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Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK)

Wie geht es bei IKEK weiter?

Der Rat der Stadt Hilchenbach hat in seiner Sitzung am 10. Oktober 2018 das Integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) der Stadt Hilchenbach „sehenswert – lebenswert – liebenswert“ einstimmig beschlossen. Dabei haben die Stadtverordneten sowohl das von den als Arbeitsgemeinschaft beauftragten Büros MSP ImpulsProjekt und AG Stadt erarbeitete Konzept als auch das Engagement der Vereine, der Dorfgemeinschaften und der Bevölkerung bei der Erstellung gelobt. Bereits mit Schreiben vom 16. Oktober 2018 hat die Bezirksregierung in Arnsberg das IKEK anerkannt.

Das vollständige Integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) der Stadt Hilchenbach „sehenswert – lebenswert – liebenswert“ steht rechts unter Dokumente als Download zum Herunterladen zur Verfügung.

Zurzeit erfolgen Gespräche mit verschiedenen Initiatoren von IKEK-Projekten, um die Möglichkeiten der Verwirklichung abzustimmen. Nächster Schritt ist dann ein weiteres Treffen des Lenkungskreises, unter anderem um die weitere Vorgehensweise und Prioritäten festzulegen.

Vorausgegangen waren seit dem Start der Erarbeitung des IKEK Rundgänge in allen 12 Stadtteilen mit guter bis sehr guter Bürgerbeteiligung sowie drei öffentliche IKEK-Foren mit vielen Interessierten.

Rückblicke auf alle bisherigen Treffen und Stadtteilrundgänge finden Interessierte unten unter "Weitere Informationen".

Rückblick zum Auftakt zur Konzepterstellung: Lenkungskreis gebildet!

Am 19. Juni 2017 haben die Stadt Hilchenbach sowie die als Arbeitsgemeinschaft beauftragten Büros, MSP ImpulsProjekt und AG Stadt, die Erstellung des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes, kurz IKEK, für Hilchenbach gestartet.

In der Auftaktveranstaltung informierten Dr. Jürgen Schewe, Inhaber von MSP ImpulsProjekt, und Nicolai Sieber von der AG Stadt die Fachbereichsleitungen, Dezernenten und Bürgermeister Holger Menzel sowie die Ortsvorsteher und Vertretungen jeder Ratsfraktion über das Ziel und den vorgesehenen Ablauf bis zum fertigen Konzept.

Im Vordergrund stand dabei für viele Anwesende zunächst die Frage, warum ein neues Konzept erarbeitet wird, obwohl Hilchenbach bereits über ein relativ aktuelles, in den Jahren 2012 und 2013 mit großer Bürgerbeteiligung erstelltes Dorfentwicklungskonzept verfügt. Entscheidend für die Notwendigkeit sind die Bedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen, um Zuschüsse zu Maßnahmen zu erhalten. Das IKEK ist hierbei als Voraussetzung anzusehen. Neben einem hohen Fördersatz von 65 % für städtische Projekte profitieren von einem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept zwei Bereiche besonders: Touristische Aktivitäten werden nur bei Vorliegen eines IKEK gefördert und auch Maßnahmen von Privatleuten können mit 35 % vom Land unterstützt werden. Beides Anreize, die für Hilchenbach als touristisch interessanter Erholungsort mit vielen auch in der Stadtentwicklung engagierten Gruppen und Einzelpersonen in den Dörfern von nicht zu unterschätzender Bedeutung sind.

Nicolai Sieber und Dr. Jürgen Schewe (von links im Bildvordergrund) setzen bei der Erstellung des IKEK auf die Unterstützung durch den in der Auftaktveranstaltung zur Begelitung des Prozesses gebildeten Lenkungskreis.

Weitere Informationen: