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Carl-Kraemer-Realschule

Aufbrechen – Gemeinsam einen neuen Weg gehen!

Dieses Motto hat seit der Gründung der Hilchenbacher Realschule im Jahr 2003 nicht an Bedeutung verloren. Mit über 400 Schülerinnen und Schülern und rund 20 Lehrerinnen und Lehren haben wir die Aufbauphase unserer Schule abgeschlossen. In dieser Zeit haben wir ein Konzept erarbeitet, das einen deutlich neuen Wegin der Hilchenbacher Schullandschaft erkennbar werden lässt.

In engem Zusammenhang mit dem Namensgeber unserer Schule, Carl Kraemer (1873-1951), der sich als Hilchenbacher Bürger in besonderer Weise als Tierschützer verdient gemacht hat, ist in unserem Schulprogramm der Schwerpunkt unserer Arbeit, die Verantwortung für das Leben von Mensch, Tier und Natur verankert. Als verlässliche Partner für Schüler und Eltern vermitteln wir unseren Schülern durch einen engen Bezug zur Wirtschaftswelt die Basis für eine gründliche Ausbildung, die sie befähigt, auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können.

Unsere Aufgabe ist es, hierfür die notwendigen fachlichen Kompetenzen und Grundlagen für den sozialen Umgang miteinander zu vermitteln. Wir verstehen Schule als einen Ort des Lebens und des Lernens.

Unsere Schule verfügt über ausreichend Platz und dank der umfangreichen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen über moderne, funktionale Klassen- und Fachräume, die auf die Anforderungen einer Realschule abgestimmt sind.

Zusätzlich zum Klassenunterricht - alle Klassen haben eine optimale Unterrichtsversorgung – bieten wir an vier Nachmittagen ein breit gefächertes Nachmittagsangebot, das durch Landesmittel zur Ganztagsoffensive NRW gefördert wird. Die Schülerinnen und Schüler wählen nach ihren Begabungen und Interessen aus, an welchen Arbeitsgemeinschaften sie teilnehmen wollen, die in den Bereichen Kunst, Musik, Sport, Technik, Computer auf unterschiedliche Interessen eingehen und besondere Begabungen fördern.

In der Mittagspause in der Zeit von 13.00 bis 14.00 Uhr besteht die Möglichkeit ein warmes Mittagessen einzunehmen, in speziellen Betreuungsgruppen die Hausaufgaben zu erledigen oder durch sportliche, musische oder spielerische Angebote Erholung zu finden.

Übergang zur weiterführenden Schule

Für die weitere Schullaufbahn Ihres Kindes benennt die Grundschule in ihrer Empfehlung die Schulform, die bei Abwägung aller Kriterien für Ihr Kind geeignet erscheint. Das bedeutet, dass bei der Wahl der weiterführenden Schule eine von Fachleuten erstellte Prognose zugrunde gelegt wird, die sich nach unserer Erfahrung in der Regel bestätigt. Die Verpflichtung aller Schulformen zu verstärkter individueller Förderung soll gewährleisten, dass der eingeschlagene Weg bei der Bereitschaft zu konstruktiver Zusammenarbeit  erfolgreich sein kann. Die Entscheidung, welche Schule die richtige ist, liegt bei den Eltern. Folgende Informationen sollen Ihnen helfen, die richtige Wahl für Ihr Kind zu treffen:

Erprobungsstufe

In der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6) werden die Schülerinnen und Schüler mit den Arbeitsweisen der Realschule vertraut gemacht. Sie gewinnen einen Zugang zu den Traditionen unserer Kultur und den vielfältigen Erscheinungen in der Natur über einen planvollen wissenschaftsorientierten Fachunterricht mit stark praxis- und handlungsorientierten Komponenten.

Fördern und fordern

Zur Situation der Carl-Kraemer-Realschule seit dem Schuljahr 2011/12

Mit der Entscheidung des Schulträgers, die Hauptschule in Dahlbruch zu schließen, besteht für Schülerinnen und Schülern mit Hauptschulempfehlung die Möglichkeit, während der Erprobungsstufe an der Realschule durch verstärkte individuelle Fördermaßnahmen die Anforderungen der Realschule zu erreichen. Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 gibt es für Schülerinnen und Schüler, die nach der Erprobungsstufe die Realschule verlassen müssten, die Möglichkeit, ab der Klasse 7 einen Hauptschulbildungsgang zu besuchen. 

Das Förderkonzept der Carl-Kraemer-Realschule sieht Fördermaßnahmen nach den Grundsätzen des eigenständigen Lernens vor, das gekennzeichnet ist durch

  • Diagnostik
  • Erarbeitung von individuellen Förderplänen
  • Förderung des selbstverantwortlichen Lernens durch eigenständige Wahl der Arbeitsmaterialien
  • Evaluation der Arbeitsergebnisse anhand von Lösungsblättern
  • Selbsteinschätzung des Lernprozesses anhand von Feedbackbögen
  • Überprüfung und Fortschreiben der Fördermaßnahmen durch den Lehrer
  • Schüler helfen Schülern

Schwerpunkte unseres Förderkonzepts:

Binnendifferenzierung

In heterogenen Lerngruppen sind Maßnahmen unverzichtbar, um den Stärken und Schwächen der Schüler gerecht werden zu können. Alle Klassen müssen mit zusätzlichen Arbeitsmaterialien ausgestattet sein, die das Lerntempo und unterschiedliche Lernzugänge der Schüler berücksichtigen. Für große Lerngruppen ist der Einsatz von Lehrerteams vorgesehen.

