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Zweckverband "Zukunftsnetz Mobilität NRW"

Hilchenbach im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“!

Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Um neue Wege in lebenswerten Städten zu sichern und für eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Ballungszentren zu sorgen, müssen durchgängige und übergreifende Mobilitätsketten geschaffen werden. Mit dem Beitritt zum „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ bekommt die Stadt Hilchenbach nun Unterstützung, um geeignete Möglichkeiten für ihr Stadtgebiet zu erarbeiten.


Die entsprechende Mitgliedsurkunde überreichte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst im Beisein von Theo Jansen, Leiter der Geschäftsstelle des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, an Bürgermeister Holger Menzel. Der Verwaltungschef freute sich über die Aufnahme und betonte: „Dies ist ein weiterer Schritt Hilchenbachs zu einer Entwicklung der Mobilität in unserer Stadt, von der wir nachhaltig profitieren werden.“

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Städte, Gemeinden und Kreise dabei berät und begleitet, nachhaltige Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Orte zu schaffen. Besonders wichtig ist dafür, Alternativen zum Auto anzubieten. Dies erfolgt wohlwissend, dass in ländlichen Regionen darauf nicht verzichtet werden kann. Allerdings ist sowohl eine Verringerung der Anzahl pro Haushalt als auch der Nutzung anzustreben. Mit dieser Argumentation hatte Andreas Falkowski seinerzeit zunächst den zuständigen Stabsstellenleiter der Stadt Hilchenbach, Kyrillos Kaioglidis, für eine Zusammenarbeit gewinnen können. Bei der Vorstellung überzeugte er dann auch den Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehrsplanung, der am 22. Januar 2020 einstimmig die kostenlose Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW beschlossen hatte.


Anschließend hatte Bürgermeister Holger Menzel den entsprechenden Vertrag für die Stadt Hilchenbach unterzeichnet.

Letzter Schritt zur Mitgliedschaft war nun in der „Fahrradstadt“ Münster die Übergabe der Beitrittsurkunde durch Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, der dabei betonte: „Mobilität muss besser und sauberer werden. Daher freue ich mich, dass in immer mehr Kommunen Mobilität zur Chefsache wird. Vor Ort wissen die Menschen am besten, welche Mobilitätsangebote funktionieren.“

Gefördert wird die Arbeit durch das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW. In diesem Jahr feiert das Netzwerk sein fünfjähriges Bestehen.

Angebote zahlen sich aus

Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiter gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. Im Rheinland ist das der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober: „Mobilität endet nicht an der Stadtgrenze, deshalb ist ein umfassendes Mobilitätsmanagement der Schlüssel zu einer nachhaltigen Vernetzung in NRW. Denn die Anbindung der Kommunen im ländlichen Raum an die Ballungsgebiete ist ein wichtiger Faktor für die Standortsicherung und Lebensqualität. Die Vernetzung muss in den Verwaltungen beginnen und grenzüberschreitend fortgesetzt werden, denn Mobilität betrifft sowohl viele Abteilungen und Fachbereiche als auch Gemeinden, Städte und Kreise gleichzeitig.“

Insgesamt verlieh Verkehrsminister Hendrik Wüst 54 kommunalen Vertretern Urkunden für ihren Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. 210 Mitgliedskommunen gibt es mittlerweile landesweit.

Weitere Informationen über die Angebote des Zukunftsnetz Mobilität NRW: www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de