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Brüder-Busch-Preis

Hilchenbacher Musikpreis als begehrte Förderung talentierter Musikerinnen und Musiker

Preisstifterin des Förderpreises war die Brüder-Busch-Gesellschaft. Seit deren Auflösung im Jahr 2003 übernimmt das Kuratorium Brüder-Busch-Preis die Verleihung des renommierten Musikpreises und das Preisgeld beträgt 3.000 Euro (vorher 5.000 DM). Im Gremium vertreten sind der Gebrüder-Busch-Kreis, die Philharmonie Südwestfalen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Hilchenbach, Kreuztal und Siegen und der Gemeinde Erndtebrück sowie der Freundeskreis der Busch-Brüder.

Der Brüder-Busch-Preis ist von der Brüder-Busch-Gesellschaft, federführend von Herrn Wolfgang Burbach, ins Leben gerufen und 1972 erstmals an Gottfried Schneider, Violine, vergeben worden. Der Preis steht in direkter Verbindung zum Internationalen ADR-Musikwettbewerb in München. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird auf Empfehlung der jeweiligen dortigen Jury vorgeschlagen und von der Busch-Gesellschaft akzeptiert. Nach Auflösung der Busch-Gesellschaft im Jahre 2003 wurde der Preis an den Gebrüder-Busch-Kreis vererbt. 2004 kam es zur Gründung des Kuratoriums Brüder-Busch-Preis dem der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Stadt Hilchenbach, die Stadt Siegen, der Gebrüder-Busch-Kreis, die Philharmonie Südwestfalen, die Stadt Kreuztal, die Gemeinde Erndtebrück, der Freundeskreis der Busch-Brüder und die in Liquidation befindliche Brüder-Busch-Gesellschaft angehören. Seither entscheiden ein Vertreter des Gebrüder-Busch-Kreises und der Philharmonie Südwestfalen in Absprache mit dem Kuratorium über das Fach, in dem der Preis vergeben werden soll und weiterhin in enger Absprache mit der Jury in München über den jeweiligen Preisträger.

Der Preis hat eine Erfolgsgeschichte. Nahezu alle Preisträger haben sich im Musikleben, in der Musikszene einen Namen gemacht. Entweder sind sie Solospieler in namhaften Orchestern oder bekleiden Professorenstellen an verschiedenen deutschen Musikhochschulen oder sind, wie der Geiger Christian Tetzlaff Weltstars geworden. Alle Musiker haben mehrfach mit der Philharmonie Südwestfalen musiziert und tun dies weiterhin, die Geigerin Annette von Hehn hat sogar eine CD mit dem Orchester aufgenommen.

Informationen zu den einzelnen Preisverleihungen:

2016: Auszeichnung für Marc Gruber

Der Preisträger des Brüder-Busch-Preises 2016 wird am 14. September 2017 sein Antrittskonzert im Gebrüder-Busch-Theater in Hilchenbach-Dahlbruch geben. Marc Gruber gewann beim Internationalen ARD Musikwettbewerb in München den 2. Preis (ein erster Preis wurde nicht vergeben) und den ebenso bedeutenden Publikumspreis.
 

2015: Auszeichnung für Sébastian Jacot

Mit dem Titel "Übermütiger Tonfall - Galanter Stil - Klassischer Gestus" war das Antrittskonzert des Busch-Preisträgers Sébastian Jacot überschrieben. Diese Erwartung hat der Flötist mit dem weichen, aber klaren Klang seines wunderbaren Instrumentes im völlig ausverkauften Gebrüder-Busch-Theater mehr als erfüllt. Gemeinsam mit der Philharmonie Südwestfalen präsentierte Jacot das eindrucksvolle Konzert für Flöte und Orchester d-Moll, Wq 22 von Carl Philipp Emanuel Bach und überzeugte das zutiefst beeindruckte Publikum mit elegantem und zauberhaft leicht wirkenden Flötenspiel, auch bei der anschließenden Aufführung von Claude Debussys "Syrinx". 

Der Intendant der Philharmonie Südwestfalen, Michael Nassauer, führte in seiner sehr humorvollen, und wie aus dem Stegreif gehaltenen Rede, kenntnisreich aus, wie viele Hürden ein junger Musiker zu überwinden hat, um beim Münchner ARD-Musikwettbewerb überhaupt das Finale zu erreichen. Jacot hatte dort den ersten Preis erreicht. Dafür zollte er Jacot den höchsten Respekt. Die Urkunde zum Brüder-Busch-Preis überreichte Bürgermeister Holger Menzel und bat Sebastian Jacot, ebenso wie seine "Vorgänger/innen" zu einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Hilchenbach.
 

2014: Auszeichnung für Simone Rubino

26. September 2015
Brüder-Busch-Preis-Träger 2014 überzeugt mit außergewöhnlicher Klangkunst


"Grazie Mille" - mit diesen Worten bedankte sich Laudatorin Judith Misterek, auch im Namen des zustimmend klatschenden Publikums, bei Simone Rubino für ein erneut mitreißendes Konzert. Zusammen mit der Philharmonie Südwestfalen und dem wunderbaren Konzert für Marimbaphon und Streicher von Emmanuel Séjourné hatte Rubino sein Antrittskonzert gegeben, das mit dem Gewinn des Brüder-Busch-Preises verknüpft ist. Rubino hatte beim Internationalen ARD-Musikwettberb in München den 1. Preis im Fach Schlagzeug und den sehr wichtigen Publikumspreis. Und eben auch den Brüder-Busch-Preis.

