Seiteninhalt

Skiverein Lützel informiert

Nachricht vom 29. Juni 2018 (Bericht vom Skiverein):

Rollskirennen vom SV Lützel

Der Skiverein (SV) Lützel veranstaltet am 30. Juni 2018 sein eigentlich schon traditionelles Rollskirennen. Diesmal auf neuer Strecke und mit der Möglichkeit auf ein außergewöhnliches Training.

Bereits Mitte der 90er Jahre veranstaltete der SV Lützel Wettkämpfe auf den schnellen Rollen. Zu Beginn hatte man sich die wunderschöne Breitenbach-Talsperre im Hilchenbacher Ortsteil Allenbach ausgesucht. Dort wurden über die Jahr verschiedene Wettkampfformen, bis hin zur Deutschen Meisterschaft auf der Langdistanz ausgetragen.

Der immer schlechter werden Asphalt und das später, gastronomisch genutzte Wärterhaus an der Staumauer, machte die Durchführung von Wettkämpfen an der Talsperre immer schwieriger.

Im Zuge der Suche nach alternativen Wettkampfstrecken veranstaltete der Skiverein unter anderem im Ortsteil Helberhausen zwei Bergläufe.

Mit dem Ziel, zumindest einen Teil, der Wettkämpfe im Ort Lützel selbst durchzuführen, wurde 2008 zum ersten Mal ein Bergsprint im klassischen Stil, direkt in der Ortsmitte durchgeführt.

Letztes Jahr gab es dann, neben dem Bergsprint, den Probelauf auf neuer Skating-Strecke mit Start und Ziel am Ortsrand von Lützel.

Die unter Radfahrern und Ausflüglern bekannte Eisenstraße diente früher zum Abtransport von Holz, welches zur Eisenverhüttung auf ihr ins Tal gebracht wurde. Seit letztem Jahr dienen, zumindest die ersten vier Kilometer, also auch als Wettkampfstrecke für Rollskiwettkämpfe.

Bis auf den Bereich der Siedlung Lützel, hier soll noch der Kanal gemacht werden, hat sie einen top Belag und bietet durch vielen Kurven und immer leichtem auf und ab viel Abwechslung.

Los geht es für die Rolleure um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Pickhan, gleich an der Mündung der Eisenstraße.

Im Anschluss steht dann, der oben schon erwähnte, Bergsprint im klassischen Stil an. Hier wird der Ahornweg, quasi vom Bahnhof Lützel, bis zur Bundesstraße, unter die Rollen genommen. Ab 17.00 Uhr erstmal in der Qualifikation gegen die Uhr. Im Anschluss dann Mann gegen Mann beziehungsweise Frau gegen Frau.

Für den Sonntag nutzen die Lützeler Sportfreunde die Veranstaltung Siegtal-Pur für ein Training der besonderen Art.

Bei Siegtal-Pur wird quasi das gesamte Siegtal von Netphen bis nach Siegburg am Rhein für den Straßenverkehr gesperrt. Dieses Jahr fehlen zwar, aufgrund einer Baustelle, die letzten sechs Kilometer bis zur Quelle, aber durch die Tunnel und die zu befahrende Stadtautobahn, bleiben die restlichen 120 Kilometer nicht weniger attraktiv.

Angedacht ist, dass die Sportler, von den Lützler Vereinsmitgliedern mit Bussen zu unterschiedlichen Startpunkten gebracht werden, um dann, in kleinen Gruppe, das Siegtal rauf zu rollen. Hierzu wäre eine Anmeldung mit der gewünschten Streckenlänge zur besseren Planung hilfreich.

Der SV Lützel und all seine Helfer freuen sich auf möglichst viele Teilnehmer.

PS: Angemeldet ist bereits Langlauf Weltcupstarter und Gewinner des König-Ludwig-Laufs 2017, Max Olex, vom SC Garmisch-Partenkirchen.

Folgende Straßen und Bereiche sind während der Veranstaltung Betroffen:

  • 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr Sperrung Eisenstraße Landesstraße L722 im Bereich Abzweig B62 und Wanderparkplatz „Kramers Wiese“ die Zufahrt zum Forsthaus Hohenroth ist von Seite Benfe möglich.
  • 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Sperrung Ahornweg in Lützel  im Bereich zwischen Abzweig Bundesstraße B62 und Lützel Bahnhof.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgenden

Für Rückfragen steht Harald Treude vom SV Lützel gerne unter der 0172 8427832 zur Verfügung.

