Seiteninhalt

Kultureller Marktplatz

Richtfest auf dem "Kulturellen Marktplatz" in Dahlbruch
Bürgermeister: „Gebäude soll zu einem Platz voll Leben werden“

Schon lange hatten alle Beteiligten auf diesen Tag hin gefiebert, am 1. April war es dann soweit: Auf dem „Kulturellen Marktplatz“ in Dahlbruch wurde Richtfest gefeiert. Der Rohbau mit Dachstuhl für das „Haus der Alltagskultur“, dem ersten Bauabschnitt des Stadtentwicklungsprojektes, steht und bot ausreichend Platz für rund 50 geladene Gäste. Mit dabei waren sowohl Handwerker und weitere am Projekt Beteiligte als auch Mitarbeitende der Stadtverwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem Vorstand des Bürgervereins Hilchenbach und der Kommunalpolitik.

Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis stellte gleich zu Beginn klar, dass das Richtfest, das ursprünglich für Dezember geplant war, kein „April-Scherz“ sei, dennoch könne er die Zweifel, die den „Kulturellen Marktplatz“ begleiten, nachvollziehen. „Tatsächlich hat manch einer mit dem Baubeginn für dieses Projekt nicht mehr gerechnet und erst recht nicht mit diesem zügigen Baufortschritt“, sagte er.

Umso glücklicher zeigte sich der Rathaus-Chef, nun das Ergebnis des ersten Bauabschnittes präsentieren zu können und dankte allen am Bau Beteiligten. Besonders freut Kyrillos Kaioglidis, dass der Bau des „Hauses der Alltagskultur“ bisher unfallfrei verlaufen ist. Für die Zukunft des Stadtentwicklungsprojektes hat er auch eine klare Vorstellung „Ich wünsche mir, dass viele Menschen erkennen, welche Chance das Projekt Hilchenbach und seiner Bevölkerung bietet“. Die Menschen sollten sich in Dahlbruch begegnen und das Gebäude zu einem „Platz voll Leben“ werden lassen.

Auch Reinhard Angelis, zuständiger Architekt für den „Kulturellen Marktplatz“, zeigte sich optimistisch. „Wir haben gemeinsam die erste Teiletappe erledigt“, betonte er in seinem Grußwort und verwies auf das „Haus der Alltagskultur“. Die Besucher hatten sich an diesem Tag im zukünftigen Materialraum für die Sporthalle eingefunden, deren Dach zum Teil verglast werden soll. Im Erdgeschoss entstehen verschiedene Gruppenräume. „In diesen Zeiten ein Haus zu bauen ist nicht ganz einfach“, räumte Reinhard Angelis ein. Es sei deshalb um so wichtiger, dass „weiterhin alle an einem Strang ziehen“. Der Architekt sieht im „Kulturellen Marktplatz Dahlbruch“ einen „Ort der Verständigung“. „Wir wollen hier ein offenes Haus bauen, in dem sich alle Menschen willkommen fühlen“, sagte er.

Für den traditionellen Richtspruch ging es für Bürgermeister Kyrillos Kaioglidis und Zimmermann David Heinz noch einmal hoch hinaus aufs Baugerüst in der zukünftigen Sporthalle: David Heinz wünschte dem Projekt und den weiteren Arbeiten alles Gute.

Der Kulturelle Marktplatz soll voraussichtlich Ende 2023 fertiggestellt werden. Wer sich über den Baufortschritt informieren möchte, erhält über die Webcam unter www.hilchenbach.de aktuelle Einblicke. Außerdem gibt es auf den Social-Media-Kanälen „Kultureller Marktplatz Dahlbruch“ auf Facebook und „marktplatz_dahlbruch“ auf Instagram aktuelle Fotos und Eindrücke von der Baustelle.

Für alle, die Hilchenbachs Stadtentwicklungsprojekt einmal „live“ sehen möchten, gibt es am Samstag, 14. Mai 2022, die Möglichkeit dazu. Anlässlich des bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ lädt die Stadt Hilchenbach Interessierte dann zu einem „Tag der offenen Tür“ nach Dahlbruch ein. Weitere Informationen dazu folgen noch.