Für Judith Misterek, die Rubino für den Brüder-Busch-Preis "auserwählt" hatte, war beim Musikwettbewerb in München sofort klar: "Das ist unser Preisträger". Aus der Hand von Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab nahm Simone Rubino die Urkunde für den Preis entgegen verbunden mit dem Wunsch, diesen Ausnahmekünstler noch oft im Gebrüder-Busch-Theater in Dahlbruch begrüßen zu dürfen. Dann wird Simone Rubino auch wieder die Bau- und Möbelmärkte der Region aufsuchen, um dort in aller Experimentierfreudigkeit nach neuem Resonanzmaterial zu suchen.
 

2013: Auszeichnung für Christel Lee

25. September 2014
Brüder-Busch-Preis-Trägerin 2013 begeisterte Publikum im Gebrüder-Busch-Theater

Christel Lee zog bei ihrem Antrittskonzert im ausverkauften Gebrüder-Busch-Theater das Publikum in ihren Bann. Mit Beethovens wunderschönem Violinkonzert stellte sie ihr großartiges Können unter Beweis. Virtuos, souverän, gekonnt, aber immer sympatisch im Auftreten. Den lang anhaltenden Applaus und die nicht enden wollenden Bravo Rufe beantwortete sie feinfühlig und konzentriert mit einer Sonate des großen Johann Sebastian Bach.

Die Laudatio für Christel Lee hielt die ehemalige Auszubildende des Gebrüder-Busch-Kreises, Dörthe Müller. Sie hatte sich in München von der Jury des ARD-Musikwettbewerbes beraten lassen und gemeinsam wurde beschlossen, Christel Lee den Brüder-Busch-Preis zu verleihen. Voraussetzung hierfür war die Finalteilnahme bei diesem renommierten Musikwettbewerb. Dort hatte Lee auch den wichtigen Publikumspreis gewonnen.

Christel Lee ist beim 62. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München 2013 von der Jury mit dem 2. Preis (ein erster Preis wurde nicht vergeben) und vom Gebrüder-Busch-Kreis e.V., in Kooperation mit der Philharmonie Südwestfalen, mit dem Brüder-Busch-Preis ausgezeichnet wurde.

Laudation Frau Dörthe Müller zur Verleihung des Busch-Preises an die Violinisten Christel Lee

"Frau Lee wurde 1990 in Indiana (USA) geboren und wuchs in Kanada auf. Im Alter von fünf Jahren fing sie an, Geige zu spielen. Später studierte sie an der Juilliard School in New York, wo sie ihr Studium 2011 mit der Qualifikation des Bachelor of Music abschloss. Seit 2012 setzt sie ihre Studien an der Kronberg Academy fort. Mit Konzertauftritten bei großen und berühmten Festivals wie dem in Aspen, in Verbier und beim Schleswig-Holstein Musik Festival konnte Frau Lee die Qualität ihres Musizierens vor einem anspruchsvollen Publikum ebenso unter Beweis stellen, wie durch den Gewinn von Preisen in internationalen Wettbewerben. Intensiv widmet sie sich auch der Kammermusik, regelmäßig tritt sie in entsprechenden Veranstaltungsreihen in den USA und Kanada auf. Wir dürfen erwarten, dass die Gestaltung des Beethovenschen Violinkonzerts durch eine Künstlerin ihres Ranges ein Highlight der neuen Saison sein wird."

Einen Videoportrait von Christel Lee anlässlich des Finalkonzertes des ARD-Musikwettbewerbes finden Sie unter http://www.br.de.

2012: Auszeichnung für Sumi Hwang

25. April 2013:
Brüder-Busch-Preis-Trägerin 2012 bezauberte mit Ihrer großartigen Stimme

Das klassisch-romantische Konzert mit Mozarts Ouvertüre zur Oper „Don Giovanni“, zwei dramatische Arien, „Ah perfido“ von Ludwig van Beethoven und „Ah lo previdi“ von Wolfgang A. Mozart und dem krönenden sinfonischen Abschluss mit Robert Schumanns Sinfonie Nr. 1, der „Frühlingssinfonie“, wurde unter dem Dirigat von Charles Olivieri-Munroe und mit der Sopranistin Sumi Hwang zu einem wirklich großen musikalischen Erlebnis.

Nach ihrem Auftritt erhielt die Preisträgerin des 33. Brüder-Busch-Preises ihre Urkunde von Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab und trug sich in das goldene Buch der Stadt Hilchenbach ein.

Sumi Hwang ist beim 61. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München 2012  von der Jury mit dem 2. Preis und vom Gebrüder-Busch-Kreis e.V., in Kooperation mit der Philharmonie Südwestfalen, mit dem Brüder-Busch-Preis ausgezeichnet wurde. Die Wahl für das Kuratorium Brüder-Busch-Preis traf Frau Andrea Müller vom Vorstand des Gebrüder-Busch-Kreises in München (sie ist aktive Chorsängerin in der Kantorei Siegen).

Laudatio Frau Andrea Müller zur Verleihung des Busch-Preises an die Sopranistin Sumi Hwang

"Sumi Hwang stammt aus Südkorea, hat an der Nationalen Universität Seoul Gesang studiert und dieses Studium in einem Aufbaustudium für Musiktheater und Konzertgesang in München fortgesetzt. Daneben besuchte sie Meisterkurse bei Dalton Baldwin und Lorraine Nubar in Frankreich. Konzert- und Bühnenerfahrung hat sie in Seoul sowie in einer Opernproduktion der Bayerischen Theaterakademie August Everding erwerben können. Die Fachwelt sagt der 26jährigen eine große künstlerische Zukunft voraus."