Nachricht vom 19. Januar 2018 (Bericht vom Skiverein):

Propp knapp am Toursieg in Ramsau vorbei

Treude Brüder gut platziert beim Profirennen in Seefeld

Am vergangenen Wochenende waren die heimischen Marathon-Skilangläufer sehr erfolgreich unterwegs. Der Erndtebrücker Jurij Propp war zur Tour de Ramsau an den Dachstein gereist. Dort stand ein 3-Tages Event auf dem Programm. Bereits am Freitag mussten die Langläufer zum Prolog über zwei Kilometer antreten. Dort konnte Propp wie gewohnt stark auftreten und wurde mit nur 4,4 Sekunden Rückstand 6ter. Am zweiten und dritten Tag standen jeweils ein Massenstart Rennen über 30 Kilometer, Samstag in der klassischen Technik und Sonntag in der freien Technik auf dem Programm.

Beim „Klassiker“ am Samstag schrammte Propp, mit Platz 4, zwar knapp am Podium vorbei, übernahm aber in der Gesamtwertung mit 50 Sekunden Vorsprung die Führung, da die Besserplatzierten für den Prolog nicht an den Start gingen und somit für die Gesamtwertung keine Rolle spielten. Die Führung von gut 50 Sekunden auf Platz 2 und 1 Minute 18 Sekunden auf Platz 3 galt es am Sonntag zu verteidigen. Aber ausgerechnet der zu diesem Zeitpunk drittplatzierte Daniel Debertin konnte sich mit einem weiteren Mitstreiter von dem Erndtebrücker lösen. Die Ziellinie überquerte Jurij Propp am Ende erneut als Vierter. Wichtig für die Gesamtwertung war aber der Vorsprung, den Debertin auf Propp raus gelaufen hatte. Auf den 30 schweren Kilometern waren es 1 Minute 20 Sekunden und damit 2 Sekunden mehr als Propp bis dahin als Polster mit auf den Weg genommen hatte. Ein starker zweiter Platz für Jurij Propp nach drei Wettkampftagen in Ramsau.

„Nur“ einen Wettkampftag hatte währenddessen die weitere Langlauftruppe aus der Region, die sich auf den Weg nach Seefeld gemacht hatten. Dort fand der Kaiser-Maximilian-Lauf statt. Auf der „kurzen“ Strecke über 30km wurde Johannes Hollenstein vom SK Wunderthausen, mit einer Laufzeit von 1 Stunde 38 Minuten 27 Sekunden starker 12ter. Burkard Hoffmann aus Westfeld wurde 32ter. Die lange Strecke über 60 Kilometer zählt zur Vissma-Ski-Classic-Serie und damit zur Profiserien der Langstrecken-Skilangläufer. Jürgen und Harald Treude vom SV Lützel stellten sich der starken Konkurrenz. Dabei waren, neben den Profis, vor allem die Anstiege rauf zur Wildenmoosalm eine echte Herausforderung. Zumal beide Treudes, ohne Steigwax auf die 60 Kilometer lange Strecke von Seefeld nach Unterleutasch und zurück gegangen waren. Das heißt die rund 900 Höhenmetern mussten nur mit Doppelstockschüben bewältigt werden. Nach 3 Stunden 2 Minuten 50 Sekunden überquerte Harald als 74er die Ziellinie. Jürgen erlief sich nach 3 Stunden 12 Minuten 25 Sekunden Platz 88.

Nachricht vom 22. Juli 2016 (Bericht und Foto vom Skiverein):

Heimische Rollskisportler „erklimmen“ den Ahornberg in Seiffen und sprinten rund um den Wasserturm in Mannheim.

Bereits vor 14 Tagen standen die traditionellen Rollski-Bergläufe in Seiffen an. Hier galt es auf unterschiedlichen Streckenlängen und in unterschiedlichen Stilarten den Seiffener Ahornberg zu erklimmen.

Tina Willert und Harald Treude, beide vom SV Lützel überzeugten sowohl beim Skaten als auch in der klassischen Technik.

Den Tagessieg bei den weiblichen Teilnehmerinnen konnte Tina Willert, im Skatingrennen am Samstag, noch nicht verbuchen. Hier war die Juniorin Anna Rockstroh aus Tresen schneller. Die Revanche aber erfolgte am Sonntag im klassischen Stil. Hier war es Tina Willert, die nicht zu schlagen war. Mit über 50 Sekunden Vorsprung holte sie so den Tagessieg.

Noch einen Hauch besser machte es Harald Treude vom SV Lützel. In beiden Rennen setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und konnte gleich zwei Siege auf dem Ahornberg feiern.

Für Jurij Propp vom TUS Erndtebrück lief es nicht nach Plan. Beim Skatingrennen hatte ihn das hohe Anfangstempo etwas überrascht, sodass er gleich zu Beginn den Anschluss zur Spitze verlor. Dies sollte ihm beim Klassik-Rennen über 7 Kilometer nicht passieren. Hellwach folgte er jeder Tempoverschärfung, wurden dann aber durch einen technischen Defekt an der Rücklaufsperre zurück geworfen. Das ist wie, wenn du im Winter verwachst hast, resümierte er im Ziel.

