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LEADER

Gelungener Start für die gemeinsame LEADER-Bewerbung der Kommunen Hilchenbach, Lennestadt und Kirchhundem

Unter dem Titel "LEADER- eine Chance für unsere Region und ihre Menschen“ legten die drei Kommunen Hilchenbach, Lennestadt und Kirchhundem mit der Auftaktveranstaltung den Grundstein auf ihrem Weg zur LEADER-Region.

Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich bei der Veranstaltung über das EU-Förderprogramm LEADER und die Chancen für unsere Region.  Zum Auftakt des LEADER-Prozesses stand neben den allgemeinen Erläuterungen zu LEADER vor allem der Austausch und die Meinung der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Björn Jarosz in der Aula der Sekundarschule Hundem-Lenne in Kirchhundem erläuterte Jens Steinhoff vom Institut für Regionalmanagement (IfR) die Hintergründe des EU-Förderprogramms LEADER und veranschaulichte anhand von Projekten aus LEADER-Regionen in Südwestfalen (u.a. „BiggeLand-Echt.Zukunft“, „LenneSchiene“, „Wittgenstein“, „4mitten im Sauerland“), welche Entwicklungen mit einer LEADER-Förderung möglich sind.

Die Bürgermeister der drei Kommunen setzten den Startschuss für die gemeinsame LEADER-Bewerbung: "Es geht darum, unsere regionalen Entwicklungsziele im ländlichen Raum mit gebündelten Kräften weiter zu erschließen. Fachkräftesicherung, Stärkung des Ehrenamtes und des sozialen Gemeinschaftslebens, eine klimagerechte Entwicklung in unseren Orten sowie die Frage der Sicherung von Standortqualitäten für Wohnen, Versorgung und Arbeite gehören zu den wichtigen Zukunftsthemen, um unsere Region insgesamt nachhaltig voranzubringen,“ betonten Kyrillos Kaioglidis (Stadt Hilchenbach), Tobias Puspas (Stadt Lennestadt) und Björn Jarosz (Gemeinde Kirchhundem).

Die Themen wurden im Gespräch mit drei regionalen Akteuren vertieft. So berichtete Jan Strackbein aus Hilchenbach über sein Projekt zur Stärkung der Erholungs- und Freizeitqualität (Re-Aktivierung der Liftschänke und des Skihanges am Giller), Philipp Thöne aus Lennestadt zeigte auf, dass es zur Sicherung von Fachkräften geboten erscheint, gezielt junge Menschen zu überzeugen, in der Region zu bleiben bzw. zum Berufsstart zurückzukehren. Diese Frage griff Mike Warnecke aus Kirchhundem als Vertretern der Jugendkonferenz Utopia mit der Erläuterung zum Projekt „GapYear Südwestfalen“ auf und zeigte beispielhaft die Bedarfe junger Menschen in den Bereichen Wohnen, Freizeitangebote sowie Mobilität auf, die in den Entwicklungszielen der Region berücksichtigt werden sollten.

Nach der Gesprächsrunde zu den Entwicklungsstrategien der Region brachten sich die anwesenden Bürgerinnen und Bürger zu der Frage „Was liegt Ihnen besonders am Herzen in der Region“ mit ihren Meinungen und zahlreichen Ideen ein. An mehreren Stellwänden wurden die zahlreichen Anregungen nach den Unterpunkten „Was möchten Sie verbessern, wo möchten Sie sich einbringen?“ und „Was sage ich Freunden, was hier in der Region schön oder nicht so schön ist?“ gesammelte und führten zu einem lebhaften Austausch unter den Anwesenden.

Aufbauend auf dem Austausch und der Ideensammlung der Auftaktveranstaltung werden in den folgenden vier Bürgerveranstaltungen u.a. die Themen Unterstützung junger Menschen und Familien, lebendige Ortskerne, klima- und umweltgerechte Ortsent-wicklung, Gemeinschaftsleben, Grund- und Gesundheitsversorgung, Mobilität, Fachkräftesicherung, Kultur- und Freizeitregion mit den Bürger:innen ergänzt und vertieft und fließen in die Strategie für die LEADER-Bewerbung ein. Die Bürgerveranstaltungen sind ergebnisoffen, so dass weitere Anregungen und Projekte eingebracht werden können. Die Beteiligungsmöglichkeit wird demnächst um ein online-tool ergänzt werden.

Für unser gemeinsames Ziel, LEADER-Region zu werden, sind die Ideen und Anregung der Menschen aus der Region besonders wichtig! Und so appellieren die Bürgermeister der drei Kommunen: „Lassen Sie uns gemeinsam Gutes für unsere Region tun“ und laden herzlich zu den folgenden Bürgerveranstaltungen ein:

  • 1. Bürgerveranstaltung, 23. November, Beginn 18:00 Uhr bis ungefähr 20 Uhr
    Ideenschmiede u.a. zu den Themen „Fachkräfte in der Region, Gesundheit und Versorgung, Unterstützung junger Menschen und Familien“
    Ort: Aula der Carl-Kraemer-Realschule, Jung-Stilling-Allee 8, 57271 Hilchenbach

  • 2. Bürgerveranstaltung, 2. Dezember, Beginn 18:00 Uhr bis ungefähr 20 Uhr
    Ideenschmiede u.a. zu den Themen „Mobilität, bedarfsgemäßes Wohnen, Klima- und umweltgerechte Ortsentwicklung“
    Ort: Rathaus Lennestadt, Thomas-Morus-Platz 1, 57368 Lennestadt

  • 3. Bürgerveranstaltung, 8. Dezember, Beginn 18:00 Uhr bis ungefähr 20 Uhr
    Ideenschmiede u.a. zu den Themen „Kultur- und Freizeitregion, lebendige Ortskerne, Gemeinschaftsleben“
    Ort: Aula der Sekundarschule Hundem-Lenne, Teilstandort Kirchhundem, An der Hauptschule 4, 57399 Kirchhundem

  • 4. Bürgerveranstaltung, 14. Dezember, Beginn 18:00 Uhr bis ungefähr 20 Uhr
    Thema „Fahrplan mit Projekten zur angestrebten LEADER-Region“
    Ort: Aula der Sekundarschule Hundem-Lenne, Teilstandort Kirchhundem, An der Hauptschule 4, 57399 Kirchhundem

Die Veranstaltungen finden unter Beachtung der jeweils gültigen Coronaschutz-Bestimmungen statt. Das bedeutet zurzeit insbesondere, dass die 3G-Regelungen zu beachten sind. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung einen entsprechenden Nachweis mit.

Weitere Informationen zu LEADER sind auf den Internetseiten der Kommunen Hilchenbach, Lennestadt und Kirchhundem abrufbar.

Auskünfte erteilen gerne die LEADER-Koordinatorinnen Verena Hof-Freudeberg (Stadt Hilchenbach, Tel. 02733/288 260, Email: v.hof-freudenberg@hilchenbach.de), Louisa Funke (Stadt Lennestadt, Tel. 02723/608 558, Email: l.funke@lennestadt.de) und Susanne Kues-Gertz (Gemeinde Kirchhunde, Tel. 02723/409 38, Email: s.kues-gertz@kirchhundem.de)