Gleich zwei Premieren hatte das Antrittskonzert der jungen Künstlerin mit der Philharmonie Südwestfalen am Donnerstag, dem 25. April 2013, im Gebrüder-Busch-Theater zu bieten. Zum ersten Mal dirigierte Charles Olivieri-Munroe, der Chefdirigent die Philharmonie, sein Orchester bei einem Konzert des Gebrüder-Busch-Kreises in Hilchenbach.

Pressemitteilung vom 7. Mai 2013
 

2011: Auszeichnung für Ferenc Mausz

27. September 2012:
Brüder-Busch-Preis-Träger 2011 
Ferenc Mausz begeisterte in Dahlbruch mit seiner Trompete

Der Trompeter Ferenc Mausz spielte zusammen mit der Philharmonie Südwestfalen das Konzert für Trompete und Orchester „Nobody knows de trouble I see“ von Bernd Alois Zimmermann. Mit diesem Konzert hatte der 1984 in Ungarn geborene Ferenc Mausz beim 60. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München im Jahre 2011 den 3. Preis der Fachjury und den begehrten Publikumspreis gewonnen. Im Zusammenhang mit dem ARD-Preis wurde er auch mit dem Brüder-Busch-Preis ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis vom Kuratorium Brüder-Busch-Preis und ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Im Kuratorium vertreten sind der Gebrüder-Busch-Kreis, die Philharmonie Südwestfalen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Hilchenbach, Kreuztal und Siegen und der Gemeinde Erndtebrück sowie der Freundeskreis der Busch-Brüder und private Unterstützer.

Nach dem brillanten Vorstellungskonzert des Preisträgers im Gebrüder-Busch-Theater in Dahlbruch lobte Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab die hervorragende künstlerische Leistung des jungen Musikers und überreichte auf der Bühne die Urkunde für den Brüder-Busch-Preis 2011. Das Spiel von Ferenc Mausz war sehr überzeugend, das belegte der lang anhaltende und begeisterte Applaus des Publikums.
 
Ferenc Mauszbegann seine musikalische Ausbildung an der Musikschule seiner Heimatstadt. Von 2003 bis 2008 studierte er an der Hochschule für Musik bei Reinhold Friedrich und wechselte dann an die Robert-Schuman-Hochschule Düsseldorf, wo er bis 2010 Unterricht erhielt. Als Solist gab er Konzerte mit Orchestern wieden Bergischen und den Düsseldorfer Symphonikern. Bei der Musik TriennaleKöln wirkte er als Gast des Ensembles „musikFabrik“ bei der Aufführung desunvollendeten Zyklus „Klang“ von Karlheinz Stockhausen mit. Mit der Verleihung des Brüder-Busch-Preises an den jungen Trompeter steht dem Gebrüder-Busch-Kreis und der Philharmonie Südwestfalen ein weiterer hochkarätiger Solist für das Musikprogramm zur Verfügung.

2010: Auszeichnung für Gen Yokosaka 

9. Dezember 2010:
Gewinner des Brüder-Busch-Preises 2010 heißt Gen Yokosaka

Am Abend des 2. Septembers diesen Jahres stellten sich die drei Kandidaten, die die Final-Runde des Internationalen Musikwettbewerbs München der ARD im Fach Cello erreicht hatten, im Herkulessaal der Residenz mit Dvoràks Cello-Konzert der kritischen Jury und einem interessierten und konzerterfahrenen Publikum.

Für den Gebrüder-Busch-Kreis und das Kuratorium Brüder-Busch-Preis empfahl der Jury-Vorsitzende nach Abschluss der Konzerte, dass dem Gewinner des 2. Preises im Wettbewerb zusätzlich der Brüder-Busch-Preis zuerkannt werde. Es war der japanische Cellist Gen Yokosaka (Foto links). In dem wohl weltweit anspruchsvollsten Musik-Wettbewerb im Bereich klassischer Musik hatte sich der junge Japaner im Wettstreit mit zunächst 48 Konkurrenten, die nach strenger Vorauswahl nach München eingeladen worden waren, seine hervorragende Platzierung in vier Wertungsdurchgängen „erkämpft“.

Nach den ersten beiden Runden, in denen Kompositionen für Cello und Klavier auf dem Programm standen, war im dritten Durchgang „Cello solo“ unter anderem mit einer Auftragskomposition speziell für diesen Wettbewerb zu präsentieren. Die drei Besten aus diesen Wertungsrunden waren schließlich die Konkurrenten im Finale am 2. September 2010, das abschließend über Sieg und Plätze entschied, allerdings auch unter Berücksichtigung des Eindrucks, den die Kandidaten im Laufe des Wettbewerbs insgesamt hinterlassen hatten.

Gen Yokosaka hatte die Wertungsrichtern offensichtlich in jeder Phase des Wettbewerbs nachhaltig beeindruckt! Herzlichen Glückwinsch!

Biografie

Gen Yokosaka wurde 1986 in Japan geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt er seinen ersten Cello-Unterricht. Er studierte an der Toho Gakuen School of Music im Fach ‚Violoncello solo’ und erhielt Unterricht an der Ishikawa Music Academy bei Hakuro Mohri, David Gerigas und Jiang Wang.

Bereits 2002 wurde er Preisträger des 1.Preises der Viva Hall Cello Competition in Yabu. 2005 war er Teilnehmer der Lucerne Festival Academy unter der Leitung von Pierre Boulez, in deren Rahmen er mit dem Idemitsu-Musikpreis als „Nachwuchskünstler des Jahres 2005“ ausgezeichnet wurde. Der „Saito-Hideo-Gedächtnispreis als „Most Promisimg Cellist of the Year” war die herausragende Auszeichnung im Jahr 2008, auf die 2009 – gemeinsam mit dem Trio Tsubaki – der erste Preis der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen folgte.

Gen Yokosaka konzertierte mit Orchestern wie dem New Japan Philharmonic Orchestra oder dem Tokyo Symphony Orchestra. Derzeit studiert er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Kuriosum am Rande:

Gen Yokosaka ist in Niigata geboren, wie die „Busch-Preis“-Preisträgerin des Jahres 2009, Ruriko Yamamiya, die sich am 23. September 2010 mit dem Harfen-Konzert von Reinhold Glière in Dahlbruch vorgestellt und die Urkunde zu ihrem Preis erhalten hat. Beide kennen sich und haben spontan den Plan gefasst, wenn eben möglich, im Rahmen der Festwoche zum Jubiläum des Gebrüder-Busch-Kreises im nächsten Frühjahr zusammen zu musizieren. Das Hilchenbacher und das internationale Publikum kann sich also schon auf ein besonderes Konzertereignis freuen.

2009: Auszeichnung für Ruriko Yamamiya

23. September 2010:
Übergabe der Urkunde des 30. Brüder-Busch-Preises (2009) an die Harfenistin Ruriko Yamamiya aus Japan


Hans Jochen Müller hat am 23. September den Brüder-Busch-Preis an die Japanerin Ruriko Yamamiya übergeben (Foto oben). In seiner Laudation betonte der Vorsitzende des Gebrüder-Busch-Kreises die Leistungen der jungen Harfenistin, die der Preisverleihung zu Grunde liegen und der unten folgenden Information vom 2. Dezmeber 2009 entnommen werden können. 

Im Anschluss an die Preisverleihung zeigte Ruriko Yamamiya ihr großes Können beim Eröffnungskonzert der 50. Spielzeit des Gebrüder-Busch-Kreises einem großen Publikum (Foto oben). Ihr Auftritt im Gebrüder-Busch-Theater begleitete traditionell die Philharmonie Südwestfalen. Bei der mit viel Applaus geforderten Zugabe kamen die Besucher auch noch in den Genuss eines Solo-Auftrittes von Ruriko Yamamiya an der Harfe. Diese eindrucksvolle Darbeitung belegte mehr als deutlich, dass die Japanerin eine würdige Preisträgerin ist und zum langanhaltenden Beifall gesellten sich völlig zu Recht Bravo-Rufe des Publikums.

Weitere Anerkennung erfuhr Ruriko Yamamiya durch ihren Eintrag ins "Goldene Buch" der Stadt Hilchenbach, den sie in Anwesenheit von einem sichtlich interessierten Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab vornahm (Foto oben). Auch die Eltern, die extra zur Preisverleihung und zum Konzert ihrer Tochter aus Japan angereist waren, verewigten sich zu diesem besonderen Anlass im Gästebuch der Stadt Hilchenbach. 

Information vom 2. Dezember 2009
Brüder-Busch-Preis 2009 für japanische Harfenistin


Am 10. September ist die Entscheidung gefallen: Gewinnerin des in diesem Jahr zum 30. Mal vergebenen „Brüder-Busch-Preises“ ist die japanische Harfenistin Ruriko Yamamiya. Der seit der Auflösung der „Brüder-Busch-Gesellschaft“ vom „Gebrüder-Busch-Kreis“ in Kooperation mit der „Philharmonie Südwestfalen“ ausgeschriebene, mit 3000 Euro dotierte und zudem mit der Einladung zu einem Konzert mit der „Philharmonie Südwestfalen“ ausgestattete Preis wurde - wie üblich - im Rahmen des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München“ vergeben. Dabei überzeugte die Japanerin Ruriko Yamamiya (Foto) in der Finalrunde des 58. Wettbewerbs dieser Art.

Chancen, die Auszeichnung zu erhalten, hatte, auch das ist Tradition, wer die Finalrunde im Wettbewerb erreicht hatte, und zwar – so die Vorgabe des Kuratoriums des „Brüder-Busch-Preises“ in diesem Jahr – im Fach Harfe. Dem Kuratorium des renommierten Musikpreises, das diesen auch finanziert, gehören Vertreter des Gebrüder-Busch-Kreis und der Philharmonie Südwestfalen, des Kreises Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Siegen, Hilchenbach, Kreuztal und der Gemeinde Erndtebrück sowie ein Mitglied des Freundeskreises der Busch-Brüder e. V. an.

Von den 34 jungen Künstlern, die nach strenger Vorauswahl auf der Grundlage einzureichender Tonaufnahmen von der Jury zum Wettbewerb zugelassen worden waren, konnten sich in drei Wertungsrunden schließlich drei für das Finale qualifizieren. Alle drei hatten sich dafür entschieden, zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das Konzert für Harfe und Orchester op. 74 von Reinhold Glière zu interpretieren. Damit war für Jury und das Publikum im Herkulessaal der Münchner Residenz die seltene Möglichkeit des unmittelbaren und direkten Vergleichs der Leistung der Kandidaten gegeben.

Noch bevor die international besetzte Fach-Jury ihr Urteil gefällt und ihre Platzierung der Finalisten verkündet hatte, war für die anwesenden Vertreter des Gebrüder-Busch-Kreises die Entscheidung klar: Der Vortrag von Ruriko Yamamiya war für sie sowohl hinsichtlich des spieltechnischen Niveaus als auch des musikalischen Ausdrucks so überzeugend, dass mit ihr die würdige Gewinnerin des „Brüder-Busch-Preises 2009“ gefunden war. Das Urteil der Fach-Jury, die anschließend, unter Einbeziehung der Eindrücke aus allen Wertungsrunden, der Künstlerin den 2. Preis zusprach, war den Kuratoriumsmitgliedern aus Hilchenbach Bestätigung der Richtigkeit ihres Urteils.

