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Altenberg & Stahlberg e.V

Auszeichnung mit dem 2. Platz beim Zukunftspreis 2019 »Ehrenamt 4.0: engagiert - digital - gestalten«

Der Kreis Siegen-Wittgenstein hatte den diesjährigen Zukunftspreis im Februar unter dem Motto „Ehrenamt 4.0: engagiert – digital – gestalten“ ausgeschrieben. 21 Projekte hatten sich darum beworben. „Der Mensch soll und muss natürlich auch in Zukunft immer im Mittelpunkt stehen“, machte Landrat Andreas Müller deutlich, „Digitalisierung hat aber das Potenzial uns allen das Leben leichter zu machen – auch im Ehrenamt“.

Der Zukunftspreis ist ein Ehrenamtspreis, den der Kreis Siegen-Wittgenstein regelmäßig unter wechselnden Schwerpunktthemen vergibt.

Großer Erfolg: 2. Platz für das Projekt des Altenberg &Stahlberg e. V.

Auch der Verein Altenberg & Stahlberg e.V., der unter anderem in Müsen das Stahlbergmuseum betreibt, hatte sich mit dem eigenen Projekt “Virtualisierung eines Bergwerks aus dem frühen 18. Jahrhundert“ um den Zukunftspreis beworben.

Eine Jury hat entschieden, wer die Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro erhalten wird. Diese setzte sich aus Landrat Andreas Müller, den stellvertretenden Landrätinnen Jutta Capito und Waltraud Schäfer, Karl-Ludwig Bade, stellvertretender Landrat, Annette Scholl, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft- und Regionalentwicklung sowie Thiemo Rosenthal, Leiter des Referates für IT, Digitalisierung und Bevölkerungsschutz des Kreises Siegen-Wittgenstein, Steffen Löhr, Amt für IT und Digitalisierung des Kreises Siegen-Wittgenstein und  Prof. Dr. Hildegard Schröteler von-Brandt, Universität Siegen, Department Architektur, zusammen.

Die Preisverleihung und Bekanntgabe aller Gewinner fand am 2. Juli im Kulturhaus Lÿz in Siegen statt und der Hilchenbacher Verein hatte allen Grund zur Freude.

Silbererzbergwerk des 18. Jahrhunderts virtuell befahrbar machen

Auf dem zweiten Platz landete der Verein Altenberg und Stahlberg e.V. aus Müsen. Herzlichen Glückwunsch!

Die Gruppe hat begonnen, ober- und unterirdischen Anlagen des Müsener Reviers durch einen 3D-Laserscan für immer digital zu "konservieren". Langfristiges Ziel ist es, ein Silbererzbergwerk des 18. Jahrhunderts in seiner Gesamtheit mit Abbauen, Stollen und Schächten zu erfassen und für die Öffentlichkeit virtuell befahrbar zu machen.

„Durch das Projekt wird eindrucksvoll deutlich, welche Potentiale Digitalisierung für die Kultur und die Geschichte bietet“, sagte die stellvertretende Landrätin Jutta Capito bei der Würdigung des Preisträgers. Der Altenberg & Stahlberg e. V. erhält für den zweiten Platz ein Preisgeld von 1.500 Euro. Zu den ersten Gratulanten gehörte der Hilchenbacher Bürgermeister Holger Menzel.


Mehr zum Wettbewerbsbeitrag des Vereins Altenberg & Stahlberg e. V.

1. Platz für ein "Digitales Ehrenamts-Café"

Die Dorfgemeinschaft Arfeld hat mit ihrem Projekt „Digitales Ehrenamts-Café mit nachhaltigen Produkten“ beim Zukunftspreis des Kreises Siegen-Wittgenstein 2019 den 1. Platz belegt. Andreas Müller würdigte vor allem den „Support“-Gedanken des Ehrenamts-Cafés: „Die Jüngeren nehmen die Älteren an die Hand – die Generationen kommen miteinander ins Gespräch und Digitalisierung wird für alle erlebbar“.

Rückblick: 21 Bewerbungen um Zukunftspreis „Ehrenamt 4.0: engagiert – digital – gestalten“

„Ganz offensichtlich sehen viele Vereine und Initiativen für sich bereits die Chancen, die die Digitalisierung auch für das ehrenamtliche Engagement bietet. Denn die große Zahl und das weite Spektrum der Projekte, die für den Zukunftspreis 2019 eingereicht worden sind, haben mich überrascht und zugleich begeistert!“ sagt Landrat Andreas Müller.

Andreas Müller hatte den diesjährigen Zukunftspreis des Kreises Siegen-Wittgenstein unter dem Motto „Ehrenamt 4.0: engagiert – digital – gestalten“ ausgeschrieben. Gesucht wurden Projekte, die digital oder mit digitaler Unterstützung umgesetzt werden und das ehrenamtliche Engagement fördern. Einsendeschluss war Ende Mai. Insgesamt 21 Wettbewerbsbeiträge wurden eingereicht.

„Was mich besonders begeistert, ist die große Spannbereite der Vereine und Initiativen, die sich in diesem Jahr am Zukunftspreis beteiligen: von Dorfgemeinschaften und Heimatvereinen über Fördervereine zum Beispiel von Feuerwehren oder eines Freibades bis hin zum ADFC, einer Kirchengemeinde, einem Fußballverein und der Telefonseelsorge“, sagt der Landrat. Und genauso breit gefächert sind auch die eingereichten Projekte: „Vom Freifunk über ein Infoboard, ein Digitales Dorfinformationssystem oder eine Digitale Dorf.Mitte bis hin zu einer Connect App für Feuerwehren oder die Digitalisierung von Zeitzeugnissen.“