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Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept

Erster Stadtteil-Rundgang in Alt Hilchenbach am 11. September 2017

Der erste Rundgang mit Workshop in Hilchenbach ist gemeistert. Das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) ist in der ersten von insgesamt drei Phasen angekommen. In den nächsten Wochen geht es um die Bestandsanalyse der einzelnen Stadtteilprofile und deren Stärken und Schwächen.

Am 11. September war der erste Rundgang, mit anschließendem Workshop in Alt-Hilchenbach.

Gestartet ist der Lenkungskreis mit Dr. Jürgen Schewe (MS ImpulsProjekt), Kyrillos Kaioglidis und rund 20 Bürgerinnen und Bürgern im Freibad in Hilchenbach. Die Gruppe wurde von Katrin Fey und Ralph Müller geführt.

Im Freibad stellte Carsten Irle das Freibad vor und erläuterte die Probleme und die daraus entstehenden Umsetzungsvorschläge. Ein Projektvorschlag des TuS Hilchenbach ist es, einen Wasserspielplatz zu errichten. Das derzeitige Problem besteht darin, dass die Kinder den Sand vom Sandplatz im Kleinkinderbecken verteilen, so dass das Becken stark verdreckt.

Danach führte der Rundgang die Gruppe hinter der Celenus Fachklinik bis zum neuen Kreisel in Hilchenbach.

Dort kam die Diskussion auf, wann denn das neue Einkaufszentrum errichtet werden soll und welche Läden dort einziehen.

Nach dem Blick auf das Gelände des neuen Einkaufszentrums ging es zum jetzigen Einkaufszentrum im Gerber Park. Das Problem ließ sich hier deutlich zeigen, denn der Gerber Park zeigt viele leerstehende Räume auf. Das Ziel ist es hier, den örtlichen Einzelhändlern die Chance zu geben und die Flächen im Gerber Park zu nutzen, wenn der REWE in das ehemalige USH-Gelände zieht.

Der Rundgang ging in die Halbzeit am Markplatz in Hilchenbach. Dort war das Thema wie das neue Einkaufszentrum mit der Stadtmitte verbunden werden könnte. Der Plan ist hier die weitere Freilegung des Bachs, wie vor kurzem beim Rathaus geschehen. Daraus lässt sich eine Achse vom Rathaus, Marktplatz und Gerichtswiese an der Wilhelmsburg zum neuen Einkaufszentrum entwickeln.

Der Rundgang näherte sich durch den Abstecher zum Spielplatz gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr und durch die Bruchstraße dem Ende entgegen.

Danach ging es in den Schlemmertreff der Metzgerei Schmitt, um mit dem Workshop zu starten.

Hier lag der Schwerpunkt auf die Auswertung des Online-Fragebogens in Alt-Hilchenbach und welche Ideen daraus entstanden sind. Diese wurden in Hauptthemen gegliedert, wie zum Beispiel Ortsbild, soziale Infrastruktur oder Landschaft, Tourismus und Kultur.

Die einzelnen Punkte wurden der Reihe nach vorgestellt und jeder konnte etwas dazu äußern, ergänzen oder anmerken.

Die Diskussion nahm ihren Lauf und es kamen viele verschiedene Ideen und Vorschläge zur Oberfläche, wie zum Beispiel die leerstehenden Ladenlokale könnten durch künstlerische Bilder optisch aufgefrischt werden, damit das Ortsbild nicht unlebendig oder trist aussieht.

Eine weitere Anregung war, dass Schilderchaos auf der B508 einheitlich zu gestalten.

Alle Ideen und Projektvorschläge wurden von Dr. Jürgen Schewe gesammelt und notiert, damit diese nachher in Phase zwei zu einem gesamtkommunalen Leitbild zusammen gefasst werden können.

Damit war der erste Schritt in Richtung Zukunftsentwicklung in Hilchenbach getan.