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Freiwillige Feuerwehr Hilchenbach

Passend zum neuen Feuerwehrgerätehaus:

Vormwald bekommt neues Feuerwehrfahrzeug

Wer war zuerst da: die Henne oder das Ei. Auch bei der Feuerwehr in Vormwald stellt sich diese Frage bezogen auf die neue Ausstattung.

Einerseits hat die Stadt Hilchenbach gerade die Baumaßnahme zur Erweiterung und Modernisierung des Feuerwehrgerätehauses mit Kosten in Höhe von rund 630.000 Euro abgeschlossen.

Andererseits hat die Löschgruppe Vormwald fast zeitgleich ein neues Fahrzeug erhalten. Das Tragkraftspritzenfahrzeug, kurz TSF-W, dient zum Transport von neun Personen, verfügt über 150 KW, also 204 PS, Leistung und wiegt rund 7,5 Tonnen. Ausgestattet ist es unter anderem mit Allradantrieb und einem 800 Liter Wassertank. Auffällig gegenüber dem Vorgängerfahrzeug ist besonders diese Wassermenge, die nun fast doppelt so hoch ist. Damit trägt die Stadt Hilchenbach der besonderen Situation in ländlich geprägten Stadtteilen Rechnung. Dies ist dort besonders wichtig, da Einsätze auch außerhalb des Ortes, zum Beispiel bei Waldbränden, nur mit genügend Löschwasser erfolgreich sein können.

Die Anschaffungskosten für dieses hochmoderne und leistungsfähige Fahrzeug liegen bei 216.157,44 Euro.

Die offizielle Schlüsselübergabe an den Leiter der Hilchenbacher Feuerwehr Harald Stecher und den örtlichen Einheitsführer Peter Roth nutzte Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis für zwei ihm persönlich wichtige Botschaften: „Erstens: Die Feuerwehr schützt uns alle, hilft uns und rettet uns, wenn dies nötig ist. Dafür ist die bedarfsgerechte Ausstattung ganz wichtig. Zweitens: Die Investitionen in den Brandschutz, wie hier in Vormwald, sind auch ein Zeichen der Wertschätzung der Stadt Hilchenbach für die ehrenamtlich sehr engagierten Feuerwehrleute in unserer Stadt.“ Und direkt an die anwesenden Feuerwehrfrauen und -männer gewandt, betonte er: „Sie müssen immer das Gefühl haben, dass die Stadtverwaltung und der Bürgermeister voll hinter ihrer Arbeit stehen!“


Der für die Feuerwehr zuständige, städtische Referatsleiter Hans-Jürgen Klein ergänzte, dass die Stadt Hilchenbach aus diesen Gründen zurzeit bewusst sehr viel Geld in die Ausstattung der Feuerwehr investiert, nicht nur in Vormwald, aber in diesem Jahr besonders dort: „Wir wollen, müssen und werden dafür sorgen, dass unsere Feuerwehr auch für größere Katastrophen, die sichtbar näher rücken, gerüstet ist. Auch diese fast eine Millionen Euro in Vormwald sind gut investiert. Davon sind wir überzeugt!“

Dies bestätigten Harald Stecher und Peter Roth, die die Maßnahmen und Anschaffungen in Vormwald auch als Motivation für die Feuerwehr im ganzen Stadtgebiet sehen.

Wie bei Henne und Ei passen neues Gerätehaus und Fahrzeug zusammen. Doppelt beschenkt war dies nicht nur für die Feuerwehreinheit in Vormwald, sondern für die gesamte Bevölkerung des Stadtteils ein Grund zum Feiern.

Übrigens: Auch das bisherige Fahrzeug wird weiter im Sinne der Feuerwehr genutzt. Es steht bei der Firma Schuhmacher den dort beschäftigten Feuerwehrleuten auch vor dem Hintergrund der Straßenbaumaßnahme auf der Rothenberger Straßen zur Verfügung, um gemeinsam schnell zum Einsatzort gelangen zu können.