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Gute Integration für mehr Miteinander

Gemeinsam gegen Rassismus – Collage als Statement der Stadtverwaltung Hilchenbach zur gegenseitigen Solidarität

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus folgten 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Hilchenbach einem internen Aufruf des Fachbereich Schulen und Soziales – einem Aufruf zum gemeinsamen Statement gegen Rassismus und zur gegenseitigen Solidarität, bei dem eine Collage aus Portraits der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden ist.

Fotoshooting für den guten Zweck? Nicht ganz – Als Verwaltung trägt man Verantwortung, man ist  nicht nur Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger bei verschiedenen Fragen, sondern kann und soll auch aktiv auf das das gesellschaftliche Zusammenleben innerhalb der Kommune wirken. Das kann mindestens ein geschlossenes Statement gegen Rassismus sein:

"Wir alle haben uns sicherlich schon das ein oder andere Mal gegen Rassismus engagiert, die einen mehr die anderen weniger. Wir alle wissen, dass Rassismus immer noch ein Problem in unserer Gesellschaft ist, dass Menschen aufgrund ihrer (vermeintlichen) Herkunft, aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit und äußerlicher Merkmale diskriminiert und benachteiligt werden. Aktiv etwas gegen Rassismus zu tun, bedeutet vor allem auch solidarisch sein. Zusammen zu halten, empathisch zu sein, Sorgen ernst zu nehmen und vor allem offen und ehrlich über Rassismus zu sprechen! Eine tolle Aktion, bei der ich gerne mitmache!“ sagten viele der insgesamt 41 Kolleginnen und Kollegen, die sich vom 15. bis zum 18. März von Verena Simonazzi haben fotografieren lassen.

Doch das war nicht das einzige, was die Kolleginnen und Kollegen zum Thema „Solidarität. Grenzenlos“, dem diesjährigen Motto der Internationalen Wochen gegen Rassismus, zu sagen hatten:

„Solidarität bedeutet für mich, die Welt auch mal aus den Augen der anderen zu betrachten.“, so Sylvia Debus.

„Ich war in vielen Ländern dieser Welt und dort war ich immer der Ausländer! Aber ich war immer herzlich Willkommen!“, sagte Susanne Träger.

„Solidarität bedeutet, dass man füreinander da ist, sich gegenseitig hilft und sich zusammengehörig fühlt. Das ist wichtig im Beruf, in der Schule, in der Familie, unter Freunden, aber vor allen Dingen aber auch in unserer Gesellschaft. Ein „Wir“ fühlt sich einfach besser an als ein „Ich“.“, so Annette Kreuz.

„Der 1. Artikel des Grundgesetzes der BRD besagt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Wir haben uns verpflichtet diese zu achten und zu schützen, das ist die Grundlage unserer Gesellschaft. Es ist ganz einfach!“ meinte Tanja Erlebach-Theis.

Alle Menschen tragen eine Verantwortung bei der Bekämpfung von Rassismus in unserer Gesellschaft, darauf aufmerksam zu machen, gegen Rassismus zu handeln und sich der Privilegien bewusst zu machen. Es geht nicht darum, wie man Rassismus empfindet, sondern, wie Betroffene unter strukturellem und alltäglichem Rassismus leiden.