Herzlichen Glückwunsch!

Biografie

Ruriko Yamamiya wurde 1988 in Niigata, Japan, geboren und erhielt ihren ersten Harfenunterricht im Alter von acht Jahren. Schon 1999 begann sie ihr Studium bei Yusuke Yamazaki an der Showa- und der Senzoku-Musikhochschule in Tokio. Diese musikalische Ausbildung wurde ergänzt durch die Teilnahme an Meisterkursen von Suzan McDonald. Seit etwa zwei Jahre studiert Frau Yamamiya an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 2001 und 2005 bildeten Auftritte mit dem Symphonieorchester Tokyo besondere Höhepunkte in ihrer Konzerttätigkeit. Aus der Vielzahl erfolgreicher Teilnah-men an internationalen Musikwettbewerben sticht der Gewinn des ersten Preises beim Kammermusikwettbewerb der UFAM 2008 in Paris hervor. In diesem Jahr wurde sie zum zweiten Mal in Folge Stipendiatin der „Oscar und Vera Ritter Stiftung“ sowie der „Berenberg Bank Stiftung“. Die Musikfreunde der hiesigen Region dürfen sich auf den Auftritt von Frau Yamamiya im Herbst des kommenden Jahres freuen.


2008: Auszeichnung für Sergey Malov

Information vom 21. April 2009

Der neue Preisträger des Brüder-Buschpreises heißt Sergey Malov (Fach Bratsche) und gibt sein erstes Konzert am 24. September 2009 im Gebrüder-Busch-Theater.

Der Gebrüder-Busch-Kreis und die Philharmonie Südwestfalen konnten stellvertretend für das Kuratorium Brüder-Buschpreis im Frühjahr 2009 das Preisgeld für den Preisträger des 29. Brüder-Busch-Preises, den Bratscher Sergey Malov aus Berlin übersenden. Das „Kuratorium Brüder-Busch-Preis“, das sich 2008 für das Fach Bratsche ausgesprochen hatte, bestimmte Sergey Malov, der Finalist des 57. ARD-Musikwettbewerbs und zugleich Gewinner zweier Sonderpreise des Wettbewerbs in München war, auf Empfehlung des Künstlerischen Leiters des Festival, Axel Linstädt, als neuen Brüder-Buschpreisträger.

Dem „Kuratorium“ des renommierten Musikpreises gehören neben dem Gebrüder-Busch-Kreis und der Philharmonie Südwestfalen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Siegen, Hilchenbach, Kreuztal und der Gemeinde Erndtebrück sowie der Freundeskreis der Busch-Brüder e. V. an.

Festgelegt wurde auch bereits der Termin, an dem Sergey Malov sein Antrittskonzert mit der Philharmonie Südwestfalen beim Gebrüder-Busch-Kreis geben wird. Er spielt am Donnerstag, dem 24. September 2009, zur Eröffnung der Spielzeit im Gebrüder-Busch-Theater das Konzert für Bratsche und Orchester „Der Schwanendreher“ von Paul Hindemith.

Biografie

Sergey Malov wurde 1983 in einer Musikerfamilie geboren. Er erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren bei Tatiana Liberova. Anschließend studierte er am Mozarteum Salzburg bei Prof. Helmut Zehetmair und besuchte 2003/04 die Königliche Musikhochschule in Madrid, wo er Meisterkurse bei Joseph Silberstein, Walter Levin und Rainer Schmidt absolvierte. Er studiert zurzeit Bratsche bei Thomas Riebl an der Universität Mozarteum in Salzburg und Violin bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin. Sergey Malov ist Preisträger von zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. beim Louis Spohr in Weimar (Zweiter Preis, 1998), Paganini in Genua (Finalist und Sonderpreis, 2006), „Gradus ad parnassum“ in Wien (Erster Preis, 2006), Paganini in Moskau (Finalist), Vibrarte in Paris (Dritter Preis, 2008) und ARD in München (Finalist und Buschpreisträger sowie Gewinner zweier Sonderpreise im Fach Bratsche). Im Januar 2009 wurden ihm sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Jascha Heifetz Wettbewerb in Vilnius verliehen. Als Solist konnte sich Sergey Malov bereits mit Orchestern wie die St. Petersburg Philharmonie, das Hermitage Orchester St. Petersburg, das Bolchoi Symphonieorchester Moskau, das Kaliningrad Symphonie Orchester, die Bayerische Kammerphilharmonie und das Tonkünstlerorchester in Wien profilieren. Er trat in Konzertsälen wie die Philharmonie in St. Petersburg, das Moskau Conservatorium, das Auditorio Nacional in Madrid, der Mozart-Saal in Zaragoza, der Expo Saal in Hannover, das Mozarteum in Salzburg, der Wiener Musikverein, das Théâtre des Champs-Elysées, auf. 2006/07 trat er unter anderem in Salzburg, Wien, Gstaad und Vilnius auf. 2008 feierte Sergey Malov sein Debüt in Frankreich bei verschiedenen Festivals (Les vacances de Monsieur Haydn, Montpellier et Radio-France) und gab einen Soloabend am Mozarteum Salzburg sowie Kammermusikkonzerte mit Paul Badura-Skoda, Jérôme Ducros, Jérôme Pernoo, Florent Héau, Antje Weithaas, dem Ensemble Capriccioso und vielen anderen mehr. Seine kommenden Pläne umfassen sein Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra.

