeln, Stadtwerke Krefeld, teilt die Freude und wünscht sich, dass so auch andere Schulen und Städte auf die heutigen Möglichkeiten aufmerksam werden und motiviert sind, das Thema anzupacken und für ähnliche Projekte Ausschreibungen zu starten. Die Stadtwerke Krefeld werden dabei das langfristige Projekt neben einer Fernüberwachung auch mit einer 450 Euro-Kraft vor Ort betreuen.

Dass die Stadt Hilchenbach offensichtlich hier ein wichtiges Thema angesprochen und zur Umsetzung initiiert hat, belegt auch die große Teilnahme am Ausschreibungsverfahren, so berichtete Baudezernent Michael Kleber.

Die Maßnahme rechnet sich für beide Seiten: Die Stadtwerke Krefeld investieren in die Errichtung eines Nahwärmenetzes mit einer zentralen Heizzentrale, die auf Hackschitzel setzt und an das alle fünf städtischen Gebäude im Schulzentrum angeschlossen sind. Sie ertüchtigen gleichzeitig die vorhandenen Gas-Kessel und können durch die Weiterverwendung das Investitionsvolumen relativ niedrig halten. Die Stadt Hilchenbach wiederum spart sich die Investition in einen teuren neuen Heizungskessel und muss sich auch um Betriebs- und Wartungskosten keine Gedanken mehr machen, die die Stadtwerke Krefeld übernehmen.

Und das Wichtigste: Wirtschaftliche Maßnahmen können auch ökologisch sein! Denn bei der Ausschreibung kam der Bewerber zum Zuge, der unterm Strich bei 50 % Preisfaktor und 50 % CO2-Ausstoß-Faktor das insgesamt beste Angebot eingereicht hatte.