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Ferienspiele in Hilchenbach

Mit den Amseln fliegen lernen in der Stadtbücherei Hilchenbach

Zwei weitere Veranstaltungen der Stadtbücherei Hilchenbach im Rahmen der Ferienspiele für Kinder, die gerne schöne Geschichten hören und gerne malen, haben trotz Sommerhitze auch diesmal wieder Anklang bei einigen Kindern und Jugendlichen gefunden: „Die bunten Farben der Märchenwelt“. An zwei Freitagnachmittagen, einmal am 29. Juli auf 6 bis 9-jährige und einmal am 5. August auf 10 bis 14-jährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugeschnitten, entführte die Sozialpädagogin und Kunsttherapeutin Beate Welling die vielen lese- und mallustigen Ferienkinder, die in die Wilhelmsburg gekommen waren, in die bunte Märchenwelt, um ihre Phantasie anzuregen und sie mit ausgesuchten, wunderlichen Geschichten zu erfreuen.

Für die 6 bis 9-jährigen gab es diesmal „Frau Meier, die Amsel“ von Wolf Erlbruch zu hören: Frau Meier, die sich immer viel zu viele Sorgen macht, findet ein Amselküken, das aus dem Nest gefallen ist, zieht es liebevoll groß und weil sie der Amsel am Ende natürlich auch das Fliegen beibringen will, lernt sie selber dann so allerlei, was ihr netter, gleichmütiger Mann nicht ahnt…

Schöne Bilder zu dieser witzig-nachdenklichen Geschichte haben die jungen Zuhörer/-innen und Künstler/-innen gemalt.

Die 10 bis 14-jährigen Kinder und Jugendlichen hörten die Geschichte vom „Mondsee“, der so heißt, weil der Mond ab und zu darin ein Bad nimmt. Deshalb bedeckt der in allen Farben schillernde Mondstaub die Ufer des Sees. Das sieht wunderschön aus, aber niemand außer Borka kennt dieses Geheimnis und weiß, wo der Mondsee sich befindet! Auch hier sind bemerkenswert gute Zeichnungen entstanden. Kein Wunder, wenn „die bunten Farben der Märchenwelt“ so schön schillern…

Einen kleinen Strauß frische, bunte Blumen bringt Beate Welling immer für den gemeinsamen Arbeitstisch mit; diesmal gab es Blumen in Gelb und Weiß für die jüngeren, Blumen in schönstem Lila-Blau für die älteren Teilnehmerinnen, sogar die Sonne schien in die Fenster und schaute zu, was für Bilder entstanden sind. Alles in allem war dies ein anregendes und ungewöhnliches Ferienangebot.