Nur eine Woche später wurde um den Ehrenpreis der Stadt Mannheim, beim „Sport und Spiel am Wasserturm“, gesprintet.

Für den Westdeutschen Skiverband standen Jurij Propp und Harald Treude am Start. Je 6x und immer im Wechsel, musste der Wasserturm auf dem 1,1km langen Kurs umrundet werden.

Nach dem Blick in die Startliste war schnell klar, dass von Anfang an aufs Tempo gedrückt werden musste. Denn das Siegerteam vom Vorjahr, aus Sachsen, hatte auch wieder gemeldet. Mit Christian-Alexander Schmidt als Schlussläufer hatten sie einen ganz schnellen Mann auf den letzten Metern.

Doch mit dem Team Skiverband Rheinland hatten die WSV Sportler Propp und Treude einen Verbündeten. Das Tempo blieb mit 40 km/h pro Runde hoch und die Sachsen bekamen die erhofften Schwierigkeiten. Nach erfolgreichem Angriff von Jurij Propp in Runde fünf, musste der Lützler Treude „nur“ noch den Vorsprung ins Ziel retten. Drei Sekunden vor den Rheinländern stoppte die Uhr für unsere heimischen Jungs.

Nachricht vom 22. Juni 2016 (Bericht und Fotos vom Skiverein):

Meisterschaftstitel ging nach Lützel

In Radeburg bei Dresden wurden im Juni die deutschen Meister im Rollski gekürt. Die Titel bei Damen und Herren sicherten sich Tina Willert vom SV Lützel und Lars Hänel.

Die deutschen Meisterschaften starteten am Sonntagmorgen bei Kaiserwetter mit einem Prolog über 4,5 Kilometer im Einzelstart. 232 Teilnehmer, teils auch Starter aus Tschechien, Polen und Frankreich gingen dabei ins Rennen. Am Ende konnte sich Tina Willert vom SV Lützel die beste Ausgangsposition bei den Damen für das folgende Jagdstartrennen erkämpfen.

Nach den Schülerrennen schlug die Stunde der Verfolgung: Die Schnellsten des Prologs starten zuerst. So gingen um 12.30 Uhr zur besten Mittagszeit die Jugend, die Junior(inn)en sowie die Damen und die Herren ab 51 auf die Strecke über 15km. Dieses Rennen sollte zum technisch Anspruchsvollsten des Tages werden. Pünktlich zum Start setzte Gewitterregen ein, der die Strecke sofort extrem rutschig machen sollte. Eine Reihe von Stürzen waren die unerfreuliche Folge, die aber glücklicherweise alle glimpflich ausgingen. Der Sanitätsdienst des DRK machte seine Sache gut und sorgte dafür, dass bei der Siegerehrung ein kleiner Eindruck von Lazarett nicht zu vermeiden war.

Die Strecke, ein 1,5km langer Rundkurs musste von den Athleten zehn mal absolviert werden. Schon in der ersten Runde reihte sich Tina Willert in die Gruppe der Sturzpiloten ein. Durch die kurvige Strecke war die Rutschgefahr noch höher wie ohnehin schon und so kam es, dass in der letzen Kurve vor dem Start/Ziel Durchlauf das unvermeidliche passierte. Statt einer Linkskurve zu folgen ging es geradeaus gegen den Bordstein und auf den Asphalt. Mit einem schrecken und kleinen Kratzern schnell wieder aufgerichtet ging das Rennen weiter, nun jedoch mit einem vorsichtigeren Tempo.

Willert konnte ihre Führungsposition verteidigen und sich souverän den deutschen Meistertitel mit einer Zeit von 48:51min sichern. Für Vizemeisterin Sabine Löschke (TSV Leuna) stoppte die Zeit bei 51:13min, das Podium komplettierte Cindy Kolbe vom SV Trebsen (51:32min). Der Titel der Damen war der einzige der den Freistaat Sachsen verließ.

Bereits am Samstag standen im Zentrum von Radeburg Sprintrennen über 200 Meter auf dem Programm. Diese zählten zwar nicht zur deutschen Meisterschaft wurden aber von Sportlern und Zuschauern sehr gut angenommen. Bei den Damen und Herren waren Christian Schmidt und Tina Willert erfolgreich. Beide liefen im Prolog die schnellste Zeit und konnten sich in den anschließenden KO-Rennen Mann gegen Mann und Frau gegen Frau durchsetzen.

Mit zwei Tagessiegen wurde Willert auch zur Siegerin des Wochenendes geehrt. Ein Glaspokal gestiftet vom Freistaat Sachsen wurde den Sportlern überreicht, die in der Summe an beiden Tagen in ihren Startgruppen die besten Ergebnisse erzielt haben.