Sergey Malov bedankt sich sehr herzlich bei seinem Mäzen, der ihm die Chance gibt, eine wunderbare Geige von Auguste Bernardel zu spielen. Der Gebrüder-Busch-Kreis und die Philharmonie Südwestfalen freuen sich auf die erste Begegnung mit dem hochkarätigen Künstler im September.

2007: Auszeichnung für Frederic Belli

25. September 2008: Übergabe der Urkunde des 28. Brüder-Busch-Preises (2007) an die Posaunisten Frederic Belli aus Freiburg

Die Musik ist ein großer Schatz und facettenreich in ihren Ausdrucksformen, ob klassisch, modern oder populär. Kein Hörer bleibt bei musikalischen Klängen unberührt, das unmittelbarste Erlebnis jedoch findet im Konzertsaal statt, wenn man erleben kann, wie die Musik gemacht wird. Am Donnerstag, dem 25. September 2008, konnten sich die Zuhörer über ein Konzert mit der Philharmonie Südwestfalen im Gebrüder-Busch-Theater und ein erlesenes Programm freuen. Das Eröffnungskonzert der 48. Spielzeit des Gebrüder-Busch-Kreises, das von Chefdirigent Russell N. Harris dirigiert wurde, war zugleich auch das Antrittskonzert des 28. Brüder-Buschpreisträgers aus dem Jahr 2007, des Posaunisten Frederic Belli aus Freiburg. Ein besonderer Leckerbissen für alle Liebhaber der Posaune.

Unmittelbar im Anschluss an seinen Auftritt verlieh Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab dem jungen Künstler die Urkunde (Foto). Nicht nur bei der Preisverleihung, sondern besonders für seine Konzertleistung war Frederic Belli der Applaus seiner Zuhörer sicher, denn zuvor hatte diesmal nicht eines der klassischen Instrumente wie Geige, Klavier oder Cello, sondern ein Blechblasinstrument im solistischen Mittelpunkt gestanden. Zur Aufführung kam das Konzert für Posaune und Orchester von Launy Gröhndahl, das umrahmt wurde von der romantischen Komposition „Nachtklänge des Ossian“ von Nils W. Gade und der Sinfonie Nr. 1 von Robert Schumann.

Biographie

Frederic Belli wurde 1982 in Wolfach geboren und erhielt im Alter von 10 Jahren seinen ersten Posaunenunterricht. Von 1996 bis 2002 war er Jungstudent an der Musikhochschule Karlsruhe bei Werner Schrietter, und seit 2002 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Im Jahr 2004/2005 führte ihn ein Erasmus-Austausch an das Konservatorium in Rotterdam. Frederic Belli war fünffacher erster Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“, wurde 2004 mit dem 3. Preis beim Internationalen Posaunenwettbewerb „Prager Frühling“ sowie mit dem 3. Preis beim „Jan Koetsier Wettbewerb“ in München in der Kategorie Posaunenquartett ausgezeichnet. 2005 war er außerdem Grand-Prix-Gewinner des Internationalen Blechbläserwettbewerbs in Danzig, 2006 Gewinner des „Felix Mendelssohn Bartholdy Preises“ in Berlin und 1. Preisträger beim Lindberg/Conn Posaunen-Wettbewerb in Valencia. In diesem Jahr war er zudem beim Deutschen Musikwettbewerb in Berlin erfolgreich. Ferderic Belli spielte von 1998 bis 2000 im Bundesjugendorchester und war von 2002 bis 2006 Mitglied in der „Jungen Deutschen Philharmonie“. Seit Oktober 2006 ist Frederic Belli Solo-Posaunist beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg.

Information vom 8. Februar 2008

Das „Kuratorium Brüder-Busch-Preis“ bestimmte den Posaunisten Frederic Belli aus Freiburg, den zweiten Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs, in enger Absprache mit der Münchner Jury, als neuen Brüder-Buschpreisträger. Dem „Kuratorium“ des renommierten Musikpreises gehören neben dem Gebrüder-Busch-Kreis und der Philharmonie Südwestfalen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Siegen, Hilchenbach, Kreuztal und der Gemeinde Erndtebrück sowie der Freundeskreis der Busch-Brüder e. V. an.

Festgelegt wurde jetzt auch der Termin, an dem der 28. Brüder-Buschpreisträger Frederic Belli sein Antrittskonzert mit der Philharmonie Südwestfalen beim Gebrüder-Busch-Kreis geben wird. Er spielt am Donnerstag, dem 25. September 2008, zu Beginn der Spielzeit im Gebrüder-Busch-Theater, aller Voraussicht das Konzert für Orchester und Posaune von Ferdinand David.

Die Musikliebhaber und Fans der Philharmonie Südwestfalen können sich auf das Konzert mit diesem Spitzenmusiker freuen, vor allem auch deshalb, weil nicht eines der klassischen Instrumente (Geige, Klavier, Cello) im solistischen Vordergrund steht, sondern ein, vor allem im Siegerland, sehr beliebtes Blechblasinstrument, die Posaune.

 

2006: Auszeichnung für Mariana Shirinyan


10. Oktober 2007:
Festakt zur Übergabe der Urkunde des 27. Brüder-Busch-Preises (2006) an die Pianistin Marianna Shirinyan


Preisträgerin des 27. Brüder-Buschpreises 2006 ist die in Kopenhagen lebende Pianistin Marianna Shirinyan, die am 10. September 2006 im Finalkonzert von insgesamt drei Finalisten mit dem Vortrag des 4. Klavierkonzertes von Beethoven (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) den 2. Preis erringen konnte.

Im Rahmen einer kleinen feierlichen Zeremonie wurde am 10. Oktober 2007 im Ratssaal der Stadt Hilchenbach die Urkunde für den Brüder-Busch-Preis 2006 an die Pianistin Marianna Shirinyan übergeben (Foto).

Der Brüder-Busch-Preis ist von der Brüder-Busch-Gesellschaft, federführend von Wolfgang Burbach, ins Leben gerufen und 1972 erstmals an Gottfried Schneider, Violine, vergeben worden. Der Preis steht in direkter Verbindung zum Internationalen ADR-Musikwettbewerb in München. Der Preisträger wird auf Empfehlung der jeweiligen dortigen Jury vorgeschlagen und von der Busch-Gesellschaft akzeptiert.

Mit großen Erwartungen war Marianna Shirinyan nach eigenem Bekunden vergangenen Jahr nicht nach München zum Internationalen ARD-Musikwettbewerb gefahren. Nach dem Finalkonzert am 10. September 2006 von insgesamt 3 Finalisten wurde Sie für Vortrag des 4. Klavierkonzertes von Beethoven mit einem hervorragenden 2. Preis ausgestattet. Zusätzlich erhielt Sie den Sonderpreis des Münchner Kammerorchesters und den Publikumspreis.

Überzeugt hat Shirinyan auch den Geschäftsführer des Gebrüder-Busch-Kreises. Hartmut. Kriems fühlte sich in seiner Beurteilung besonders durch den Publikumspreis bestätigt: "Wichtig ist doch, dass das Publikum begeistert ist".

Shirinyan, die aus einer armenischen Künsterfamilie stammt, bedankte sich erkennbar gerührt für die Verleihung des Brüder-Busch-Preises. Sie fühle sich sehr geehrt durch diese Auszeichnung. Zur guten Tradition eines Busch-Preis-Trägers gehört auch ein gemeinsames Konzert zusammen mit der Philharmonie Südwestfalen im Gebrüder-Busch-Theater in Hilchenbach-Dahlbruch. Dieses Konzert fand unter dem Dirigat von Bruno Weinmeister am 11. Oktober 2007 im Gebrüder-Busch-Theater statt.

Biographie

Die 1978 in Armenien geborene Pianistin Marianna Shirinyan macht gegenwärtig ihr Konzertexamen an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Konrad Elser. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe (u.a. in Ettlingen, Gaillard, Barcelona „Maria Canals“ und „Spanish Composers“ in Madrid). 2001 wurde die Pianistin mit dem Förderpreis des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie mit dem Possehl Musikpreis ausgezeichnet. Ihre Studien konnte sie durch Meisterkurse bei Shmuel Ashkenasi, Wolfgang Böttcher, Thomas Brandis, Vladimir Krainev, Karl-Heinz Kämmerling oder Conrad Jansen erweitern. Sie war Stipendiatin der University of San Francisco, Villa Musica Mainz und der Marie-Luise Imbusch und Lutz-E. Adolf Stiftungen. Darüber hinaus kann die junge Künstlerin bereits auf mehrere Rundfunk- und Fernsehaufnahmen zurückblicken.

Seit 1998 hat sie außerdem einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Musikhochschule Lübeck inne. Im September 2003 hat sie nun eine Stelle beim renommierten Esbjerg Ensemble in Dänemark angetreten.

Der Förderpreis für außergewöhnlich begabte junge Musiker wurde 2006 zum 27. Mal verliehen.

Preisträgerin ist die 1978 in Armenien geborene Pianistin Mariana Shirinyan, die in diesem Jahr den 2. Platz im Fach Klavier beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD belegt und dort den Publikumspreis erhalten hat. Das Mitglied des renommierten Esbjerg Ensembles in Dänemark war zuvor bereits bei mehreren internationalen Klavierwettbewerben erfolgreich.

Die offizielle Preisverleihung erfolgt bei ihrem Auftritt in Hilchenbach. Im Herbst 2007 wird Mariana Shirinyan mit Beethovens viertem Klavierkonzert zusammen mit der Philharmonie Südwestfalen die 47. Spielzeit des Gebrüder-Busch-Kreises eröffnen. Herzlichen Glückwunsch!

2005: Auszeichnung für Renate Hupka

Der Förderpreis für außergewöhnlich begabte junge Musiker wurde 2005 zum 26. Mal verliehen.

Die Wahl des Kuratoriums "Brüder-Busch-Preis" fiel in diesem Jahr auf die Hornistin Renate Hupka. Die 25-jährige belegte in diesem Jahr den 2. Platz unter 34 Bewerbern im Fach Horn beim 54. Musikwettbewerb der ARD. Der Stipendiat der Orchester-Akademie der Staatskapelle Berlin und des Berliner Philharmonie Orchesters war zuvor bereits bei mehreren internationalen Musikwettbewerben erfolgreich. Seit Oktober ist Renate Hupka "Erste Solohornistin" des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover.

Die Preisträgerin wird sich im Herbst 2006 bei einem gemeinsamen Konzert mit der Philharmonie Südwestfalen im Gebrüder-Busch-Theater dem heimischen Publikum vorstellen. Dann erfolgt auch die offizielle Preisverleihung. Herzlichen Glückwunsch!

2004: Auszeichnung für Pirmin Grehl

Der Förderpreis für außergewöhnlich begabte junge Musiker wurde 2004 zum 25. Mal verliehen, erstmals vom Kuratorium "Brüder-Busch-Preis". 

Preisträger ist der Flötist Pirmin Grehl, der in diesem Jahr den 2. Platz im Fach Flöte beim 53. Musikwettbewerb der ARD belegt hat. Der Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes war zuvor bereits bei mehreren internationalen Musikwettbewerben erfolgreich.

Die offizielle Preisverleihung erfolgt vor einem der nächsten Konzerte der Philharmonie im Gebrüder-Busch-Theater. Bis zum Auftritt des Preisträgers wird sich das Publikum aber bis zur Saison 2005/2006 gedulden müssen. Herzlichen Glückwunsch!

2003: Auszeichnung für Olivier Patey

Erstmals ist ein Nachwuchsmusiker aus dem europäischen Ausland mit dem von der Brüder-Busch-Gesellschaft in Hilchenbach gestifteten Brüder-Busch-Preis ausgezeichnet worden. Den Förderpreis für außergewöhnlich begabte junge Musiker, wurde 2003 zum 24. Mal verliehen.

Preisträger ist der 22 Jahre alte Klarinettist Olivier Patey aus Frankreich.  In seinem Wettbewerbsfach war er Bester von 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 24 Ländern. Die offizielle Preisverleihung erfolgt am 18.10.2003 im Gebrüder-Busch-Theater.  Herzlichen Glückwunsch!

2002: Auszeichnung für Matthias Rácz

Den von der Brüder-Busch-Gesellschaft in Hilchenbach gestifteten Brüder-Busch-Preis für außergewöhnlich begabte junge Musiker, wurde 2002 zum 23. Mal verliehen. Preisträger ist der Fagott-Spieler Matthias Rácz.  Herzlichen Glückwunsch!
 

2001: Auszeichnung für Annette von Hehn

Der von der Brüder-Busch-Gesellschaft in Hilchenbach gestifteten Brüder-Busch-Preis, ein mit 5.000 DM dotierter Förderpreis für außergewöhnlich begabte junge Musiker, wurde 2001 zum 22. Mal verliehen. Preisträgerin ist die 23 Jahre alte Geigerin Annette von Hehn aus Berlin.

Die Auszeichnung erfolgte auf Empfehlung der Jury des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, der im September in München stattfand. Von 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 17 Ländern im Wettbewerbsfach "Violine" wurde Annette von Hehn mit dem zweiten Preis ausgezeichnet (Ein erster Preis wurde nicht vergeben!).

Die offizielle Preisverleihung erfolgte am 30. Oktober 2001 im Gebrüder-Busch-Theater. Annette von Hehn nahm den Preis persönlich in Empfang. Im nächsten Jahr wird sie wieder nach Dahlbruch reisen - diesmal, um gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Südwestfalen zu konzertieren.

Ein Höhepunkt, auf den man sich jetzt schon freuen kann. Herzlichen Glückwunsch!

 

Die bisherigen Busch-Preisträger im Überblick

Der Preis wurde bis 2009 30-mal an insgesamt 35 Preisträgerinnen und Preisträger vergeben. Dabei sind die drei namentlich erwähnten Mitglieder des Leipziger Streichquartetts mitgezählt.

Auf Instrumente verteilt ergibt sich: Klavier 5mal (davon 2mal im Duo), Violine 4mal, Cello 4mal, Viola 3mal, Oboe 3mal, Horn 2mal, Flöte 2mal, Orgel/Cembalo 1mal, Gesang 1mal, Fagott 1m,al,  Streichquartett 1mal, Klarinette 1mal, Trompete 1mal, Bratsche 1mal, Posaune 1mal und Harfe 1mal.

Die Preisträger im Überblick:
1. Gottfried Schneider 1972 Violine
2. Jürgen Besig 1974 Violine/Klavier
2. Dieter Lallinger 1974 Klavier/Violine
3. Wolfram Christ 1976 Viola
4. Georg Faust 1977 Violoncello
5. Christian Brunnert 1978 Violoncello/Klavier
5. Mathias Weber 1978 Klavier/Violoncello
6. Dr. Ludger Lohmann 1979 Orgel/Cembalo
7. Klaus Becker 1981 Oboe
8. Ulrike Kuckuck-Schäfer 1982 Violoncello
9. Barbara Westphal 1983 Viola
10. Christian Tetzlaff 1984 Violine
11. Fabian Menzel 1986 Oboe
12. Ursula Kunz-Menke 1988 Gesang (Alt)
13. Susanne Grützmann 1989 Klavier
14. Matthias Moosdorf 1991 Streichquartett
- Andreas Seidel, 1. Violine
- Tilmann Büning, 2. Violine
- Ivo Bauer, Viola
15. Wolfgang Bauer 1993 Trompete
16. Markus Frank 1994 Horn
17. Sabine Kittel 1995 Flöte
18. Stefan Schilli 1996 Oboe
19. Niklas Eppinger 1998 Violoncello
20. Severin von Eckardstein 1999 Klavier
21. Danuta Waskiewicz 2000 Viola
22. Annette von Hehn 2001 Violine
23. Matthias Rácz 2002 Fagott
24. Olivier Patey 2003 Klarinette
25. Pirmin Grehl 2004 Flöte
26. Renate Hupka 2005 Horn
27. Marianna Shirinyan 2006 Klavier
28. Frederic Belli 2007 Posaune
29. Sergey Malov 2008 Bratsche
30. Ruriko Yamamiya 2009 Harfe
31. Gen Yokosaka 2010 Cello
32. Ferenc Mausz 2011 Trompete
33. Sumi Hwang 2012 Gesang (Sopran)