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Corona-Pandemie

Besonderer Schutz für Krankenhauspatientinnen und -patienten durch verschärfte Besuchsregeln

Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat den 7-Tage-Inzidenzwert von 50 überschritten. Damit gilt gemäß der Coronaschutzverordnung die Gefährdungsstufe II mit weitergehenden Einschränkungen der Kontakte, um ein weiteres Ansteigen der Infektionen zu verhindern. Die Krankenhäuser sowie ihre Patientinnen und Patienten sind dabei besonders zu schützen.

Hierzu haben sich heute die Vertretungen aller Akutkrankenhäuser und der Reha-Kliniken im Kreisgebiet mit dem Gesundheitsamt auf folgende Regelungen verständigt:

  • Besuche im Krankenhaus können erst ab dem sechsten Tag des stationären Aufenthaltes erfolgen, das heißt wenn der Patient bereits fünf Tage dort aufgenommen war.
  • Besucher, die jünger als 16 Jahre sind, dürfen aktuell keine Patienten besuchen. Die Besuchszeiten teilen die Krankenhäuer auf Nachfrage mit.
  • Bei der Geburt im Kreissaal, analog beim Kaiserschnitt im Operationsaal, kann der Ehemann oder ein Angehöriger die werdende Mutter begleiten und später auch täglich für eine Stunde im Krankenhaus besuchen.
  • In der Kinderklinik ist weiterhin die Aufnahme eines Erwachsen, in der Regel eines Elternteils, mit einem Patienten möglich.

Ausnahmen von diesen Regeln gelten natürlich für den Besuch schwer oder kritisch kranker Personen.

„Für die meisten Krankenhauspatienten stellt aufgrund des Krankheitsbildes oder des Alters eine Corona-Infektion ein sehr hohes Risiko dar. Deswegen richten wir den dringenden Appell, diese Besuchsregeln auch einzuhalten“, so Dr. Christoph Grabe, Leiter des Gesundheitsamts des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Die Reha-Kliniken, also auch die Celenus Klinik in Hilchenbach, haben bereits ein offizielles Besuchsverbot verhängt, um die Langzeitpatienten vor Infektionen zu schützen. Dieses gilt grundsätzlich auch für den Außenbereich.

29.10.2020 
Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein