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Corona-Pandemie

Künftig kann die Celenus Klinik als Ausweichkrankenhaus während der Corona-Pandemie genutzt werden

Der Kreis Siegen-Wittgenstein gibt das ehemalige Krankenhaus in Kredenbach an die Diakonie Südwestfalen zurück. Das Klinikgebäude war während der Hochphase der Corona-Pandemie als Ausweichkrankenhaus hergerichtet worden. „Wir hatten uns auf einen Fall vorbereitet, bei dem unsere Kliniken überlastet gewesen wären. Das ist zum Glück nicht eingetreten“, erläutert Landrat Andreas Müller: „Die Pandemie hat sich aber so entwickelt, dass wir akut kein Ausweichkrankenhaus mehr vorhalten müssen. Deshalb können wir der Diakonie nun ihr Gebäude zum Monatsende wieder zurückgeben.“ 

Andreas Müller dankt noch einmal ganz ausdrücklich allen, die sich in das Projekt „Ausweichkrankenhaus“ eingebracht haben. 

Aber auch für den Fall, dass Deutschland eine zweite Corona-Welle erleben sollte, ist der Kreis Siegen-Wittgenstein gut vorbereitet, erläutert der Landrat: „Sollten wir doch noch zusätzliche Krankenhaus-Kapazitäten benötigen, werden wir auf Reha-Kliniken zurückgreifen können, zum Beispiel auf die Celenus-Klinik in Hilchenbach. Diese ist technisch auf dem aktuellen Stand und hat auch das Personal, das wir zum Betrieb eines Ausweichkrankenhauses brauchen“. 

Das wäre möglich, weil es zwischenzeitlich gelungen ist, die Celenus-Klinik unter den Rettungsschirm der Landesregierung zu stellen. Dieser sieht vor, dass geeignete Rehabilitationseinrichtungen zur nicht-intensivpflichtigen Behandlung von Akutfällen herangezogen werden können und dann zunächst bis zum 30. September als zugelassene Krankenhäuser gelten.