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Seiffen/Erzgebirge

Hilchenbacher zu Gast in Seiffen

Eine Gruppe von Hilchenbacher Kommunalpolitikern der CDU, SPD und FDP statteten der Partnerstadt Seiffen einen Besuch ab. Organisiert wurde die Reise von CDU-Ratsmitglied, Wolfgang Weber, der seit 1999 nach wie vor gute Kontakte zu den Seiffenern hält. So führte am Abend der Ankunft Wolfgang Weber die Gruppe unter seiner fachlichen Leitung als ehemaliger Forstbeamter über die nahe gelegene tschechiche Grenze, wo man in der unberührten Natur mehrere Großrudeln von Rotwild hautnah beobachten konnte.

Am nächsten Tag stand eine Besichtigung des Lehr- und Forschungsbergwerks der Technischen Universität Freiberg an. In Bergmannskleidung ging es dann in die Grube "Reiche Zeche", wo vor 130 Jahren Silber abgebaut wurde. Im Anschluss daran fuhr man über den bömischen Kamm des Erzgebirges zum Schloss "Eisenberg", das am Rande eines gewaltigen Braunkoleabbaugebietes steht und zurzeit mit erheblichem Aufwand renoviert wird.

Die Besichtigung eines heimischen Handwerksbetriebes der Erzgebirgischen Volkskunst mit langjähriger Tradition, wo mit alten überlieferten Formen und Farben Seiffener Miniaturen, Figurengruppen, Reifentiere, Pyramiden, Spieldosen und Baumschmuck hergestellt werden, bei dem die Handarbeit im Mittelpunkt steht, stand für den nächsten Tag an. Hier wurde den Hilchenbacher Kommunalpolitikern bei einer ausführlichen Betriebsbesichtigung die alte Tradion, einhergehend mit modernen Sonderanfertigungen nahe gebracht.

Nach einer ausführlichen Führung in der Seiffener Kirche, konnte die alte Erzgebirgische Volkskunst im nahegelegenen Seiffener Freilichtmuseum, wo der "Tag des historischen Handwerks" stattfand, noch einmal anschaulich erlebt werden.

Höhepunkt des Besuchs in der Partnerstadt war der gemeinschaftliche Informationsaustausch mit den dortigen Kommunalpolitikern. Selbst Bürgermeister Martin Wittig ließ es sich nicht nehmen, die Hilchenbacher zu begrüßen. Der 1. Beigeordnete der Stadt Hilchenbach, Udo Hoffmann und Seiffens Bürgermeister Martin Wittig sprachen sich für die Fortführung und die Pflege der engen Kontakte weiterhin aus. Ein Gegenbesuch des Seiffener Bürgermeisters, der noch nicht in Hilchenbach war, stehe in Kürze nichts im Wege.