Förderunterricht

Im Rahmen der Ergänzungsstunden erhalten alle Schüler der Jahrgänge 5 und 6 ein bis zwei  Förderstunden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch pro Woche, die im Stundenplan nach der Konzeption eines Förderbandes oder als Zusatzangebot am Nachmittag angelegt sind. Das bedeutet, dass die Schüler gemäß der Vorgaben auf ihren Förderplänen selbstständig an ihrem jeweiligen Förderbedarf arbeiten.
Die individuellen Förderpläne werden aufgrund von Defiziten, die in Klassenarbeiten auftreten sowie systematisch anhand des Konzeptes zur Lese- und Schreibförderung erstellt.

Hausaufgabenbetreuung

Schwächere Schüler und Schüler, deren Lernfortschritt aufgrund von fehlender Betreuung der Hausaufgaben am Nachmittag gefährdet ist, werden zur Teilnahme an einer pädagogisch angeleiteten Hausaufgabenbetreuung verpflichtet.

Der Unterricht wird nach den Richtlinien und Lehrplänen der APO SI für die Realschule durchgeführt.

Die Realschule verlangt nur eine Fremdsprache, bietet aber bereits ab Klasse 6 Französisch als zweite Fremdsprache an.
In der Neigungsdifferenzierung ab Klasse 7 kann nach eingehender Beratung durch Lehrer und Eltern gewählt werden, welcher Schwerpunkt den Interessen und Begabungen entspricht. Für den weiteren schulischen Weg kann Französisch fortgesetzt oder aber Technik, Biologie oder Sozialwissenschaften gewählt werden. Bereits hier werden Weichen für berufliche Wege gestellt. Die enge Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben, insbesondere mit unserem Kooperationspartner SMS-Demag, ermöglicht unseren Schülern bereits frühe Erfahrungen mit den Anforderungen der Berufswelt.

In der Sekundarstufe I der Realschule gibt es nach wie vor 6 Schuljahre, das heißt mehr Zeit zum Lernen. Im Gymnasium dagegen muss der gleiche Stoff in nur fünf Jahren mit einem sehr kompakten Stundenplan bis in den Nachmittag hinein absolviert werden. Das Schulgesetz sieht vor, die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen zu verstärken. Schüler mit „guten“ Leistungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik können ohne Probleme zum Gymnasium wechseln. Darüber hinaus bietet sich ein breites Spektrum von Ausbildungswegen mit speziellen beruflichen Ausrichtungen an.

Wahlpflichtunterricht und Ergänzungsstunden

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Unterrichtsfächern tragen ergänzende Unterrichtsangebote  dazu bei, dem Anliegen der individuellen Förderung  besonders im künstlerisch – musischen sowie im technischen Bereich gerecht zu werden. So haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 die Wahl zwischen einem musischen Angebot, in dem sie zusammen mit ihren Mitschülern ein Instrument erlernen können. Sie bilden eine „Bläserklasse“, die bereits nach relativ kurzer Zeit im Orchester musiziert.

Parallel dazu werden handwerklich-technisch interessierte Schülerinnen und Schüler in der „Technikklasse“  gefördert. Neben praktischem Arbeiten bekommen sie durch das Bauen von Miniaturbausätzen und Arbeiten mit dem Roboter sowie durch eine fundierte Grundausbildung im Bereich Informatik bereits einen Einblick in Zusammenhänge der Arbeitswelt.

Verbindung von Unterricht und Erziehung - das Zentrum des Bildungsauftrages.

Erziehung ist keine Beigabe zum Unterricht, sondern integrierter Bestandteil desselben. Das gemeinsame Entwickeln und Einhalten von Regeln, die verbindlich für Lehrer und Schüler gelten, helfen den Schülern, eigene Werturteile zu finden und den Lebensraum Schule gemeinsam zu gestalten. In diesem Zusammenhang kommt es uns auch besonders auf die Zusammenarbeit mit den Eltern an. Der erziehende Unterricht zielt auf die Entfaltung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler, er gibt Raum für selbstständiges Lernen, verdeutlicht Konflikte und zeigt Kompromisse auf. Dieses Ziel erreichen wir durch das systematische Einüben und Trainieren von bewährten und neuen Lernmethoden, die den unterschiedlichen Lerntypen der Schüler entsprechen.

Über die Schwerpunkte unserer Arbeit und die Art unseres Zusammenlebens kann ein Besuch in unserer Schule helfen. Kommen Sie und sehen Sie, wie wir arbeiten und welche Möglichkeiten die Carl-Kraemer–Realschule Ihrem Kind bietet. Falls Sie Interesse an einem Beratungsgespräch haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit der Schulleitung.

Seit Juni 2013: Berufswahlsiegel

Im Juni 2013 ist die Carl-Kraemer-Realschule aufgrund ihrer Arbeit für eine herausragende Berufsorientierung mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet worden. Ein Beleg für die zukunftsfähige Bildung, die die Schülerinnen und Schüler hier erhalten.

Eine plakative Übersicht über die Angebote der Carl-Kraemer-Realschule steht Ihnen als Download zum Herunterladen zur Verfügung.

Besuchen Sie auch die Homepage der Schule, um sich zu informieren!

Weitere Informationen: